Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Mehr erfahren
In Ihrem Webbrowser ist JavaScript deaktiviert. Um alle Funktionen dieser Website nutzen zu können, muss JavaScript aktiviert sein.
Suche
 

Preisprognosen: Welche Analysten gaben 2017 die beste Einschätzung ab?

11.01.2018  |  Redaktion
Die London Bullion Market Association (LBMA) berichtete in dieser Woche, welche Marktbeobachter die Entwicklung der Edelmetallpreise im vergangenen Jahr am genausten vorhergesagt haben. Im Rahmen des alljährlichen Wettbewerbs versuchen die Top-Anlaysten der internationalen Edelmetallmärkte den Durchschnittskurs sowie die Ober- und Untergrenzen der Handelspanne für Gold, Silber, Platin und Palladium so exakt wie möglich zu prognostizieren. Grundlage bildet dabei der täglich nachmittags in London ermittelte Referenzpreis der LBMA.

Der Gewinner der Goldpreisprognose ist demnach Bart Melek von der kanadischen Investmentbank TD Securities, der mit seiner Vorhersage nur 1,15 $ vom tatsächlichen Durchschnittskurs entfernt war: Dieser lag 2017 bei 1.257,15 $ je Unze, Melek hatte 1.256 $ erwartet. Ross Strachen von GFMS Thomson Reuters und Bhargava Vaidya von B.N Vaidya & Associates lagen mit ihren Prognosen von 1.259 $ und 1.260 $ auf den Plätzen zwei und drei.

Der durchschnittliche Silberpreis lag im vergangenen Jahr bei 17,05 $ je Unze. Dem kamen Tom Kendall von der ICBC Standard Bank und Eddie Nagao von der Sumitomo Corporation mit ihrer Vorhersage von 17,10 $ am nächsten. Der Gewinn wurde letztlich Kendall zugesprochen, da dieser eine geringere Spanne angegeben hatte.

Den Platinpreis sagte der unabhängige Analyst Glyn Stevens am genausten vorher. Er hatte in seiner bearishen Prognose mit einem Durchschnitt von 935 $ gerechnet. Tatsächlich lag der Kurs 2017 bei 948,49 $.

In Bezug auf den Palladiumpreis ging William Adams von Metals Bulletin Board Ltd. als Gewinner hervor, der die starken Kursgewinne mit seiner Prognose von 850 $ je Unze gut einschätzte. Im Schnitt kostete Palladium im letzten Jahr 868,96 $.

Im Allgemeinen lagen die Experten bezüglich der Richtung der Kursentwicklung bei Gold und Silber und Palladium richtig, bei Platin dagegen falsch. Der Durchschnitt der Prognosen lag bei einem Goldpreis von 1.244 $ und damit nur 1% unter dem tatsächlich Jahreskurs. Für Silber hatten sie einen Anstieg um 7,1% vorhergesagt, doch der wirkliche Kursgewinn gegenüber der ersten Januarhälfte fiel mit 2,7% etwas geringer aus.

Zudem hatten die Analysten eine Erhöhung des Platinpreises um 4,9% gegenüber dem Jahresbeginn erwartet. Dieser sank jedoch um 2%. Für Palladium hatten sie ein leichtes Plus von 2,4% vorhergesagt. Das sollte sich als zu niedrig herausstellen, denn letzten Endes lag der Durchschnittskurs 16,7% höher als am Jahresanfang.


© Redaktion GoldSeiten.de



Bewerten 
A A A
PDF Versenden Drucken

Für den Inhalt des Beitrages ist allein der Autor verantwortlich bzw. die aufgeführte Quelle. Bild- oder Filmrechte liegen beim Autor/Quelle bzw. bei der vom ihm benannten Quelle. Bei Übersetzungen können Fehler nicht ausgeschlossen werden. Der vertretene Standpunkt eines Autors spiegelt generell nicht die Meinung des Webseiten-Betreibers wieder. Mittels der Veröffentlichung will dieser lediglich ein pluralistisches Meinungsbild darstellen. Direkte oder indirekte Aussagen in einem Beitrag stellen keinerlei Aufforderung zum Kauf-/Verkauf von Wertpapieren dar. Wir wehren uns gegen jede Form von Hass, Diskriminierung und Verletzung der Menschenwürde. Beachten Sie bitte auch unsere AGB/Disclaimer!



"Wir weisen Sie ausdrücklich auf unser virtuelles Hausrecht hin!"
In Ausübung dieses Rechtes wird allen Behörden, insbesondere Ämtern, juristischen Personen öffentlichen Rechts,
in dieser Weise beliehenen Personen und Anstalten öffentlichen Rechts der Zutritt zu unseren Netzseiten verboten!"

Alle Angaben ohne Gewähr! Copyright © by GoldSeiten.de 1999-2017.
Die Reproduktion, Modifikation oder Verwendung der Inhalte ganz oder teilweise ohne schriftliche Genehmigung ist untersagt!