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Warnsignale lassen aufhorchen: Gold vor explosivem Anstieg!

21.11.2017  |  Uli Pfauntsch
Seit einigen Wochen und Monaten fällt auf, dass einige populäre Marktexperten und viele Privatanleger den Umgang mit einer unbequemen Wahrheit über die Märkte zu verdrängen scheinen. Sie wollen so tun, als ob die Gewinne an den Aktienmärkten plötzlich nicht mehr das Produkt des von den Zentralbanken versuchten Vorhabens wären, den Wert von Vermögenswerten aufzublasen, indem seit der letzten Finanzkrise rund 14 Billionen Dollar Liquidität in die Märkte gepumpt wurden.

Zu den "klügsten" Investoren wurden paradoxerweise diejenigen, denen bewusst war, dass sie den Markt nicht schlagen konnten und Indexfonds (ETFs) auf den S&P 500 oder Nasdaq zum Hauptbestandteil ihres Depots machten. Der Grund, dass aktive Investoren bislang das Nachsehen hatten, ist nicht etwa, dass passive Investoren "schlauer" sind, sondern vielmehr das rücksichtslose und unnachgiebige Gelddrucken der Notenbanker.

Folgende Graphiken der Deutschen Bank zeigen, dass "Marktexperten", die keinen Zusammenhang zwischen QE und den Aktienkursentwicklungen sehen, entweder lügen oder einem Realitätsverlust unterliegen:

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Die Realität ist, dass die EZB, BoJ und BoE jeden Monat zusammen noch immer Anleihen und Aktien für 150 Milliarden Dollar kauft. Die Fed hat ab Oktober damit begonnen, ihre Bilanz zu schrumpfen und die EZB wird ab Januar ihre Wertpapierkäufe von 60 Milliarden Euro auf 30 Milliarden Euro pro Monat halbieren. Allein im ersten Quartal 2018 sprechen wir dann über 165 Milliarden Dollar weniger Liquidität. Halten sich die Notenbanker an ihre Versprechen, wird QE ab Oktober 2018 komplett auf null zurückgefahren sein.

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Sehen Sie all das Rote? Das ist der Anteil der Schulden, die zu negativen Renditen notieren - rund 8 Billionen Dollar. Wer die Enden zwischen diesen negativ rentierenden Anleihen und den rekordhohen Aktienkursen nicht verbinden kann, dem ist kaum noch zu helfen.


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