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Die Aussichten für den US-Dollar und ihre Bedeutung für Gold

13.10.2017  |  Jordan Roy-Byrne
Der US-Dollar-Index (USDI) hat im September bei knapp unter 91,00 Punkten ein Tief erreicht und ist seitdem wieder bis auf 94 Punkte geklettert. Hinsichtlich eines möglichen Anstiegs des Goldpreises über die Hochs von 2016 bleiben wir skeptisch, weil das Edelmetall auch während des Rückgangs des Dollars auf neue Tiefs keine starke Performance gezeigt hat. Der Markt hat das anschließende Zurückfedern des USDI und/oder eine künftige Schwäche des Goldkurses offenbar bereits eingepreist. Obwohl der Dollar also wichtige Kursniveaus nach unten durchbrochen hat, die eine Fortsetzung seiner langfristigen Hausse zweifelhaft erscheinen lassen, war er zuletzt überverkauft und reif für eine längere Erholung.

Sehen wir uns zunächst das Gesamtbild an und betrachten wir den Monatschart mit dem gleitenden Durchschnitt der jeweils letzten 40 Monate. Wie Sie sehen, war diese Durchschnittslinie in der Vergangenheit ein hervorragender Trendindikator, insbesondere seit Mitte der 1990er Jahre. Im Juli ist der USDI unter diese Unterstützungslinie gefallen und hat zudem ein tieferes Tief verzeichnet. In den beiden vorhergegangenen Bullenmärkten gab es keine vergleichbaren Entwicklung.

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Wenn wir die aktuelle Hausse mit den beiden früheren Bullenmärkten vergleichen, stellen wir fest, dass die diesjährige Korrektur zu einem Zeitpunkt begann, an dem der Dollar in der Vergangenheit zum letzten Anstieg in Richtung seiner unvermeidlichen, finalen Hochs ansetzte.

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Die langfristigen Aussichten für die US-Währung mögen also mittlerweile bearish sein, doch kurzfristig ist eher mit einer bullischen Entwicklung zu rechnen. Der USDI könnte einen Boden in Form eines umgekehrten Schulter-Kopf-Schulter-Musters bilden. Sollte er oberhalb des Widerstands bei 94 Punkten schließen, läge das Kursziel einer weiteren Aufwärtsbewegung bei 97 Punkten. Das würde auch gut zu den gleitenden Durchschnitten passen, die derzeit in diesem Bereich zusammenlaufen. (Der oben erwähnte 40-Monats-Durchschnitt sollte in den kommenden Monaten auf über 96 Punkte steigen.)

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Auf kurze Sicht bleiben wir in Bezug auf die Edelmetalle vorsichtig, da sich die Korrektur des Goldkurses fortsetzen würde, falls der US-Dollar-Index die 94-Punkte-Linie nach oben durchbricht. Wenn sich der primäre Trend des Dollars jedoch umgekehrt hat, ist das im kommenden Jahr ein gutes Zeichen für die Edelmetalle und die Gold- und Silberunternehmen. Gelingt dem Dollar der Anstieg auf über 94 Punkte, sehen wir im Bereich von 96-97 Punkten die potentielle Grenze der Erholung. Dort sollte sich der Index wieder abwärts wenden.

Unser Ziel ist der Kauf vielversprechender Minenaktien, die durch einen Katalysator nach oben nach oben katapultiert werden könnten, bzw. die Akkumulation stark überverkaufter Junior-Unternehmen. Diese Strategie hat sich seit dem letzten Dezember bewährt und falls der Dollar bis auf 96-97 Punkte klettert, könnten sich zum Jahresende im Juniorsektor gute Kaufgelegenheiten mit geringem Risiko ergeben.


© Jordan Roy-Byrne


Dieser Artikel wurde am 12. Oktober 2017 auf www.thedailygold.com veröffentlicht und exklusiv für GoldSeiten übersetzt.



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