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Dubai: Goldhändler befürchten Umsatzeinbruch durch neue Steuer

24.11.2017  |  Redaktion
Dubai bezeichnet sich selbst als "Stadt des Goldes". Wie die BBC heute berichtete, werden dort jährlich Edelmetalle im Wert von 75 Milliarden $ gehandelt. Der internationale Erfolg des Goldmarktes ist dem Bericht zufolge jedoch in erster Linie darauf zurückzuführen, dass das gelbe Metall hier steuerfrei ist. Zu Beginn des nächsten Jahres könnte sich das nun ändern.

Nach Angaben der BBC will die Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate die Goldhändler ab 2018 zur Erhebung einer Mehrwertsteuer in Höhe von 5% verpflichten. Das macht einige Verkäufer nervös. "Unser Umsatz wird um 15% bis 20% zurückgehen", fürchtet einer der Juweliere.

Bislang kämen Menschen aus dem gesamten Nahen Osten und auch aus Indien nach Dubai, um Gold zu kaufen. Diese Goldtouristen, die dem Bericht zufolge den mit Abstand größten Anteil am Goldhandel der Stadt haben, können sich die Mehrwertsteuer zwar am Flughafen zurückerstatten lassen. Negative Folgen für den Handel werden aber dennoch erwartet, da Steuern in Dubai ein absolutes Novum seien. Man kann zudem davon ausgehen, dass der größere Aufwand einige potentielle Käufer abschrecken wird.

Wie stark das Geschäft der rund 4.000 Juweliere, Einzelhändler und Großhändler der Stadt unter der neuen Steuer leiden wird, bleibt abzuwarten. Der Handelsverband gibt sich zumindest optimistisch: "In Bezug auf unsere breite Angebotspalette, die Reinheit des Goldes, die Qualität der Produkte und den Umfang des Handels werden wir noch immer am konkurrenzfähigsten sein", meint der Vorsitzende Tawhid Abdullah. "Wir sind nicht besorgt."


© Redaktion GoldSeiten.de



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