Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Mehr erfahren
In Ihrem Webbrowser ist JavaScript deaktiviert. Um alle Funktionen dieser Website nutzen zu können, muss JavaScript aktiviert sein.
Suche
 

Silber weckt jetzt große Hoffnung - aber niemand schaut hin

27.12.2017  |  Silberjunge
Bevor ich auf das große Bild für Silber eingehe, bedanke ich mich ganz herzlich bei allen, die mich und mein Buch Kontrollverlust in diesem Jahr unterstützten. 6 Wochen in der Spiegel-Bestsellerliste auf den Plätzen 1 bis 3 und insgesamt 18 Wochen ab Mitte August 2017 übertrafen meine kühnsten Träume. Allerdings waren auch bittere Erfahrungen damit verbunden, die ich in meinem jüngsten YouTube-Video beleuchte.

Nun zum Hauptthema: In der 2. Hälfte des November 2017 warnten wir im Silberbulletin vor einem Einbruch des Silberpreises und damit davor, dass es nochmals zu einer Bärenfalle bei Gold und Silber kommen könne. Am 18. November 2017 schrieben wir: "Derzeit halten die vier großen Spieler massiv dagegen. Ich will und kann nicht einen erneuten Angriff dieser Kreise ausschließen ..."

Die vier großen Marktakteure hatten immerhin per 21. November 360,91 Mio. Feinunzen netto (nach Abzug der Kaufbestände) leerverkauft und damit über 41 Prozent einer Minenproduktion. Lesen wollte dies vermutlich kaum jemand unserer Abonnenten. Der Geduldsfaden reißt vielen, insbesondere angesichts der Rekordjagden bei Bitcoins, Gemälden, Aktien und den aufgeblähten Anleihenkursen. Alles steigt, nur Gold und Silber darben.

Wir verglichen die Situation in den letzten Wochen mit der des Jahres 2007 und der im 1. Halbjahr 2010. Am 8. August 2007 notierte Silber im Hoch noch bei 13,185 US$. Am 16. August 2007 lag das Tageshoch noch bei 12,56 US$ und Silber fiel dann wie ein Stein auf 11,06 US$. Erst Ende August 2007 konnte die Marke von 12 US$ wieder nachhaltig überwunden werden und Ende September 2007 waren es bereits 13,765 US$. Am 17. März 2008 waren es dann 21,355 US$. Im Januar 2010 notierte Silber noch im Hoch bei 18,90 US$, um dann bis zum 5. Februar 2010 auf 14,64 US$ zu fallen.

Wie es weiterging, ist den eingefleischten Silberinvestoren bekannt. Ich weiß noch, wie ich damals im Januar 2010 vor einem Rückschlag warnte und im Februar 2010 dann massiv zu Käufen riet. Wen interessiert dies jedoch heute angesichts der seit Mai 2011 währenden Streckfolter für Silberinvestoren? Veröffentlichungen über Silber auf unserer Facebook-Seite mit inzwischen über 21.500 Likes werden ganz im Gegensatz zu anderen Berichten kaum zur Kenntnis genommen.

Heute sage ich klipp und klar, dass sowohl die Inflationsdaten als auch die Lage der Weltwirtschaft Rückenwind für Gold und Silber bedeuten. Dies ist jedoch nur eine Momentaufnahme und bedarf 2018 ständig der Überprüfung. In den letzten zwei Monaten sagte ich bei allen Vorträgen und schrieb es wiederholt im Silberbulletin, dass uns eine Korrektur auf keinen Fall wie einen Reiter vom Pferd abwerfen darf.

Im Gegenteil. Ich habe den Einbruch am 8. Dezember und am 11. Dezember für Investments sehr beherzt genutzt. Wie am 10. Juli wenige Minuten nach dem Tief des Jahres 2017 riet ich in einer Sondermitteilung am Abend des 7. Dezember und im Silberbulletin vom 9. Dezember 2017 dazu, Chancen zu sehen. In unserem Video "Gold und Silber: Manipulation" in unserem YouTube-Kanal und auf der Seite zum Video können Sie noch unsere Ausführungen vom 10. Juli 2017 mit umfassenden Erklärungen sichten: www.silberjunge.de.

Dort erläutern wir auch das Managed Money, also die Hedgefonds. Ihre Gegenspieler sind die Swap Dealer (= Großbanken). Die Hedgefonds setzen per 19. Dezember 2017 mit netto 14.308 Silberfutures auf fallende Silberpreise. Da ein Silberfuture für 5.000 Unzen steht, handelt es sich um über 71,5 Millionen Silberunzen. Seitdem die Datenreihe zur Verfügung steht gab es nur am 21. Juli 2015 mit -14.751 Kontrakten geringfügig höhere Netto-Leerverkäufe der Hedgefonds. Solche Phasen waren in der Vergangenheit stets sehr gute Kaufgelegenheiten.

Open in new window
Quelle: Bloomberg, Silberbulletin, Daten bis 25. Dezember 2017


Achten Sie dabei vor allem auf die hohen Verkaufspositionen der Hedgefonds in Rot. Dreht der Markt, werden die steigenden Silberpreise den Hedgefonds Verluste einbringen. Wenn sie dann die leerverkauften Silberfutures zurückkaufen, sorgen sie für zusätzliche Nachfrage und treiben den Preis noch höher.


Bewerten 
A A A
PDF Versenden Drucken

Für den Inhalt des Beitrages ist allein der Autor verantwortlich bzw. die aufgeführte Quelle. Bild- oder Filmrechte liegen beim Autor/Quelle bzw. bei der vom ihm benannten Quelle. Bei Übersetzungen können Fehler nicht ausgeschlossen werden. Der vertretene Standpunkt eines Autors spiegelt generell nicht die Meinung des Webseiten-Betreibers wieder. Mittels der Veröffentlichung will dieser lediglich ein pluralistisches Meinungsbild darstellen. Direkte oder indirekte Aussagen in einem Beitrag stellen keinerlei Aufforderung zum Kauf-/Verkauf von Wertpapieren dar. Wir wehren uns gegen jede Form von Hass, Diskriminierung und Verletzung der Menschenwürde. Beachten Sie bitte auch unsere AGB/Disclaimer!



"Wir weisen Sie ausdrücklich auf unser virtuelles Hausrecht hin!"
In Ausübung dieses Rechtes wird allen Behörden, insbesondere Ämtern, juristischen Personen öffentlichen Rechts,
in dieser Weise beliehenen Personen und Anstalten öffentlichen Rechts der Zutritt zu unseren Netzseiten verboten!"

Alle Angaben ohne Gewähr! Copyright © by GoldSeiten.de 1999-2017.
Die Reproduktion, Modifikation oder Verwendung der Inhalte ganz oder teilweise ohne schriftliche Genehmigung ist untersagt!