Barren-Produzent: Heraeus
Der Ursprung des heutigen Weltkonzerns geht auf den Apotheker und Chemiker Wilhelm Carl Heraeus zurück, der 1851 die väterliche Einhorn-Apotheke im hessischen Hanau übernahm. Seit Ende des 18. Jahrhunderts wurde Platin in der Schmuckerzeugung verwendet, jedoch gab es aufgrund der besonderen Eigenschaften des Metalls (Zähigkeit und hoher Schmelzpunkt) Verarbeitungsschwierigkeiten. Das Problem löste er, indem er Platin in der Knallgasflamme zum schmelzen brachte. Heute sind die Edelmetalle einer von sechs Unternehmensbereichen der Heraeus Holding, die weltweit knapp 10.000 Menschen beschäftigt. Das Unternehmen hält eine Beteiligung an dem schweizerischen Argor-Heraeus S.A.
In den letzten Jahren lag der Schwerpunkt der Produktion auf den Goldbarren, die in geprägter und gegossener Form hergestellt werden. Parallel dazu bietet das Unternehmen die kinebar®-Goldbarren an, die von Argor-Heraeus S.A. mittels eines patentierten Verfahrens produziert werden. Weiterhin gehören zum Angebotssortiment Silber-, Platin- und Palladiumbarren, wobei die beiden letzten Metallarten am Markt kaum vertreten sind.
Auf der Vorderseite eines Goldbarrens ist der "Heraeus"-Schriftzug, das Wort "Feingold" mit der Feinheitsangabe von "999.9" und die Gewichtsangabe angegeben. Das markante Firmenlogo, ein Blumenstrauß in einer Hand, ist von einer Rundschrift umrahmt. Die Unterseite der geprägten Barren, die es in den Größen 1 g bis 100 g gibt, ist blanko. Ab 250 g werden die Goldbarren gegossen hergestellt, wobei diese zusätzlich mit einer eingeschlagenen Produktionsnummer ausgeliefert werden.
Der "Heraeus"-Schriftzug, das Wort "Feinsilber", die Feinheitsangabe "999", das Firmenlogo und die Gewichtsangabe in Gramm sind auf allen Silberbarren ersichtlich. Auch hier werden Größen ab 250 g in gegossener Form hergestellt und ab 1.000 g mit einer Produktionsnummer versehen. Die blanko Rückseite der geprägten Barren (bis 100 g) nutzen viele Firmen als Werbemedium und gaben Sonderprägungen in Auftrag. So entstanden, vergleichbar mit anderen Barrenproduzenten, unzählige Motive.
Ein kleiner Produktionsanteil entfällt auf die Platin- und Palladiumbarren. Größere Barren (über 100 g) werden nicht im Gießverfahren hergestellt, sondern aus einem Edelmetallblech ausgestanzt. Analog der Gold- und der Silberversion sind die Barren mit dem Firmennamen, dem Logo, der Feinheit (jeweils 999.5), einer Gewichtsangabe und teils mit einer Produktionsnummer versehen.
Fazit: Vor allem die Gold- und Silberbarren aus dem Hause Heraeus sind in Deutschland sehr bekannt und verbreitet.
Kontaktdaten
| W.C. Heraeus GmbH Heraeusstr. 12-14 D - 63450 Hanau | www.wc-heraeus.com | Download: z.Z nicht vorhanden ![]() |
Stückelungen und Abmaße
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Hinweis: Die Maßangaben in der Tabelle beziehen sich auf die aktuell produzierten Barrenformen. Nicht berücksichtigt sind ältere Formen und Barren in anderen Gewichtseinheiten (Tola).
Abbildungen
![]() Goldbarren, geprägt | ![]() Goldbarren, gegossen |
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Anmerkung/Hinweis:
- Farbe und Größe der abgebildeten Barren sind nicht maßstabs- und farbgerecht
- Die genannten Abmaße der Barren können leicht schwanken
- Ältere Barrenformen mit anderen Abmaßen sind möglich
- Auflistung nicht vollständig

www.wc-heraeus.com



