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Münzen, historisch, Gold

  • Die ursprünglichen Helvetia-Goldmünzen wurden in den Jahren 1883 bis 1896 mit einer etwa 1,7 Millionen hohen Auflage geprägt. Die 4.224 Stück des Jahrgangs 1888 stellen eine Rarität dar. Die Vorderseite zeigt das Porträt der Helvetia. Auf der Rückseite sind das Schweizer Wappen umgeben von einer Art Lorbeerkranz, die Währung und die Jahreszahl abgebildet.

  • Anlässlich des 25jährigen Regierungsjubiläums Rafael Trujillos wurde im Jahr 1955 die erste Goldmünze mit der Bezeichnung "25. Jahrestag Rafael Trujillo" der Dominikanischen Republik ausgegeben. Der Nennwert belief sich auf 30 Dominikanische Peso. Der Peso unterlag zur damaligen Zeit einer Währungsparität zum US-Dollar von 1:1.

  • Dukaten wurden erstmals 1284 in Venedig geprägt. Die Dukaten allerdings mit den Darstellungen des Kaisers und Doppeladlers wurden erst ab 1872 geprägt. Auf der Goldmünze ist kein Nennwert aufgeprägt, der Rand ist gekerbt. Der Außendurchmesser des 4er-Dukaten beträgt knapp 40 mm. Die Nachprägungen tragen alle als Prägedatum 1915, das letzte Prägejahr.

  • Die Eagle Goldmünzen, bezeichnet nach dem Adlermotiv, waren Umlaufmünzen der Vereinigten Staaten von Amerika, die von 1795 bis 1933 als offizielles Zahlungsmittel geprägt wurden. Dank der großen Auflagen sind die Münzen heute noch beliebte Anlage- und Sammlermünzen. Ein besonders markantes Merkmal sind die im Lauf der Jahre wechselnden Münzmotive.

  • Ab 1870 wurde ein 8-Gulden-Stück sowie ein 4-Gulden-Stück herausgegeben. Geprägt wurden beide Goldmünzen bis ins Jahr 1892. Der Rekordjahrgang bei der Auflagenhöhe war bei der 4-Gulden-Münze 1977 mit 211.343 Stück und bei der 8-Gulden-Münze 1968 mit 336.719 Stück. In anderen Jahren gab es gar keine oder nur sehr geringe Auflagen.

  • Die Währungsreform Österreichs von 1892 führte zum ersten Mal eine Goldwährung ein: die Krone. Die jährliche Auflagenzahl der Goldmünzen schwankte extrem. Das 10-Kronen-Stück erreichte mit 277.347 Exemplaren 1967 die höchste Jahresproduktion, 1984 mit 102 Stück die geringste. Von der 100-Kronen-Münze wurden allein im Jahre 1974 mehr als 2. Mio. hergestellt.

  • 1905 wurde die Feinheit der 5- und 10-Peso-Goldmünzen auf 900 erhöht. In den Folgejahren kamen vier weitere Münzgrößen hinzu, die unter dem gemeinsamen Namen "Centenario-Familie" weltweit bekannt wurden. Die Goldmünzen bestehen zu 90% aus Gold, der Rest ist Kupfer. Die einzelnen Münzgrößen wurden nicht durchgängig und nicht in jedem Jahr geprägt.

  • Die Quetzales Goldmünzen zeigen das Motiv des Quetzales-Vogels mit gefiedertem Schwanz auf einer Säule sitzend, die das Datum "30 DE JUNIO 1871" trägt. Auf der anderen Münzseite ist das Wappen der Republik Guatemala aufgeprägt. Von den 5-Quetzales-Goldmünzen wurden 48.000 Stück geprägt, von den 10-Quetzales 18.000 Stück, von den 20-Quetzales 49.000 Stück.

  • Die österreichischen Schilling Goldmünzen haben eine Feinheit von 900 und wurden von der Münze Österreich AG geprägt. Die ersten Schilling-Goldmünzen wurden 1926 ausgegeben. Dies waren die 25 und die 100 Schilling Goldmünze. 1938 wurde die letzte Schilling-Münze dieser Art geprägt. Der Schilling wurde von der Reichsmark abgelöst.

  • Der Sovereign besteht aus 22 Karat Gold und wurde erstmals 1816 unter Königin Victoria in London geprägt. Die Auflagen der Goldmünze lagen während der Zeit des Goldstandards im Millionen-Bereich, danach gingen sie tendenziell zurück. Sovereigns wurden nicht in jedem Jahr geprägt, teilweise gab es Aussetzer von 10 und mehr Jahren.

  • Die "Vreneli" gehört zu den bekanntesten schweizer Goldmünzen. Das 10-Franken-Vreneli-Stück ist nur halb so groß wie die 20-Franken-Vreneli. Die Gesamtauflage lag bei 2,65 Millionen Stück, wobei die kleinste Auflage im ersten Prägejahr 1911 bei 100.000 Stück und die höchste Auflage im letzten Prägejahr 1922 bei 1,02 Mio. Münzen lag.



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