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Wells Fargo: Gold ist gefangen im bearishen Superzyklus

07.12.2017  |  Redaktion
John LaForge, Chefstratege für reale Vermögenswerte bei der US-Bank Wells Fargo, sprach in dieser Woche mit Daniele Cambone vom Nachrichtenportal kitco.com über die Aussichten für Gold und die Rohstoffe. Seiner Einschätzung nach ist in diesem Sektor vorerst nicht mit Kursgewinnen zu rechnen, da sich der Bärenmarkt auch 2018 weiter fortsetzen wird.

Der Rohstoffmarkt ist dem Experten zufolge von 20-jährigen Superzyklen geprägt. Aktuell sei noch mehr Zeit nötig, um das große Angebot abzubauen. Gerade am Goldmarkt sei das Angebot sehr hoch. Infolgedessen besteht laut LaForge noch deutliches Abwärtspotential für den Goldpreis. Einen Rückgang um 200 $ und einen erneuten Test der Tiefs vom Dezember 2015 bei rund 1.050 $ will er daher nicht ausschließen.

Der Analyst vergleicht die derzeitige Marktlage mit der langen Baisse im Goldsektor in den 1980er und 1990er Jahren. "Das Tief von 250 $ wurde damals viermal getestet, bevor der Bärenmarkt endlich überwunden war", so LeForge. "Wir befinden uns heute in einer ähnlichen Situation, aber das Tief liegt bei 1.050 $."

Daniela Cambone weist darauf hin, dass der Goldkurs seit Jahresbeginn trotz allem 12% zugelegt hat, doch der Marktstratege gibt zu bedenken, dass es in allen langfristigen Bärenmärkten auch zu Rallys kommt. Er weist auf die Handelsspanne von etwa 250-400 $ hin, aus der Gold in den 1980er und 1990er Jahren nicht ausbrechen konnte. "Das war die Baisse", meint LaForge. "Es geht auf und ab, auf und ab. Aber eine Rally von 250 $ auf 400 $ ist trotzdem ein großer Anstieg."



© Redaktion GoldSeiten.de



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