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Lawrie Williams: Goldnachfrage Chinas könnte 2017 wieder über 2.000 Tonnen steigen

12.09.2017  |  Redaktion
Die chinesische Edelmetallbörse Shanghai Gold Exchange (SGE) hat im August 161,41 Tonnen an physischem Gold ausgeliefert, dies berichtet der Marktbeobachter Lawrence Williams auf der Website sharpspixley.com. Der Wert des Vorjahreszeitraums von 144,44 Tonnen wurde damit um 11,7% übertroffen.

Den Angaben zufolge belief sich die Goldnachfrage, ermittelt durch die Abhebungen aus den Tresoren der Shanghai Gold Exchange, damit in den ersten acht Monaten des Jahres auf 1.290,39 Tonnen und ist im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres damit um 4,5% angestiegen. Im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2015 ergibt sich allerdings ein Rückgang von 25,4%.

Im Gesamtjahr rechnet Williams mit Abhebungen von insgesamt 2.050-2.060 Tonnen, verglichen mit 1.970 Tonnen im Jahr 2016 und 2.596 Tonnen im Jahr 2015.

Der Goldexperte weist erneut darauf hin, dass in Analystenkreisen nicht abschließend geklärt ist, ob die Goldtransaktionen an der Shanghaier Börse der tatsächlichen chinesischen Nachfrage nach dem Edelmetall entsprechen. Grund dafür seien vor allem unterschiedliche Ansichten darüber, wie Goldverbrauch am sinnvollsten zu definieren ist. Williams sieht in den Abhebungen von der SGE jedoch in jedem Fall einen guten Indikator für die Gesamtnachfrage Chinas. Nicht enthalten in den Transaktionen an der SGE sind die offiziellen Goldkäufe durch die Chinesische Volksbank.


© Redaktion GoldSeiten.de



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