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Computer ersetzen den Menschen

08.08.2017  |  Hannes Huster
In den vergangenen Jahren wurden Entscheidungen über Kauf und Verkauf im Aktien- oder Währungshandel zunehmend vom Menschen hin zur Maschine übertragen. Computerprogramme und Algorithmen, die in Millisekunden reagieren, ersetzen den gesunden Menschenverstand.

Meistens, soweit man das von außen beurteilen kann, handeln Fonds, Hedge-Fonds und Banken im Eigengeschäft mit Trendfolgemodellen.

Erkennen die Maschinen also starke Trends, wie z.B. im US-Aktienmarkt, dann wird sich darauf fokussiert. Dips werden umgehend automatisch gekauft und so erklärt sich auch die historisch niedrige Volatilität an den US-Aktienmärkten und Bewegungen, wie wir sie derzeit beim DOW JONES Index sehen.

Wie an der Schnur gezogen tickt das Aktienbarometer Tag für Tag nach oben, nachdem der DOW Ende Juli das Hoch überschritten hat:

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Diese Bewegungen sorgen dafür, dass Geld von den Maschinen aus anderen Sektoren abgezogen wir und hier investiert wird.

Beim Gold oder gar den Goldaktien ist die Situation anders gelagert. Für die großen Spieler der Wall-Street ist dieser Sektor kaum geeignet und eher ein unangetastetes Feld.

Zwar wissen Vermögensverwalter und Fonds um die Bedeutsamkeit einer Diversifikation, doch den Maschinen ist es egal.

Zudem muss Performance her und die holt man derzeit nun einmal im Aktienmarkt.

Kein Vermögensverwalter oder keine Investmentgesellschaft kann es sich heutzutage, bei extremer Transparenz mehr leisten, gegen diese Trends zu arbeiten.

Genau hier liegt das unkalkulierbare Risiko in den Märkten von heute. Der gesunde Menschenverstand wird ignoriert und nicht mehr gehört. Aktien die laufen, werden von den Computern und ETF´s einfach weiter gekauft. Bewertungen egal - Hauptsache es läuft.

Doch eigentlich wollte ich auf die aktuelle Situation beim Gold und den Gold-ETF´s hinaus. Dort wird seit Monaten Geld abgezogen, auch im jüngsten Anstieg von rund 1.210 USD auf 1.260 USD hielten die Mittelabflüsse an.

Dies kann man nur mit der Situation an den Aktienmärkten begründen, nicht mit logischen Argumenten. In der Regel steigen die Zuflüsse bei den Gold-ETF´s mit steigenden Goldpreisen und umgekehrt. In den vergangenen vier Wochen wurden aus dem weltgrößten Gold-ETF GLD 1,46 Millionen Unzen verkauft, was über 5% der Bestände bedeutet:

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Wir sehen als Mittelabflüsse, obwohl der Goldpreis steigt. Dies deutet entweder auf eine starke physische Nachfrage hin, eine starke Aktivität an der Terminbörse oder einem Wechsel innerhalb der verschiedenen ETF´s.


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