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Piedmont Lithium Ltd.: Rücksetzer nutzen?!

06.12.2017  |  Hannes Huster
Erst rauschte die Aktie kräftig nach oben und nun deutlich nach unten. Der Bereich der Lithium-Aktien ist einfach volatil, damit muss man umgehend können, wenn man mitspielen möchte.

Piedmont Lithium Ltd. wollte ich bei 0,16 AUD kaufen, musste dann auf 0,18 AUD hochgehen. Im Anschluss eine starke Rallye auf 0,25 AUD. In den vergangenen Tagen setzte sich die Aktie wieder auf 0,16 AUD, was auch das Niveau für die Kapitalerhöhung (16 Millionen AUD) war.

Wie immer sagt mir meine Glaskugel nicht, ob 0,16 AUD schon das Tief ist, doch die jüngsten Bohrergebnisse (Link) sahen erneut sehr robust aus:

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Die Gehalte liegen stetig über 1% Lithium bis zu 1,4% Lithium und bislang hat Piedmont nur an der Oberfläche gekratzt und bis etwa 100 Meter Tiefe gebohrt. Mittlerweile zeigt sich ein 1,4 Kilometer langer Lithium-Trend mit potentiellen Open-Pits:

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Insgesamt konnten mit dem nun abgeschlossenen Bohrprogramm 4 Kilometer an lithiumhaltigen Vorkommen entdeckt werden mit 38 potentiellen Erzkörpern. Alle Bohrungen im laufenden Programm sind abgeschlossen und die restlichen Bohrauswertungen sollen noch im Dezember veröffentlicht werden.

Im 1. Quartal wird Piedmont Lithium dann die erste Ressourcen-Kalkulation erstellen und veröffentlichen.

Ich gehe davon aus, dass das Management im Anschluss sehr zügig eine Scoping-Studie oder PEA erstellen wird.

Als ich in der vergangenen Woche in London war, kam ich natürlich am Thema Lithium nicht vorbei. Interessant war die Meinung eines unter anderem für SPROTT tätigen Geologen zu hören.

Seiner Meinung nach haben viele der Lithium-Unternehmen in den vergangenen Monaten zwar die Exploration massiv angetrieben, aber vergleichsweise wenig in die Metallurgie-Studien investiert. Seine Bedenken sind, dass bei dem einen oder anderen Unternehmen das böse Erwachen kommt, wenn man in diese Phasen eintritt und versucht, das Lithium zu extrahieren.

Hier sehe ich persönlich den größten Pluspunkt bei Piedmont. Die Gegend war der Ursprung der Lithium-Förderung in den USA bevor man in den 1990er Jahren in die Brine-Förderung in Chile gegangen ist. Das Material wurde von FMC und Albemarle abgebaut, deshalb haben beide Produzenten dort auch ihre Aufbereitungsanlagen (Umkreis von 20 Kilometer von Piedmont).

Es dürfte also klar sein, dass es bei der Metallurgie und der Extraktion des Materials kaum zu negativen Überraschungen kommen sollte. Kritische Stimmen mögen sich nun fragen, warum FMC oder Albemarle dort derzeit nicht mehr selbst abbauen. Doch auch hierauf gibt es eine Antwort. Albemarle spielt bereits seit April mit dem Gedanken, die Kings Mountain Mine wieder zu eröffnen und bohrt dort wieder!

Es ist ja ganz klar, dass diese Option wieder ins Auge gefasst wird. Die Lithium-Preise haben ganz neue Regionen erreicht und der Sektor ist heute nicht mehr der, der er in den 1990er Jahren war:

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Fazit:

Wer an die Elektromobilität glaubt und ein Unternehmen in bester Infrastruktur sucht, das gleich zwei mögliche Verarbeitungsoptionen in der Nachbarschaft hat, sollte sich die Aktie ansehen.

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© Hannes Huster
Quelle: Auszug aus dem Börsenbrief "Der Goldreport"



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