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Was kaufen: Fragen & Antworten

Unze" (Abk.: oz) angegeben, wobei eine Unze 31,104 Gramm reinstem Edelmetall entsprechen. Die Feinheit (= Reinheit) beträgt somit 100%. Werden bei der Herstellung, aus welchen Gründen auch immer, ein oder mehrere Metalle beigemischt, entsteht eine Legierung. Das Gewicht erhöht sich somit um diese Legierungsmetalle. Die Feinheit gibt nun in Prozent an, wie hoch der Edelmetallanteil bezogen auf das Gesamtgewicht ist.

Die Angabe erfolgt recht unterschiedlich, bezieht sich jedoch immer auf einen tausenden Anteil:

  • Beispiel für eine Angabe von 99,9% Feinheit: "999/1000" oder nur "999" oder mit Punkt ".999"
  • Ein weiteres Beispiel für eine 99,95% Feinheit: "9995/1000" oder "9995" oder mit Punkt bzw. Komma "999.5", "999,5"
  • Mit der Einführung des Goldstandards im deutschen Kaiserreich wurden Umlaufmünzen mit einem Feingehalt von mindestens .900 als Goldmünzen bezeichnet. Obwohl man bereits damals vor mehr als 100 Jahren in der Lage gewesen wäre, Münzen mit einer 999er Feinheit zu produzieren, wurden die Münzen mit einer Legierung versehen. Die Legierung bewirkte eine höhere Härte der Münzen, die für den Geldumlauf Voraussetzung war. Aktuell sind spezielle Goldprodukte, wie Münzen und Barren zu Anlagezwecken, von der Steuer befreit. Der deutsche Gesetzgeber hat die damalige Feinheitsfestlegung in der Münzdefinition berücksichtigt. Bei den anderen drei Metallarten gibt es, mit einer Teilausnahme bei Silber, keine MWSt.-Befreiung bzw. -Minderung. Somit ist aus Sicht des Fiskus auch keine "Mindestfeinheit" definiert.

    Bei Edelmetall-Barren gilt ähnliches. Die MWSt.-Befreiung für Anlagegold (außer Goldmünzen) legte der Fiskus mit .995 (99,5%) fest. Da es bei Silber-, Platin- und Palladiumbarren keine MWSt.-Befreiung gibt, ist eine Feinheitsgrenze auch nicht definiert. Theoretisch könnte jede Feinheit über 50% als entsprechender Anlagebarren gelten. Auf dem internationalen Parkett haben sich allerdings die Marktteilnehmer (Produzenten, Börse, Weiterverarbeiter) auf Mindestfeinheiten von .995 bei Gold und jeweils .999 bei den anderen drei Edelmetallen geeinigt.

    Im Prinzip ist es egal, welche Feinheit eine Münze aufweist! Maßgeblich ist der Unzen-Anteil, der den Wert der Münze bestimmt. Eine Unze bleibt immer eine Unze - es sind immer genau 31,104 Gramm reinsten Edelmetalls, ob nun mit oder ohne Legierungsmetalle. Der Besitzer einer "unreinen" Münze (z.B. Goldmünzen: Krügerrand, Britannia, American Eagle) müsste theoretisch sogar etwas mehr bezahlen, da er zu dem eigentlichen Edelmetallwert ein oder zwei Legierungsmetalle gratis dazu erhält oder - wie im Falle des Krügerrands - wird es dadurch sogar noch etwas billiger. Aussagen nach dem Motto: "Der Krügerrand ist deshalb billiger, weil er aufgrund der Feinheit von 91,67% weniger Gold besitzt" sind unqualifizierte Äußerungen und haben nichts mit der Sachkunde oder Realität gemeinsam.

    Eine andere Geschichte ist die Akzeptanz einer Anlagemünze. Es gibt Regionen in der Welt (z.B. ganz Asien einschließlich Japan, arabische Staaten), die reines Gold mit mindestens .999 Feinheit bevorzugen. Ein Krügerrand oder ein American Eagle Gold sind dort nicht (mehr) gefragt. Der allgemeine Trend geht eindeutig zu Münzen oder Barren mit höchster Feinheit (Reinheit).

    Fazit: Der Trend geht in Richtung "999,...".

     

    Auflagenhöhen, dem Erhaltungsgrad und der Echheit


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