Gold-Münzen (Deutschland)
Das Bundesministerium für Finanzen gibt seit dem Jahr 2001 Goldmünzen heraus. Die Auslieferung an Händler und Privatpersonen übenahm anfangs die Bundeswertpapierverwaltung (BWPV) in Bad Homburg, seit 2006 ist Verkaufsstelle für Sammlermünzen der Bundesrepublik Deutschland (VfS), ein Tochterunternehmen der Deutsche Post AG, dafür zuständig. Bestellungen und Abonnements von Gold-, Silbergedenk- und Euro-Umlaufmünzen können auf der VfS-Website vorgenommen werden.
Alle hier vorgestellten deutschen Goldmünzen wurden generell nur in "Stempelglanz"-Qualität produziert, um die Herstellungskosten niedrig zu halten. Die Auslieferung der Münze erfolgt in einer Münzkapsel eingelegt in einem hochwertigen schwarzem Etui mit Aufdruck des Hoheitsadlers der BRD. Ein Zertifikat dokumentiert Echtheit und Prägedaten.
Obwohl die jährlichen deutschen Goldmünzen-Auflagen im 6-stelligen Bereich liegen, werden alle Jahrgänge mit größeren Aufgeldern gehandelt. Eine Einstufung als klassische Anlagemünze (analog Krügerrand, etc.) kommt daher weniger in Frage. Andere europäische Länder wie z.B. Belgien, Griechenland, Frankreich, Finnland und Österreich prägen ebenfalls Goldmünzen in Euro-Währung (die Schweiz in Franken) - auch hier sind es "nur" begehrte Sammlerstücke, aber keine Anlagemünzen im herkömmlichen Sinne. Die einzige Ausnahme im €-Raum stellt der Philharmoniker dar, der im Gegensatz zu weiteren österreichischen Goldmünzen, keiner Auflagenbegrenzung unterliegt.
1 Deutsche Mark (2001)
Am
4. Dezember 1871 wurde im neu geschaffenen Deutschen
Kaiserreich ein Gesetz zur Prägung von
einheitlichen Reichsgoldmünzen erlassen. Damals startete die 130-jährige
Erfolgsgeschichte der Deutschen Mark, die mit der Einführung des
Euro 2001 endete. Der Name "Mark" tauchte zwar schon im Mittelalter
auf, bezeichnete jedoch zunächst eine Gewichtseinheit mit regionalen
Unterschieden. Zum Beispiel wog die Kölner Mark 233,856 Gramm,
die Nürnberger oder Wiener Mark dagegen 237,52 bzw. 280,664 g.
Den Anfang machte damals die erste, noch im Dezember 1871 geprägte
Münze in neuer Währung: Preußens 20
Mark in Gold. Auf der Vorderseite war das Porträt von Wilhelm
I., deutscher Kaiser und preußischer König, abgebildet.
Im Sommer 2001 wurden die erste und zugleich letzte DM-Goldmünze
der Bundesrepublik Deutschland in einer Auflagenstärke
von genau 1 Million in 5 verschiedenen Münzprägeorten
(Berlin (A), München (D), Hamburg (J), Stuttgart (F),
Karlsruhe (G)) zu jeweils 200.000 Stück hergestellt. Mit
ca. 12 g ist die Goldmünze erheblich schwerer, als das
Original mit 5,5 g aus Kupfer/Nickel. Der offizielle Ausgabepreis
lag bei 250,00 DM. Die Beschaffenheit der 1 DM Goldmünze
erfüllt die Bedingungen einer Anlagemünze, bedingt
durch die deutlichen Aufgelder und der einmaligen Ausgabe
muß sie jedoch als Sammlermünze eingestuft werden.
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| Nennwert |
Bezeichnung |
Feinheit |
Goldgehalt |
Gesamt |
Abmaße |
MWSt. |
| 1 DM |
Deutsche Mark |
999,9 |
12,00 g |
12,00 g |
?,?? x 2,70 mm |
0 % |
100 + 200 Euro: Übergang zur Währungsunion - Einführung des Euro" (2002)
Anlässlich des Europa-Tages am 09.05.2002 wurde die erste
deutsche Gold-Gedenkmünze in Euro-Währung ausgegeben.
Die 200 € Münze wurde in einer Auflage von 100.000 Exemplaren,
die 100 € Münze mit 500.000 Exemplaren geprägt.
Das Motiv stammt von dem Neuberger Künstler Anton Zvone
Jesovsek und zeigt im Zentrum das €-Logo, das von Sternen
umgeben und in einen Kreis gestellt ist. Im Umfeld werden Motive
der Euro-Banknoten in Form von Brücken und weiteren Architekturelementen
bildlich zitiert. Die Bildseite trägt die Umschrift "Übergang
zur Währungsunion - Einführung des Euro". Die Wertseite
zeigt einen Adler, den Schriftzug "Bundesrepublik Deutschland",
die zwölf Europasterne, den Nennwert in Euro, die Jahreszahl
und das jeweilige Münzzeichen der fünf Staatlichen Münzstätten
(A, D, F, G, J). Unterschiede gibt es im Münzrand, der bei
der kleinen Münze geriffelt ist. Bei dem 200 € Stück,
das es nur bei dieser Ausgabe gab, ist er glatt mit vertiefter
Schrift: "Im Zeichen der Einigung Europas". Die offiziellen
Ausgabepreise lagen bei 193,00 € bzw. 371,00 €.
Die Beschaffenheit der 100 € und 200 € Goldmünze
erfüllt die Bedingungen einer Anlagemünze, bedingt
durch die deutlichen Aufgelder und der einmaligen Ausgabe
müssen sie jedoch als Sammlermünze eingestuft werden.
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| Nennwert |
Bezeichnung |
Größe |
Feinheit |
Goldgehalt |
Gesamt |
Abmaße |
MWSt. |
| 200 € |
Euro |
1 oz |
999,9 |
31,103 g |
31,103 g |
32,50 x 2,45 mm |
0 % |
| 100 € |
Euro |
1/2 oz |
999,9 |
15,552 g |
15,552 g |
28,00 x 1,65 mm |
0 % |
100 Euro: UNESCO-Weltkulturerbe Stadt Quedlinburg (2003)
Nach
dem Erfolg der Gold-DM und des Gold-Euros zum Thema Währungsumstellung
erscheint ab dem Jahre 2003 bis 2007 eine neue Reihe unter dem
Motto "Weltkulturerbe-Städte" der UNESCO. Die Goldmünzen
besitzen jeweils einen Nennwert von 100 € und ein Gewicht
von einer 1/2 Unze Gold.
Die erste Goldmünze dieser Serie erschien am 1. November
2003 und würdigt die Stadt Quedlinburg, deren historische
Innenstadt mit Schloss und Stiftskirche im Dezember 1994 in die
Liste UNESCO der aufgenommen wurde. Die Bildseite weist auf die
Geschichte der Stadtentstehung hin, indem die Künstlerin
Agatha Kill in origineller Weise im oberen Teil die Elemente des
Siegels Heinrich I. mit der Abbildung der Stiftskirche aufgegriffen
werden. Diese sind mit dem unteren Teil des zentralen Schriftzeichens
kombiniert, in dem die Namen herausragender sakraler Bauten des
Flächendenkmals Quedlinburg Erwähnung finden. Die Rückseite
ziert der Bundesadler, den Schriftzug "Bundesrepublik Deutschland",
die zwölf Europa-Sterne, das Prägejahr und den Nennwert.
Der Rand ist geriffelt. Die Goldmünze sollte zuerst in einer
Auflage von 500.000 Stück erscheinen, jedoch wurde diese
kurz vor Prägebeginn auf 400.000 reduziert. Alle 5 Prägeanstalten
prägten die Münze zu gleichen Teilen (Prägestätten:
A, D, F, G; J) in Stempelglanz. Der offizielle Ausgabepreis lag
bei 190,00 €.
Die Beschaffenheit der 100 € Goldmünze erfüllt
die Bedingungen einer Anlagemünze, bedingt durch
die deutlichen Aufgelder und der einmaligen Ausgabe muß
sie jedoch als Sammlermünze eingestuft werden.
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| Nennwert |
Bezeichnung |
Größe |
Feinheit |
Goldgehalt |
Gesamt |
Abmaße |
MWSt. |
| 100 € |
Euro |
1/2 oz |
999,9 |
15,552 g |
15,552 g |
28,00 x 1,65 mm |
0 % |
100 Euro: UNESCO-Weltkulturerbe Stadt Bamberg (2004)
Im
Jahre 2004 wurde die Stadt Bamberg geehrt, deren Altstadt im Dezember
1993 als 12. Denkmal in Deutschland in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes
aufgenommen wurde.
Für das Design der Münze, die am 1. Oktober 2004 erschien
ist der Stuttgarter Künstler Prof. Ulrich Böhme verantwortlich.
Die Bildseite greift das Thema "Weltkulturerbestadt Bamberg"
durch Darstellung der Bergstadt mit den Dominanten des Domes und
des Michaelsberges künstlerisch überzeugend auf. Zusammen
mit dem alten Rathaus als Verbindung zur Inselstadt im Vordergrund
wird die bekannte, unverwechselbare Stadtansicht in gelungener
Weise in das Münzrand eingefügt, wobei auch Tiefe und
Räumlichkeit erreicht werden. Auch die Rückseite mit
dem Bundesadler, den Schriftzug "Bundesrepublik Deutschland",
die zwölf Europa-Sterne, das Prägejahr und dem Nennwert
ist wie im jeden Jahr neu gestaltet wurden. Der Rand ist wieder
geriffelt. Die 400.000 Goldmünzen werden zu gleichen Teilen
von den Staatlichen Münzstätten in Berlin, München,
Stuttgart, Karlsruhe und Hamburg in Stempelglanzausführung
geprägt. Der offizielle Ausgabepreis betrug 191,00 Euro, zzgl. Frachtkosten.
Die Beschaffenheit der 100 € Goldmünze erfüllt
die Bedingungen einer Anlagemünze, bedingt durch
die deutlichen Aufgelder und der einmaligen Ausgabe muß
sie jedoch als Sammlermünze eingestuft werden.
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| Nennwert |
Bezeichnung |
Größe |
Feinheit |
Goldgehalt |
Gesamt |
Abmaße |
MWSt. |
| 100 € |
Euro |
1/2 oz |
999,9 |
15,552 g |
15,552 g |
28,00 x 1,65 mm |
0 % |
100 Euro: FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland (2005)
Nach
der Stadt Bamberg im Jahr 2004 sollte eigentlich ein Jahr später
die Stadt Lübeck mit einem Motiv die Reihe des UNESCO-Weltkulturerbes
fortsetzen. Das Bundesministerium für Finanzen entschied
jedoch im September 2004, das die Motivreihe des UNESCO-Weltkulturerbes
2005 ausgesetzt wird und stattdessen eine 100 € Goldmünze
anlässlich der "FIFA Fußball-Weltmeisterschaft,
die 2006 in Deutschland ausgetragen wird, herauszugeben.
Am 4. Oktober 2005 erschien die lang erwartet Goldmünze.
Der Entwurf der Bildseite stammt von dem Berliner Grafiker Heinz
Hoyer und der am Wettbewerb der Fußball-Silbermünzen
teilgenommen hatte. Das Motiv zeigt die Draufsicht eines Fußballstadions
mit ihren Tribünen und im Mittelpunkt einen Fußball.
In der Rundschrift sind der Anlass und das Prägejahr ersichtlich.
Die andere Münzseite ist identisch mit dem der WM-Silbermünzserie
von Erich Ott aus München. Das Motiv zeigt eine moderne Auslegung
des deutschen Staatswappen, die zwölf Europa-Sterne, de Nennwert
und die Jahreszahl "2005". Der Münzrand wurde geriffelt
ausgeführt.
Die 24-Karat Goldmünze mit einer Feinheit von 99,99% reinstem
Gold und wiegt 15,55 g (=1/2 Unze). Die Produktion erfolgte
zu gleichen Teilen in den fünf deutschen Prägeanstalten
und besass eine Gesamtauflage von 350.000 Stück.
Der offizielle Ausgabepreis wurde am 30.09.2005 mit 222,00
Euro, zzgl. Frachtkosten, festgesetzt. Die Beschaffenheit der 100 €
Goldmünze erfüllt die Bedingungen einer Anlagemünze,
bedingt durch die deutlichen Aufgelder und der einmaligen
Ausgabe muß sie jedoch als Sammlermünze eingestuft werden.
(Zusatzinfo: Weiterhin sind anlässlich der Fußballweltmeisterschaft in den Jahren 2003-06
vier 10-Euro-Silbermünzen (Landkarte, Weltkugel, Tornetz, Brandenburger Tor)
erschienen. Die Daten: 18 g, 32,5 x 2,62 mm, 925 Silber, Rest Kupfer (Sterlingsilber))
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| Nennwert |
Bezeichnung |
Größe |
Feinheit |
Goldgehalt |
Gesamt |
Abmaße |
MWSt. |
| 100 € |
Euro |
1/2 oz |
999,9 |
15,552 g |
15,552 g |
28,00 x 1,65 mm |
0 % |
100 Euro: UNESCO-Weltkulturerbe Stadt Weimar (2006)
Als dritte 100 € Goldmünze in der Reihe UNESCO-Weltkulturerbe-Städte Deutschlands erschien im Herbst 2006 das Motiv der Stadt Weimar. Die Aufnahme Weimars in die Weltkulturerbeliste im Dezember 1998 begründete die UNESCO mit der großen kunsthistorischen Bedeutung öffentlicher und privater Gebäude und Parklandschaften aus der Blütezeit des klassischen Weimar sowie mit der herausragenden Rolle Weimars als Geisteszentrum im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert.
Der bekannte Briefmarken- und Münzdesigner Dietrich Dorfstecher entwarf beide Motive der Münze. Die Bildseite zeigt alle elf Welterbe-Denkmäler und Architekturelemente der Stadt. Der Grafiker versucht das bürgerliche dem fürstlichen Weimar, das intellektuelle dem residenziellen gegenüber zu stellen. Die Freiflächen im oberen Teil der Münze symbolisieren die großen Gartenanlagen, die ebenfalls Teil des Weltkulturerbes sind. Ganz oben, im perspektivischen Hintergrund der Goldmünze, findet sich angedeutet die Hügellandschaft Thüringens, in deren "grünes Herz" Weimar eingebettet ist. Auf der Rückseite ist neben dem Nennwert und der Jahrgangsangabe, der Adler der Bundesrepublik Deutschlands sowie die zwölf Europasterne abgebildet.
Die 24-Karat Goldmünze wiegt 15,55 g (=1/2 Unze). Wie bei allen anderen deutschen Euro-Goldmünzen fehlt die Feinheitsangabe auf der Münze. Die Produktion erfolgte zu gleichen Teilen in den fünf deutschen Prägeanstalten. Die Auflagenhöhe betrug 350.000 Stück, der offizielle Ausgabepreis lag bei 263,00 Euro, zzgl. Nebenkosten. Die Beschaffenheit der 100 € Goldmünze erfüllt die Bedingungen einer Anlagemünze, bedingt durch die deutlichen Aufgelder und der einmaligen Ausgabe muß sie jedoch als Sammlermünze eingestuft werden.
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| Nennwert |
Bezeichnung |
Größe |
Feinheit |
Goldgehalt |
Gesamt |
Abmaße |
MWSt. |
| 100 € |
Euro |
1/2 oz |
999,9 |
15,552 g |
15,552 g |
28,00 x 1,65 mm |
0 % |
100 Euro: UNESCO-Weltkulturerbe Stadt Lübeck (2007)
Pünktlich zum 1. Oktober 2008 erschien eine weitere Ausgabe der 100-Euro-Goldmünzen Serie. Die vierte Ausgabe würdigt das UNESCO-Weltkulturerbe die Hansestadt Lübeck.
Der Berliner Designer und Graveurmeister Bodo Broschat entwarf das Motiv der Münze. Es zeigt das berühmte Holstentor im Vordergrund sowie die Stadtsilhouette und den charakteristischen sieben Türmen der fünf bedeutendsten Kirchen der Hansestadt. Die Wertseite zeigt einen Adler, den Schriftzug der Bundesrepublik Deutschland, die zwölf Europasterne, den Nennwert in Höhe von "100 Euro" sowie die Jahreszahl "2007".
Die Auflage der 1/2 Unzen Goldmünze wurde gesenkt und betrug insgesamt 330.000 Exemplare, wobei die Produktion wie immer gleichmäßig auf die fünf deutschen Prägeanstalten verteilt wurde. Der offizielle Ausgabepreis lag bei 285,00 Euro, zzgl. Nebenkosten. Die Beschaffenheit der 100 € Goldmünze erfüllt die Bedingungen einer Anlagemünze, bedingt durch die deutlichen Aufgelder und der einmaligen Ausgabe muß sie jedoch als Sammlermünze eingestuft werden. |
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| Nennwert |
Bezeichnung |
Größe |
Feinheit |
Goldgehalt |
Gesamt |
Abmaße |
MWSt. |
| 100 € |
Euro |
1/2 oz |
999,9 |
15,552 g |
15,552 g |
28,00 x 1,65 mm |
0 % |
100 Euro: UNESCO-Weltkulturerbe Stadt Goslar (2008)
Am 1. Oktober 2008 erschien eine weitere Ausgabe der 100-Euro-Goldmünzen Serie. Die fünfte Ausgabe würdigt das UNESCO-Weltkulturerbe der Altstadt von Goslar mit dem Bergwerk Rammelsberg.
Der Entwurf stammt von Wolfgang Th. Doehm aus Stuttgart und zeigt auf der Bildseite markante Gebäude der Altstadt, wie zum Beispiel das Breite Tor, das Rathaus und die Marktkirche, wobei auch die frühere Bedeutung des Erzbergwerks Rammelsberg als wirtschaftliche Basis der Stadt integriert wurde. Die Wertseite zeigt einen Adler, den Schriftzug der Bundesrepublik Deutschland, die zwölf Europasterne, den Nennwert in Höhe von "100 Euro" sowie die Jahreszahl "2008". Eine Feinheitsangabe ist nicht vorhanden. Der Münzrand ist wie wie immer geriffelt, je nach Münzstätte ist das Münzzeichen "A", "D", "F", "G" oder "J" aufgeprägt.
Von der 24-Karat Goldmünze wurden 320.000 Stück zu gleichen Teilen in den fünf deutschen Prägeanstalten hergestellt und zu 339,00 Euro, zzgl. eines 25 € Aufschlages (für Verpachung/Fracht), abgegeben. Die Beschaffenheit der 100 € Goldmünze erfüllt die Bedingungen einer Anlagemünze, bedingt durch die deutlichen Aufgelder und der einmaligen Ausgabe muß sie jedoch als Sammlermünze eingestuft werden. |
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| Nennwert |
Bezeichnung |
Größe |
Feinheit |
Goldgehalt |
Gesamt |
Abmaße |
MWSt. |
| 100 € |
Euro |
1/2 oz |
999,9 |
15,552 g |
15,552 g |
28,00 x 1,65 mm |
0 % |
100 Euro: UNESCO-Weltkulturerbe Stadt Trier (2009)
Diese Goldmünze ist die sechste Ausgabe im Rahmen einer mehrjährigen Serie von 100-Euro-Goldmünzen zur Würdigung von UNESCO-Weltkulturerbestätten in Deutschland.
Der Entwurf stammt vom Grafiker und Medailleur Michael Otto aus Rodenbach. Auf der M ünze sind 7 von den insgesamt 9 historischen bzw. römischen Baudenkmälern in Trier, die 1986 in die Liste des Welterbes aufgenommen wurden, abgebildet. Dominierend in der oberen Münzhälfte erheben sich der Trierer Dom und die mittelalterliche Liebfrauenkirche. Beide Denkmäler sind auch in der Münzumschrift namentlich erwähnt. Die Hohe Domkirche St. Peter zu Trier ist die älteste Bischofskirche Deutschlands und die Mutterkirche des Bistums Trier. Weiterhin sind zu sehen: die massiven Pfeiler der antiken Römerbrücke über die Mosel, das römische Stadttor Porta Nigra, die 23 m hohe Igeler Säule aus rotem Sandstein, die Ruine der Kaiserthermen und die Konstantinbasilika. Auf die restlichen zwei Denkmäler, das Amphitheater und die Barbarathermen, hat der Münzdesigner aus optischen bzw. gestalterischen Gründen verzichtet.
Die Rückeite zeigt einen Adler, den Schriftzug "BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND", die zwölf Europasterne, den Nominalwert mit der Währung, die Jahreszahl sowie je nach Münzstätte das jeweilige Münzzeichen. Der Münzrand ist geriffelt.
Die Goldmünze wurde zu gleichen Teilen von den fünf deutschen Münzstätten (Berlin, München, Stuttgart, Karlsruhe und Hamburg) in Stempelglanzausführung geprägt. Der offizielle Ausgabepreis betrug im Oktober 2009 367,00 Euro, zzgl. Versandkosten. Die Beschaffenheit der 100 € Goldmünze erfüllt die Bedingungen einer Anlagemünze, bedingt durch die deutlichen Aufgelder und der einmaligen Ausgabe muß sie jedoch als Sammlermünze eingestuft werden. |
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| Nennwert |
Bezeichnung |
Größe |
Feinheit |
Goldgehalt |
Gesamt |
Abmaße |
MWSt. |
| 100 € |
Euro |
1/2 oz |
999,9 |
15,552 g |
15,552 g |
28,00 x 1,65 mm |
0 % |
100 Euro: UNESCO-Weltkulturerbe Stadt Würzburg (2010)
Die 100-Euro-Goldmünzen Serie wird im Gegensatz zu den anfänglichen Planungen bis zum Jahr 2013 fortgesetzt. In den kommenden Jahren erscheinen:
- Jahr 2010: Würzburger Residenz und Hofgarten
- Jahr 2011: Wartburg
- Jahr 2012: Aachener Dom
- Jahr 2013: Gartenreich Dessau-Wörlitz |
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| Nennwert |
Bezeichnung |
Größe |
Feinheit |
Goldgehalt |
Gesamt |
Abmaße |
MWSt. |
| 100 € |
Euro |
1/2 oz |
999,9 |
15,552 g |
15,552 g |
28,00 x 1,65 mm |
0 % |
Anmerkung/Hinweis:
- Die genannten Abmaße der Münzen können leicht schwanken
- MWSt. Angaben gelten nur für Deutschland
- Auflistung nicht vollständig
- Farbe und Größe der abgebildeten Münzen sind nicht Maßstabs- und
Farbgerecht
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