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Armes Amerika: Von Platz Eins fort an den Katzentisch! (Teil 2/2)

30.09.2017  |  Prof. Dr. Hans J. Bocker
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Es sieht gegenwärtig so aus, als ob das neue Weltgeld gute Chancen hätte. Das Ziel der Eliten besteht natürlich darin, sich alle Länder völlig gefügig zu machen und damit nachzuholen, was der Dollar als Weltwährung nur teilweise schaffte. Dann hätte man die totale, absolute Kontrolle über die Welt und ihr Geldwesen, also höchstwahrscheinlich die SDRs, verbunden mit einer Weltsteuer, mit dem IWF als Welt-Zentralbank und Welt-Finanzamt und der neuen Klima-Religion als drittes Testament der neuen grün-roten Bibel zur moralischen Rechtfertigung für die Weltbevölkerung. Es vergeht keine Rede der Frau Lagarde, in der sie nicht das so "entsetzliche Klimaproblem" händeringend beschwört.

Dieses IWF-Konstrukt wäre eine ideale Einrichtung totaler Macht unter grünem Deckmäntelchen und die Weitergabe jeder SDR-Einheit wird vom Welt-Finanz-Zentralcomputer automatisch erfasst und der Weltsteuer unterworfen. Wer diese versucht zu umgehen, wird in einfacher Weise bestraft: Seine Einheiten werden wertlos, dann gibt es weltweit nicht eine einzige Steuerhinterziehung mehr. Wer nicht brav spurt, dessen Geld verfällt. Die SDRs könnten als Digitalgeld eingeführt und die Weitergabe jeder Einheit kann elektronisch perfekt und zentral überwacht und strengstens kontrolliert werden. Kein großes technisches Problem.

Genau wie das Problem der Weltsteuer. Die SDRs werden also digital eingeführt und jede Weitergabe an einen anderen Weltbürger mit anderer Welt-Personen-Identifikationsnummer und dem dazu gehörigen eingepflanzten Chip wird automatisch mit versteuert, anfänglich vielleicht nur mit 5%, nur nichts überstürzen, später mit höheren Sätzen! Querdenker und systemfeindliche Kreaturen werden per zentralem Knopfdruck völlig enteignet oder bei kleineren gedanklichen Abweichungen von der grün-roten Weltklimanorm lediglich rasch um einige Monatsgehälter erleichtert.

Länder mit starker Landwirtschaft werden in diesem Umfeld wegen Nahrungsmittelknappheiten grundsätzlich profitieren.

Die Chancen für ein Weltgeldsystem stehen gut, denn nach Jahrzehnten sind die Menschen an eine Papier- und neuerdings Digitalwährung gewöhnt, wie Pavlovs Hunde im Langzeit-Experiment ans lebenserhaltende (Dollar-)Futter. Der Schulden-Klingelknopf oder Notruf, den die völlig verwirrten Bürgerhunde offiziell bei Klagen nutzen dürfen, führt nur in die Beschwerdeabteilung des IWF, die täglich für volle zwei Minuten besetzt ist (für bis dahin 8,8 Milliarden Weltbürger).

Doch zurück zur Gegenwart: Vom gewohnten Dollar-Fettfutter abgewöhnt werden die guten Amerikaner auf jeden Fall von Platz Eins am Welt-Futternapf auf einen miesen Platz Zwei gestoßen werden. Dies ist eine sehr bittere Pille und doch kann eine bittere Erfahrung äußerst hilfreich sein. Bitterstoffe gehören zu den besten Heilmitteln in der Medizin - warum nicht auch im Bereich der Finanz- und Wirtschaftsmedizin?

Fallende Steuereinnahmen werden die Sozialkassen rasch ausbluten lassen. Wer sorgt für die 43 Millionen Ärmsten in den USA, die von staatlichen Essensmarken leben? Wer kümmert sich um 41 Millionen, die keine Krankenversicherung haben? Wer kümmert sich um Millionen mittelloser Flüchtlinge und um die durch Massenarbeitslosigkeit schwer Abgestraften?

Gute Besserung, Amerika! Und die alten Fehler möglichst nicht wiederholen!

Der ganz große Preisschub für die Edelmetalle steht noch aus, doch wie steht's um die Reserven? (Dass die Edelmetallpreise im Falle eines Dollarzusammenbruchs und des Ausfalls der preisdrückenden Manipulation in eine ganz andere Größenordnung aufrücken würden, darüber dürften keine Zweifel bestehen.) Hier existiert wie üblich, eine Hackordnung: Die Goldreserven Amerikas werden mit 10.000 t angegeben.

Davon dürfte die Hälfte aus reinem Papiergold bestehen und die Hälfte dieser Hälfte dürfte schlicht unauffindbar sein, da sie zwecks Preisdrückungen im Laufe der Jahrzehnte längst verkauft oder verliehen wurde. (In den Goldtresoren von Fort Knox liegen statt Barren kleine Zettelchen mit vergoldetem Rand, mit der Aufschrift: "Hiermit schulden wir dem amerikanischem Schatzamt XX Tonnen Gold, mit freundlichen Grüßen, Bullionbank Y oder Goldman Sachs oder ausländische Zentralbank Z.")

Der Großteil der US-Goldreserven ist "unallocated", also angeblich vorhanden, aber es kann sehr wohl sein, dass es pro Unze einige hundert vertraglich "gesicherte" private wie auch institutionelle Eigner gibt. Deren Zusammentreffen würde im Ernstfall hochinteressant, oder auch amüsant. Was wird dann eine Zulassungs- bzw. Eintrittskarte für dieses Polit-Betrugsspektakel kosten? Dieses traurige Schauspiel hautnah miterleben zu dürfen, sollte fast jeden Preis wert sein, wenn hunderte von Eignern ihre Goldzertifikate mit dem großen Garantie- und Echtheitssiegel des Schatzamtes in rotem Lack da auf der Frontseite schreiend schwenken.

Dieses echte Papiergold erhielte dann den Ehrenplatz im Familienalbum ganz vorn auf Seite 1. Vielleicht gibt es gar nicht so viele Alben, wie betrogene Eigentümer, es könnten einigen Experten zufolge ja sogar tausende sein, denen irgendein wortgewandter Anlageberater einst solche Papiergold-Zertifikate als Superdeal andrehte und grinsend seinen Bonus hierfür abkassierte. Man darf auf die dann fälligen Medienkommentare höchst gespannt sein.

China hat etwa 6.000 t Gold staatlich und 16.000 t privat, Indien verfügt über 5.000 t staatlich und etwa 18.000 t privat (Ergebnis jahrhundertelanger Ansammlungen). Das Dach des berühmten Tempels von Chidambaram ist immerhin mit 21.600 massiven Goldziegeln gedeckt, die von 71.000 Goldnägeln gehalten werden. Und 850 Millionen Inder auf dem Lande wickeln seit Jahrhunderten, bis heute, all ihre Geschäfte mit Gold und vor allem Silber ab (jeder führt eine kleine Taschenwaage bei sich). Wer Dächer mit Gold deckt, kann nicht ganz so bettelarm sein, wie uns die Medien täuschend verdummen wollen.

Deutschland ist der Eigner von theoretisch 3.300 t, wovon wahrscheinlich 80% im fernen Ausland lagern, die erst mit Suchtrupps aufgespürt werden müssten. Sollte es ein Bundesbanker im Krisenfalle wagen, dort anzurufen und demütig um die Rückgabe bitten, würde er außer gellendem Gelächter aus der Hörmuschel nichts vernehmen. Dummheit bestraft sich eben immer selbst. Auch das Gold der Schweiz verträumt seine Zeit irgendwo im Ausland.

Moskau steigerte seine Goldreserven wie folgt: 2002: 100 t, 2010: 620 t, 2012: 850 t, 2017: 1.600 t, 2018: über 2.000 t (hohe Eigenproduktionsraten). Entscheidend aber mag nicht die Zahl der Tonnen sein, sondern das Verhältnis von Goldreserven zur Wirtschaftskraft. Hier scheint der Weltmeister in der Tat Russland zu sein. Hierzu vier kurze Beispiele zu dieser Verhältniszahl:

1) USA magere 1,8% (vorausgesetzt die amtlichen Angaben sind nicht die von vielen vermutete Mega-Lüge, was sich noch herausstellen wird).

2) China trotz seiner Größe noch beachtliche 1,5%.

3) EU immerhin 3,6%.

4) Russland mit 5,6% Klassenbester - fast drei Mal so gut wie die USA. Außerdem hat Russland, im Gegensatz zu den USA, zu China und zur EU so gut wie keine internen und externen Schulden.

Ein kleiner Trost zum Schluss: Wenn das von Amerika kontrollierte SWIFT-Zahlungsstrom-Ablwicklungs-Koordinationssystem international wirklich zusammenbräche, dürften die Russen und Chinesen mit einer gangbaren Alternative aufwarten. Die dortigen Tests laufen seit Monaten. Vielleicht sähe auch eine östliche, teilweise real gedeckte Goldwährung das Licht der Welt? Sollte Gold im neuen Zahlungssystem eine Rolle spielen, stünde Russland besser da, als allgemein bekannt.

Sollte der Dollar seine Stellung als Weltreservewährung verlieren, und danach sieht es derzeit aus, würden nicht nur die Amerikaner, sondern auch das Ausland, gar mächtig abgezockt werden, denn angeblich befinden sich zwischen 65 und 70% aller Dollars nicht in den USA, sondern im Ausland.


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