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Goldexporte der USA 2017 deutlich gestiegen - Defizit am Goldmarkt

11.01.2018  |  Redaktion
Am Goldmarkt der Vereinigten Staaten hatte es 2016 noch einen leichten Überschuss von 44 t gegeben. Wie der Edelmetallanalyst Steve. St. Angelo kürzlich in einem Artikel zeigte, hat sich dieser Überschuss im vergangenen Jahr in ein Defizit verwandelt.

Interessant ist dabei, dass das Defizit seinen Berechnungen zufolge trotz einer geringeren Nachfrage und einer höheren Minenproduktion entstanden ist. Den Angaben zufolge hatten die US-Bürger 2016 noch 212 t Gold nachgefragt, während sich der landesweite Minenausstoß auf 222 t belief. 58 t Gold wurden zudem aus Altgold wiedergewonnen. 2017 erhöhte sich die Produktion auf 244 t, doch die Nachfrage sank auf nur 150 t. Die recycelte Goldmenge blieb mit 55 t fast unverändert.

Entscheidend für die Nettobilanz des Marktes sind jedoch die Ein- und Ausfuhren. 2016 hatten die USA 374 t Gold importiert und 398 t exportiert. Die Goldhandelsbilanz zeigte daher ein geringes Defizit von 24 t. Im vergangenen Jahr beliefen sich die Importe dagegen nur auf 250 t, die Exporte jedoch auf 475 t Gold. Damit erhöhte sich das Handelsdefizit auf 225 t.

St. Angelo zufolge bestand daher unter Berücksichtigung aller Faktoren im letzten Jahr ein Defizit von 76 t am US-amerikanischen Goldmarkt.

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© SRSrocco Report


Problematisch könnte dies eventuell werden, falls die Aktienmärkte oder die Kurse der Kryptowährungen einbrechen und die Nachfrage nach physischem Gold sprunghaft ansteigt, weil die Anleger auf der Suche nach einem sicheren Hafen verstärkt in Edelmetalle investieren. Der Marktbeobachter rechnet damit, dass allein die Zuflüsse der Gold-ETFs in diesem Fall bis auf 500 t ansteigen könnten, während die Münz- und Barrenkäufe alle Rekorde brechen könnten.


© Redaktion GoldSeiten.de



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