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Analysten erwarten 2018 starke Erhöhung des Defizits am Platinmarkt

07.12.2017  |  Redaktion
Der World Platinum Investment Council (WPIC) hat kürzlich seinen Marktbericht "Platinum Quarterly" veröffentlicht. Neben aktuellen Statistiken zu Angebot und Nachfrage im dritten Quartal 2017 sind darin auch Prognosen für die Entwicklung des Platinmarktes im kommenden Jahr enthalten.

Demnach geht der WPIC davon aus, dass das Platinangebot 2018 im Vergleich zu diesem Jahr 1% abnimmt und auf 7,76 Mio. Unzen sinkt. Dies sei zum Teil auf die sinkende Minenproduktion in Südafrika zurückzuführen, die nächstes Jahr voraussichtlich 2% geringer ausfallen wird. Für Simbabwe wird sogar ein Rückgang von 10% vorhergesagt. Insgesamt soll die Fördermenge der weltweiten Platinminen um 2% auf 5,85 Mio. Unzen fallen. Die Menge des wiedergewonnenen Platins soll sich dagegen um 2% auf 1,9 Mio. Unzen erhöhen.

Gleichzeitig rechnen die Analysten mit einer Erhöhung der globalen Gesamtnachfrage um 2% auf 8,03 Mio. Unzen. Für den Schmucksektor wird eine der Erholung der Nachfrage um 3% erwartet, während die industrielle Nachfrage sogar um 9% steigen soll. Nur in der Automobilindustrie wird ein Rückgang von 1% vorhergesagt. In Bezug auf die Investmentnachfrage erwartet der WPIC keine Veränderung. Diese soll in diesem wie auch im nächsten Jahr bei 250.000 Unzen liegen, was einem Minus von 50% gegenüber 2016 entspricht.

Alles in allen berechnen die Analysten für 2018 ein Defizit von 275.000 Unzen am Platinmarkt. In diesem Jahr wird sich das Defizit den Angaben zufolge auf 15.000 Unzen belaufen.


© Redaktion GoldSeiten.de



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