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Volcanic Gold Mines Inc.: 4 m mit über 30 g/t Gold - Aktie fällt?

19.09.2017  |  Hannes Huster
So manche Marktreaktionen lassen sich mit gesundem Menschenverstand nur schwer erklären.

Volcanic Gold Mines veröffentlichte gestern Bohrergebnisse vom WAMA-Goldprojekt. Sie erinnern sich vielleicht, die Akquisition von WAMA wurde im April veröffentlicht und die Bohrergebnisse, die zuvor auf diesem Gebiet vorhanden waren, waren extrem gut.


Zur Verdeutlichung die RC-Ergebnisse des Vorbesitzers auf WAMA:

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Der Vorbesitzer hatte Ergebnisse wie 7 Meter mit 29 g/t Gold, 12 Meter mit 40,1 g/t Gold oder 7 Meter mit 103,5 g/t Gold.

Nun hat Volcanic Gold dort eine erste Bohrrunde absolviert und folgende Treffer gelandet:

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Ein Meter mit 76,5 g/t Gold, 3 Meter mit 19,39 g/t Gold oder 4 Meter mit 30,57 g/t Gold.

Wir sehen also ebenfalls sehr hohe Goldgehalte in einzelnen Bohrungen, allerdings reichen die Ergebnisse nicht an die des Vorbesitzers heran.

Daraufhin hat das Management beschlossen, mit dem Vorbesitzer neu zu verhandeln, da die eigenen Bohrungen zwar sehr gut waren, aber die Spitzenwerte der früheren Bohrungen nicht erreicht haben:

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Das Management von Volcanic ist also konsequent und will nun die Optionsvereinbarungen ändern und versuchen, über reine Arbeitsprogramme (Bohrungen, Exploration) eine Earn-In-Vereinbarung zu erreichen.

Dies schützt uns Aktionäre vor größerer Verwässerung und vor zu hohen Ausgaben. Was daran nun schlecht sein soll, das wissen die Götter.

WAMA war eine Akquisition, zusätzlich zu den vorhandenen Gebieten. Die Ressourcen liegen auf den eigentlichen Projekten, nicht auf WAMA. Warum man die Aktie gestern dann mit 17% nach unten schickt, verstehe ich nicht.

Zudem bedeutet die Meldung gestern nicht, dass Volcanic WAMA nicht kaufen bzw. Teile daran erwerben wird, sondern nur, dass man nicht bereit ist, die früher vereinbarten Konditionen zu erfüllen.

Ich denke zudem, dass die Karten für Volcanic bei Nachverhandlungen nicht schlecht stehen. WAMA gehört privaten "Goldsuchern" aus Belgien und diese haben in den vergangenen Jahren einen Berg Schulden angehäuft (9,1 Mio. USD) und sich in der Exploration verstrickt.

Sie brauchen also eine börsennotierte Kapitalgesellschaft, um aus dem Projekt etwas zu machen, ansonsten müssen sie weiter private Gelder einschießen.


Fazit:

Hätte VOLCANIC gestern "nur" die guten Ergebnisse veröffentlicht, dann wäre die Aktie vermutlich deutlich gestiegen. Allerdings hat man die ersten Bohrungen unternommen, um die historischen Ergebnisse zu verifizieren. Da dies nicht gelungen ist, will man nun konsequenterweise den Preis drücken. Das ist eigentlich nur vernünftig.

Die Aktie ist nun technisch angeschlagen und ich warte ab, bis sich ein tragfähiger Boden eingezogen hat.

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© Hannes Huster
Quelle: Auszug aus dem Börsenbrief "Der Goldreport"



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