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Münzen und Barren Übersicht
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Am 4. Dezember 1871 wurde im neu geschaffenen Deutschen Kaiserreich ein Gesetz zur Prägung von einheitlichen Reichsgoldmünzen erlassen. Damals startete die 130-jährige Erfolgsgeschichte der Deutschen Mark, die mit der Einführung des Euros 2001 endete.
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Die in der australischen Hauptstadt Canberra ansässige Royal Australian Mint präsentierte drei Jahre nach der ersten australischen Silberanlagemünze, dem Kookaburra, im Jahr 1993 eine eigene Silberunzenmünze mit einem Kängurumotiv. Das Motiv des Kängurus erinnert an die gleichnamige von der Perth Mint geprägte Känguru-Goldmünze.
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Die Währungsumstellung zum 1. Januar 2002 nahm die Bundesrepublik Deutschland zum Anlass, erstmals seit ihrem bestehen, eine eigene jährlich erscheinende Goldmünzenserie herauszubringen. Anfangs nur für ein paar Jahr geplant, sind bis dato die (voraussichtlichen) Motive bis 2018 bekannt. Seit 2002 wird jährlich eine 1/2 Unze (15,55 Gramm) Goldmünze in "Stempelglanz" Prägequalität (Stgl) herausgegeben. Die Münze besteht aus 999,9er Gold und ist per Definition gesetzliches Zahlungsmittel in Deutschland bzw. im Euro-Raum. Der aufgeprägte Nominalwert von 100 Euro liegt deutlich unter dem tatsächlichen Materialwert. Der Münzrand ist geriffelt.
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Bereits ein Jahr vor der ersten "Ballerina"-Münze, im Jahre 1988, begann die damalige UdSSR, die allererste russische Palladiummünze zu prägen. Das zweite Motiv aus der Reihe "1000 Jahre Russland" erschien 1995, dem letzten Jahr, in dem Russland Palladiummünzen ausgab. Die Motive zeigen Porträts russischer Persönlichkeiten und zwar das Denkmal von "Großfürst Wladimir" und "Fürst Alexander Newskij". Die Rückseite zieren das Staatswappen und der Nennwert, wobei die erste Münze das Wappen der UdSSR zeigt und die Zweite das von Russland. Die Auflagen der nur 31,103 g schweren Münzen lagen bei 7.000 bzw. 6.000 Exemplaren. Die Motive der Münzen der Serie mit anderen Edelmetallarten waren nicht mit diesen identisch.
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Im Jahre 2006 erklärten die Vereinten Nationen per Resolution das Jahr 2011 zum "Internationalen Jahr der Wälder" (UN‑Resolution 61/193 vom 20.12.2006). In diesem Kontext beschloss das Bundesministerium für Finanzen am 27. Januar 2010, in den Jahren 2010 bis 2015 eine insgesamt sechsteilige 20-Euro-Goldmünzenserie "Deutscher Wald" herauszugeben. Sie soll das Gefühl und die Erkenntnis für den Schutz der Vielfalt unserer Wälder wecken und stärken.
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Am 18. Januar 1871 wurde Wilhelm I. in Versailles zum Deutschen Kaiser proklamiert - das Deutsche Reich war entstanden. Es bestand aus 25 Teilstaaten mit weitgehenden Souveränitätsansprüchen, von denen nur vier den Status eines Königreiches aufweisen konnten: Bayern, Preußen, Sachsen und Württemberg. Mit der Reichsgründung wurde zeitgleich eine neue Währungsreform durchgeführt - die Mark löste den Taler ab.
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Am 18. Januar 1871 wurde Wilhelm I. in Versailles zum Deutschen Kaiser proklamiert - das Deutsche Reich war entstanden. Es bestand aus 25 Teilstaaten mit weitgehenden Souveränitätsansprüchen, von denen nur vier den Status eines Königreiches aufweisen konnten: Bayern, Preußen, Sachsen und Württemberg. Mit der Reichsgründung wurde zeitgleich eine neue Währungsreform durchgeführt - die Mark löste den Taler ab.
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Das Bundesministerium für Finanzen beschloss, die Einführung des Euro-Bargeldes durch die Herausgabe zweier Euro-Goldmünzen zu würdigen. Mit dieser beiden "goldigen" Euromünzen soll, in Anknüpfung an die im Vorjahr geprägte 1 DM-Goldmünze, den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit gegeben werden, ein dauerhaftes Erinnerungsstück an dieses historische Ereignis zu erwerben.
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1990 und 1991 wurden anlässlich der "250 Jahre Entdeckung des russischen Amerikas" (= Alaska) jeweils zwei 1-Unzen-Münzen mit einem Nennwert von 25 Rubel geprägt. Die Auflagenhöhe lag bei je 6.500 Stück. Die ersten beiden Exemplare zeigen das Schiff "St. Petr" mit dem Porträt von Kapitän Vitus Jonassen Bering (1680-1741) und das Schiff "St. Pavel". Ein Jahr später erschienen das Motiv des Segelschiffs "Elizabeth" im Hafen der ersten russischen Siedlung (1784) in der Drei-Metropoliten-Bucht auf der Insel Kodiak, gegründet von Grigorij Seilkov sowie das Segelschiff "Nikolaj" mit dem Porträt von Aleksandr Baranov, Gründer der Hauptstadt Nowo-Archangelsk auf der Insel Sitka (1799) und erster Gouverneur der russischen Kolonie 1799-1818.
Auf der Rückseite ist das gleichbleibende Staatswappen der UdSSR mit dem Nennwert in Höhe von 25 Rubel abgebildet. Da es noch zwei weitere Serien mit ähnlichen Motiven eines Segelschiffes gibt, kommt es häufig zu Verwechslungen oder zu einer Zusammenfassung unter dieser oder einer ähnlichen Bezeichnung. Auch diese Münzreihe wurde in weiteren Edelmetallen geprägt, jedoch waren die Motive nicht mit diesen hier identisch.
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In den 1930er Jahren wurden 1-, 2-, 3- und 5-Reichsmark-Münzen geprägt, die jeweils einen unterschiedlichen Silbergehalt aufwiesen. Die 5-RM-Münzen besitzen eine Feinheit von 900, der restliche Anteil ist Kupfer. Es gab mehrere Motive, wobei für Silberfans die Motive "Garnisonskirche zu Potsdam" kurz "Garnisonskirche" sowie "Paul von Beckendorff und von Hindenburg" kurz "Hindenburg" interessant sind
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Im Jahre 1989, gleichzeitig mit der "Ballerina", erschien eine weitere russische Palladiummünze. Unter dem Motto "500 Jahre russischer Einheitsstaat" wurden insgesamt 3 Münzen in Palladium geprägt. Den Anfang machte Zar "Iwan der III." Vasilevic (1440-1505, Kaiser ab 1462). Im Folgejahr 1990 erschienen die letzten zwei Motive: Zar "Peter I. der Große" (1672-1725, Kaiser ab 1682) und die "Abschaffung der Leibeigenschaft" durch Zar Aleksandr II. (1861, Abb. rechts). Die Rückseite war bei allen drei Münzen identisch und zeigt das Staatswappen der UdSSR sowie die Währung in Höhe von 25 Rubel.
Die Auflagenhöhen der 1-Unzen-Münzen betrugen jeweils 12.000 Stück. Zu der Motivreihe gehören weitere Münzen in Gold, Silber und Platin, wobei die Motive nicht mit der Palladiumversion identisch waren.
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Namensgebend für die Goldmünze ist der afrikanische Elefant, der auf der Vorderseite der Münze abgebildet ist. Das Motiv wechselt jedes Jahr, wodurch der Somalia Elefant zu einer beliebten Anlage- und Sammlermünze geworden ist. Auf der Rückseite sieht man das Staatswappen der Somalischen Republik, das Prägejahr, sowie den Nennwert der Münze.
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Seit 1986 werden die American-Eagle-Goldmünzen mit einer Feinheit von 916,6 (= 22 Karat) geprägt. Der Markt forderte seit längerer Zeit eine Anlagemünze mit einer 999,9-Feinheit. Die United States Mint kam dieser Forderung im Juni 2006 nach und präsentierte mit dem "Buffalo" die erste 24-Karat-Goldanlagemünze der USA.
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Der "American Eagle", bezeichnet nach den alten US-Goldmünzen mit der Abbildung eines Adlers aus den Gründerjahren, besteht zu 91,66% aus Gold (= 22 Karat). Bedingt durch die Legierungsmetalle (5,33% Kupfer und 3% Silber) besitzt der Eagle, ähnlich dem Krügerrand, ein leicht dunkleres aussehen und ist durch die höhere Härte unempfindlicher gegen Kratzer.
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Die "American Eagle"- Münze in Platin erschien erstmalig elf Jahre nach der Gold- und Silber-Version im Jahre 1997. Dieser Umstand ist sehr erstaunlich, da andere Länder bereits 10 Jahre früher Platinmünzen zu Anlagezwecken prägten.
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Gleichzeitig mit der Goldversion erschien im Jahr 1986 die Silberversion des American Eagles mit gleichbleibendem Motiv. Der deutsche Auswanderer Adolph A. Weinman (1870-1952) schuf das Motiv der Freiheitsstatute "Walking Liberty", John Mercanti entwarf den umseitigen Adler mit Wappen.
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Die Angel-Goldmünze der Insel Man ist eine wunderschöne Anlagemünze, die erstmalig im Jahr 1984 erschien. Sie zeigt den Erzengel Michael im Kampf mit einem Drachen.
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Die "Arche Noah"-Silbermünze wurde nach dem gleichnamigen Münzmotiv benannt und ist ein offizielles Zahlungsmittel in Armenien. Man findet sie in der internationalen Literatur auch unter der Bezeichnung "Armenia Noah´s Ark“.
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Gälen und Britanner, benannt nach ihrer jeweiligen alten Heimat Gallien und der Bretagne, besiedelten zu allererst das heutige Großbritannien. Später eroberte Julius Caesar (um 55/54 v.Chr.) die Insel (teilweise), die er selbst "Britannia" nannte. Heute steht die "Britannia" als Symbol für das ganze englische Königreich. Als erste europäische Anlagemünze erschien sie 1987 in den 4 Unzengrößen. Die Münze besitzt eine Feinheit von 916,66 (22 Karat). Als Legierungsmetall wurde bis 1989 nur Kupfer (Rotgold), danach zu gleichen Teilen Silber und Kupfer (Gelbgold) verwendet, was zur Folge hat, dass die Färbung der Goldmünze variiert.
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Die silberne "Britannia" wurde erstmals 1997 von der britischen Münzprägeanstalt The British Royal Mint geprägt und ist die einzige europäische Silber-Anlagemünze der Neuzeit. Mit einer Feinheit von "nur" 958/1000 schert die Silbermünze allerdings aus der Reihe der modernen Anlagemünzen aus.
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Seit 2011 gibt die kanadische Prägeanstalt The Royal Canadian Mint eine weitere Serie von Silber-Anlagemünzen heraus: die Canadian Wildlife Series. Die Serie soll aus mindestens sechs Exemplaren bestehen, von denen zwischen 2011 und 2013 jährlich zwei mit einer Höchstauflage von jeweils 1.000.000 Stück erscheinen. Die 1-oz-Münzen mit einem Nominalwert in Höhe von 5 CAD haben eine .9999 Feinheit und zeigen typische kanadische Wildtiere. Der Preis wird analog dem Preis der Maple-Leaf-Münzen festgelegt.
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Seit 2008 wird die Münze "Silver Bounty" herausgegeben. Diese sogenannte Agenturmünze wird in Deutschland von der Münzhandlung Göbel in Kaiserslautern geprägt. Die Vorderseite ziert das Segelschiff "Bounty", bekannt durch die dort stattgefundene Meuterei im Jahre 1777. Der Dreimaster sollte Pflanzenstecklinge von der Insel Tahiti zu den Kolonien auf den Antillen überführen, um die dortige Hungersnot zu stoppen. Der Kapitän der britischen Marine, Leutnant William Blight, wurde nach der Abreise von Tahiti mit einigen Besatzungsmitgliedern in einem Beiboot ausgesetzt.
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Die Platinmünze der Cookinseln wird seit 2008 von der Münzhandlung Göbel in Kaiserslautern herausgegeben. Die Vorderseite ziert das Segelschiff "Bounty", bekannt durch die dort stattgefundene Meuterei im Jahre 1777. Der Dreimaster sollte Pflanzenstecklinge von der Insel Tahiti zu den Kolonien auf den Antillen überführen, um die dortige Hungersnot zu stoppen. Der Kapitän der britischen Marine, Leutnant William Blight, wurde nach der Abreise von Tahiti mit einigen Besatzungsmitgliedern in einem Beiboot ausgesetzt. Die Meuterer ließen die Bounty bei der Insel Pitcairn im pazifischen Ozean auf Grund gehen und versuchten durch einen Brand ihre Spuren zu verwischen. Die wenigen Überreste der Bounty liegen mittlerweile tief unter Wasser der „Bounty Bay“ auf Pitcairn.
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m Auftrag des Frankfurter Senats gründete im Jahr 1843 Friedrich Ernst Roessler eine Scheideanstalt und legte damit einen der Grundsteine für den späteren Degussa-Konzern. Der Familienbetrieb Roessler wurde 1873 in eine Aktiengesellschaft mit dem Namen "Deutsche Gold- und Silber-Scheideanstalt" eingebracht und nannte sich ab 1980 nur noch Degussa AG.
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Dukaten (engl.: Ducats) wurden erstmals 1284 in Venedig geprägt. Das Verbreitungsgebiet erstreckte sich in der Folgezeit auf ganzEuropa. In Deutschland wurden sie 1559 zur Reichsmünze erklärtund 1857 im Gebiet des Deutschen Zollvereins aufgehoben.
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Die Eagle Münzen, bezeichnet nach dem Adlermotiv, waren Umlaufmünzen der Vereinigten Staaten von Amerika, die die United States Mint von 1795 bis 1933 als offizielles Zahlungsmittel prägte. Dank der großen Auflagen sind die Münzen heute noch beliebte Anlage- und Sammlermünzen.
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Sieben Jahre nach der ersten australischen Platinmünze erschien erstmalig 1995 eine Version in Palladium. Anknüpfend an die landestypischen Tiermotive der Gold-, Silber- und Platin-Münzen wurde der straußenartige, flugunfähige "Emu" Australiens auserwählt. Die Rundschrift um das Emu-Motiv beinhaltet die Größen- und Feinheitsangabe sowie das Prägejahr. Das identische Porträt der Königin Elizabeth II. und der gewöhnungsbedürftige Nennwert in Höhe von 40 australischen Dollars zieren die Wertseite.
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Der Übergang von der UdSSR zu Russland 1992 bewirkte, dass erstmals alle Münzen mit dem neuen Staatswappen von Russland geprägt wurden. Unter dem Titel "Epoche der Aufklärung" erschienen im Jahre 1992 je zwei Münzen in Gold und Silber sowie je eine in Platin und Palladium. Letztere zeigt das Bildnis von Sophie Auguste Friederike von Anhalt-Zerbst, in die Geschichte als Katharina II. (die Grosse) Zarin von Russland (ab 1762) eingegangen.
Die Auflage der 1-Unzen-Münze lag zwar mit 5.500 Stück deutlich über der 1/2-Unzen-Version in Platin. Nüchtern betrachtet ist jedoch diese Auflagenhöhe relativ klein und schon fast typisch für diese Metallsorte. Egal ob mit alten (UdSSR) oder neuen Wappen, die Münzen sind nach wie vor im heutigen Russland offizielles Zahlungsmittel. Aufgrund des höheren Materialwertes werden sie wie alle anderen Anlagemünzen logischerweise als Umlaufgeld eingesetzt. (07/2011: 1 € = ca. 39,67 Rubel)
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Nach der Serie "Erste russische Weltumsegelung" folgten ein Jahr später zwei weitere 1-Unzen-Palladiummünzen mit Schiffsmotiven. Unter dem Motto "Erste russische antarktische Expedition 1819-1821" wurden jeweils 4.000 Stück dieser 25-Rubel-Münze geprägt. Die erste, nur in "Polierter Platte" erhältliche Münze, erhielt das Motiv der Schaluppe "Wostok" mit dem Porträt des Expeditionsleiters Gottlieb Freiherr von Bellingshausen.
Auf der zweiten Münze ist die Schaluppe "Mirnyj" mit dem Porträt von Kapitän M. Lazarev abgebildet. Die Rückseiten ziert das gleichbleibende russische Staatswappen mit dem Nennwert. Da es noch zwei weitere Serien mit ähnlichen Segelschiffsmotiven gibt, kommt es häufig zu Verwechslungen oder zu einer Zusammenfassung unter einer ähnlichen Bezeichnung.
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1993 wurden unter dem Motto "Erste russische Weltumseglung von Lisjanskij und Krusenstern" vier Münzen, davon eine in Gold und Platin, sowie zwei in Palladium geprägt. Letztere weisen mit je 2.500 Stück die niedrigste Auflage auf, die Russland jemals in Palladium herstellte. Die 1-Unzen-Münzen in "Polierter Platte" zeigen zwei Schiffsmotive: die Schaluppe "Newa" mit dem Porträt von Jurij Lisjanskij und das Schiff "Nadezhda" mit dem Porträt von Johann Krusenstern (1770-1846). Auf der Rückseite ist das gleichbleibende russische Staatswappen mit dem Nennwert in Höhe von 25 Rubel abgebildet. Die Motive der anderen Metalle waren wie immer nicht identisch (Gold: "Weltkarte", Platin: "Englische Uferstrasse in St. Petersburg"). Da es noch zwei weitere Serien mit ähnlichen Motiven eines Segelschiffes gibt, kommt es häufig zu Verwechslungen.
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Die Fiji Taku Silbermünze verdankt ihrer Existenz der großen weltweiten, wie auch deutschen, Nachfrage nach Anlagemünzen. Sie ist eine sehr junge und exotische Bullionmünze, die erstmals im Jahr 2010 geprägt wurde. Im Folgejahr erschien das 5-Unzen-Münze, gefolgt von der 1/2-Unzen-Stückelung in 2012.
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Die Kiwi-Silbermünze erschien erstmalig im Jahr 2004 und ist dem Nationalvogel Neuseelands, dem Kiwi, gewidmet. Parallel zum Beginn der zweiten Serie im Jahr 2009, die unter dem Titel "Icons of New Zealand" stand, wurde erstmalig eine Goldversion geprägt. Der flugunfähige und nachtaktive Kiwi lebt in den Wäldern Neuseelands. In der Fachliteratur wird der zur Gattung Apteryx gehörende Vogel auch als Schnepfenstrauß bezeichnet.
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Die Guldenwährung des 19. Jahrhunderts war eine Silberwährung, obwohl "Vereinskronen" zwischen 1858 und 1865 (bzw. 1866) auch in Gold geprägt wurden. 1865 gründeten Frankreich, Belgien, Italien und die Schweiz die Lateinische Union, in der die Münzausgaben in Wert, Größe, Gewicht usw. abgestimmt werden sollten.
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"Helvetia" ist die vom Volksstamm der Helvetier abgeleitete neulateinische Bezeichnung für die Schweiz und eine allegorische Frauenfigur, welche die Schweiz versinnbildlicht. Als Frauengestalt tauchte sie erstmals im 18. Jahrhundert auf.
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Eine weitere Goldmünze der Insel Man ist die "Cats"-Serie. Im Gegensatz zum "Angel" handelt es sich hier um eine 24-Karat-Goldmünze, d.h. sie weist eine Feinheit von 99,99% auf. Die Pobjoy Mint Ltd. prägte das jährlich wechselnde Katzenmotiv erstmalig 1988 in verschiedenen Größen.
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Im Jahr 1988 wurde die Münzserie "Isle of Man Cats Coins" in Silber, sowie in Gold und Kupfer/Nickel aufgelegt. Das Motiv einer Katzenrasse ist auf allen drei ausgegebenen Metallarten gleich, jedoch alljährlich unterschiedlich.
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Die Kiwi-Silbermünze erschien erstmalig im Jahr 2004 und ist dem Nationalvogel Neuseelands, dem Kiwi, gewidmet. Parallel zum Beginn der zweiten Serie im Jahr 2009, die unter dem Titel "Icons of New Zealand" stand, wurde erstmalig eine Goldversion geprägt.
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Im Jahr 2004 gab Neuseeland erstmalig eine Silberanlagemünze heraus. Gewidmet ist die Münze dem National- und Wappentier Neuseelands, dem Kiwi-Vogel.
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Auf der "World Money Fair" in Berlin präsentierte die australische Prägeanstalt The Perth Mint im Februar 2007 erstmalig eine neue Anlagemünze. Angelehnt an das Motiv, einen Koala-Bär, erhielt die neue Silbermünze ihren Namen.
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Der "Koala" wurde zum ersten Mal 1988 als 1/2-Unzen-Stück von der Prägeanstalt The Perth Mint geprägt. Mit einer Auflage von 12.000 Stück stellt dies zugleich die höchste Auflage einer australischen Platinmünze dar, die generell nur in "Polierter Platte" produziert wurde
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Im Jahr 1990 prägte die australische Prägeanstalt The Perth Mint erstmalig eine reine 1-Unzen-Anlagemünze aus Silber mit einem Nennwert* von 5 A$, der ab dem Jahr 1992 auf 1 A$ gesenkt wurde. Als Tiermotiv wurde der australische Kookaburra-Vogel auserwählt.
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Die Währungsreform Österreichs von 1892 führte zum ersten Mal eine Goldwährung ein: die Krone. Obwohl die Krone selbst eine Silbermünze war, war die Rechnungseinheit Gold.
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Die Währungsreform Österreichs von 1892 führte zum ersten Mal eine Goldwährung ein: die Krone. Obwohl die Krone selbst eine Silbermünze war, war die Rechnungseinheit Gold.
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Der Krügerrand ist die bekannteste Anlagemünze. Die südafrikanische Münze fällt durch Ihre dunkle Färbung -welche von der Kupferlegierung herrührt -, sowie durch die Besonderheit, dass kein Nennwert auf der Münze steht, besonders auf. Seit dem Jahre 1967 wird die Münze mit der Feinheit 916,66 produziert und in aller Welt vertrieben, daher ist sie eine von den am meisten verbreiteten Goldanlagemünzen der Welt.
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Tonga (Freundschaftsinseln) ist eine 748 km² große Inselgruppe im Südpazifik, auf der rund 100.000 Einwohner leben. Der Häuptling (Tui) Taufa'ahau trat 1830 zum Christentum über und vereinigte die polynesischen Tonga-Inseln im Jahre 1845 zu einem Königreich. Er nannte sich fortan George Tupou I. Seit 1899 steht Tonga unter britischem Schutz, seit 1970 ist sie unabhängig. Es besteht eine Währungsparität zum australischen Dollar, wobei ein Pa'anga (Tonga-Dollar) einem A$ entspricht. (100 Pa'anga = 1 Hau)
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Die erste australische Anlagemgoldmünze erschien 1986 und wurde nach dem gleichnamigen aufgeprägten Motiv des Nuggets benannt. Nach vier Prägejahren geschah etwas, was bis heute weltweit einzigartig blieb: Die Absatz der Nugget-Münzen blieb weit hinter den Erwartungen zurück und so entschloss sich die australische Münzprägeastätte The Perth Mint, das Münzmotiv unter vorläufiger Beibehaltung des Münznamens, zugunsten des Kängurus zu ändern.
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Nach dem Krügerrand und der Maple Leaf erschien als dritte Goldanlagemünze der mexikanische Libertad, beim dem das Augenmerk der Münze nicht auf einer Umlaufmünze lag, die somit auch nicht am Zahlungsverkehr teilnahm, sondern zum "Anlegen" in das Edelmetall oder noch einfacher ausgedrükt zum "Hinlegen" für schlechte Zeiten geprägt wurde und wird.
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Das Motiv des ersten LibertadsDas Edelmetall Silber (spanisch: plata) war zur Zeit der spanischen Kolonialzeit Mexikos wichtigstes Exportgut. Die Silberminen im Bajío (Minen von Guanajuato und Zacatecas) waren eine der materiellen Grundlagen für die Sicherung der Macht des spanischen Königshauses in Europa und Übersee. Noch heute gehört Mexiko zu jenen Ländern, die einen hohen Anteil an der weltweiten Silberförderung beisteuern.<br />Nach einem langen Krieg errungen die Mexikaner im Jahr 1821 die endgültige Unabhängigkeit von Spanien. Die bis 1904 geprägten Silber- und Goldmünzen sind aufgrund des Alters, der Stückzahl, des Erhaltungsgrades und aufgrund der niedrigeren Feinheit nur für Numismatiker von Interesse.<br />Dies änderte sich erstmals im Jahr 1905, als Mexiko mit der Herausgabe von Peso-Goldmünzen ("<a href="http://www.goldseiten.de/muenzen/45/Peso---Centenario-Familie.html">Centenario-Familie</a>") begann. Silberfans mussten noch einige Jahrzehnte warten bis schließlich 1982, ein Jahr nach dem <a href="http://www.goldseiten.de/muenzen/8/Libertad-in-Gold.html">Libertad in Gold</a>, die erste mexikanische (und zugleich weltweit) erste Bullionmünze in Silber erschien.<br />Analog zum südafrikanischen <a href="http://www.goldseiten.de/muenzen/1/Kruegerrand.html">Krügerrand</a> lag das Augenmerk nicht auf einer Umlaufmünze, sondern die Münze diente zur Anlage in das Edelmetall. Dies ist vermutlich auch der Grund dafür, weshalb beide Libertads keinen aufgeprägten Nennwert aufweisen. Per klassischer Definition liegt der Unterschied zwischen einer Medaille und einer Münze im vorhandenen Nennwert. Fehlt er, war bzw. ist sie kein offizielles Zahlungsmittel eines Staates. Getreu dem Motto "die Ausnahme bestätigt die Regel", verhält es sich bei diesen "Münzen".<br />Das Motiv des ersten Libertads in Silber ist identisch mit dem goldenen Libertad, der es wiederum von der <a href="http://www.goldseiten.de/muenzen/101/50-Pesos---Centenario.html">50-Peso-Goldmünze</a> übernahm. Im Laufe der Jahre wurde das Design modifiziert und die Prägequalität erhöht. Das aktuelle Design des Silber-Libertads erschien erstmalig <a href="http://www.goldseiten.de/muenzen/121/Libertad.html">1996</a>, davor gab es noch zwei weitere Versionen (<a href="http://www.goldseiten.de/muenzen/30/Libertad.html">1982-1991</a> und <a href="http://www.goldseiten.de/muenzen/120/Libertad.html">1991-1995</a>), die am kleineren Durchmesser erkennbar sind.<br />Auf der einen Münzseite ist das Motiv der Siegesgöttin Victoria, die für die vergöttlichte Personifikation des Sieges steht und Symbol für die Freiheit (spanisch: "libertad") ist, sowie die beiden Vulkane "Iztaccíhuatl" und "Popocatépetl" abgebildet. Das mexikanische Staatswappen mit Adler und Schlange befindet sich auf der anderen Seite. Dieses Münzmotiv ist auf allen Münzstückelungen zu finden. Die Feinheit, der von der mexikanischen Münzprägestätte <a href="http://www.goldseiten.de/muenzen/produzenten/5/Casa-de-Moneda-de-Mexico.html">Casa de Moneda de México</a> emittierten Silbermünzen ist bis heute unverändert und beträgt 999 ‰.<br />Die jährlichen Auflagen des Libertads, ob in Silber oder Gold, sind im Vergleich zu den Mitbewerbern (z.B. <a href="http://www.goldseiten.de/muenzen/55/American-Silver-Eagle.html">American Eagle</a>, <a href="http://www.goldseiten.de/muenzen/44/Maple-Leaf-Silbermuenzen.html">Maple Leaf</a>, <a href="http://www.goldseiten.de/muenzen/35/Philharmoniker.html">Philharmoniker</a>) eher bescheiden. Es hat den Anschein, als hätte die staatliche Prägeanstalt den Trend der Zeit verschlafen hat. Wenn Libertads in Stempelglanz-Ausführung von den Händlern angeboten werden, liegen die Preisaufschläge auf dem Metallpreis auf normalem Niveau.<br />Von fast allen Jahrgängen und Münzgrößen gibt es Miniauflagen in Proof-Qualität ("Polierte Platte"). Diese, wie auch die ab 1992 geprägte präkolumbianische Münzreihe in Silber, sind in die Rubrik der Sammlermünzen einzustufen.<br /> in Silber ist identisch mit dem goldenen Libertad, der es wiederum von der 50-Peso-Goldmünze übernahm. Im Laufe der Jahre wurde das Design modifiziert und die Prägequalität erhöht. Der aktuelle Silber-Libertad erscheint seit 1996, davor gab es noch zwei weitere Versionen (1982-1991 und 1991-1995), die am kleineren Durchmesser erkennbar sind.
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Der Nugget ist die klassische und auflagenstärkste australische Goldmünze. Weniger bekannt, jedoch unter Sammlern sehr begehrt und etwas teurer, ist die australische "Lunar"-Serie. Die erste Edition wurde von 1996 bis zum Jahr 2007 geprägt.
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Nach dem großen Erfolg der ersten Lunar-Edition (1996-2007) entschied sich die australische Perth Mint, die Motivreihe weiterzuführen. Mit dem Prägejahr 2008 erscheint die neue Lunar-II-Serie mit einem neuem Design und mit anderen Abmaßen (größerer Durchmesser).
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Nach dem enormen Erfolg der Lunar-I-Serie, gab die australische Münzprägeanstalt The Perth Mint eine weitere Serie der Silbermünzen heraus, die dem chinesischen Kalender gewidmet sind.
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Seit dem Jahr 1952 trägt die englische Königin Elisabeth II. auch den Titel der "Königin von Kanada". Dies ist auch der Grund dafür, weshalb auf jeder kanadischen Münze das Porträt von Queen Elizabeth II. abgebildet ist. Die ersten beiden Jahrgänge zeigen sie im Alter von 39 Jahren, die Jahrgänge von 1990-99 im Alter von 64 Jahren und ab 2009 mit 79 Jahren.
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Im September 2005 teilte die The Royal Canadian Mint mit, dass sie noch im selben Jahr eine Anlagemünze in Palladium prägen wird. Die Sensation war perfekt! Nach vielen Jahren gab es endlich wieder eine richtige Anlagemünze mit "hoher" Auflage und zu fairen Preisen.
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Die kanadische Goldmünze "Maple Leaf" erschien erstmals im Jahr 1979. Sie ist damit die zweite Anlagemünze nach dem Krügerrand, gefolgt vom mexikanischen Libertad, der zwei Jahr später erschien.
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Kanada als parlamentarische Monarchie prägte erstmals 1988 eine 1-Unzen-Anlagemünze aus purem Silber (99,99%). Das jährlich gleichbleibende Motiv des kanadischen Zuckerahornblattes (engl.: maple leaf) ist mit der Gold-, Platin- und Palladium-Version identisch. Wegen der Zweisprachigkeit Kanadas werden die numismatischen Daten (Feinheit, Metallart und Feingewicht) auf jeder Münze in Englisch und in Französisch geprägt.
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Der Maria-Theresien-Taler war die Währung des österreichischen Reichs und dessen Erbländern und in der Folge für den Handel mit der Levante (Teile der Türkei, des Libanon und Syrien) von großer Bedeutung. Der Silbertaler, auch "Levantiner-Taler" genannt, avancierte zur bekanntesten und beliebtesten Silbermünze im arabischen Raum.
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Der "Morgan Dollar" ist eine sehr bekannte Silbermünze, die die United States Mint von 1878 bis 1904 sowie einmalig im Jahr 1921 prägte. Sie löste den "Liberty Seated Dollar" ab.
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Die Goldmünze Mountie ist der berühmten Polizeistaffel der "Royal Canadian Mounted Police“ gewidmet. Die Mounties sind eine Art berittene Spezialeinheit der kanadischen Polizei, dessen Chronik sich bis ins 19. Jahrhundert zurück verfolgen lässt.
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Die Prägeanstalt Pobjoy Mint Ltd. prägte von 1983 bis 1990 die Platin-Anlagemünze "Noble", die umgangssprachlich auch nach dem aufgeprägten Motiv als "Wikingerschiff" bezeichnet wird. Das historische Schiffsmotiv und das auf der Rückseite befindliche Porträt der englischen Königin Elizabeth II. waren, einmal von der Porträtanpassung abgesehen, jährlich gleichbleibend.
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Drei Jahre später entstand eine Sondersituation, die bis heute weltweit einzigartig blieb: Die Akzeptanz der Nugget-Motive war relativ gering und so entschloss sich die australische Münzprägeanstalt The Perth Mint, das Motiv unter Beibehaltung des Münznamens zugunsten des australischen Kängurus (engl.: Kangaroo) zu ändern. (Anmerkung: Die einige Jahre später (ab 1993) regelmäßig erschienene Silbermünze "Känguru" der The Royal Australian Mint ist auflagenbedingt eine Sammlermünze und steht in keinerlei Beziehung zur "Nugget"-Münze mit den "Känguru"-Motiven.)
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Ebenfalls im Jahre 1993 erschien unter dem Motto "Olympisches Jahrhundert Russlands" ein Münzsatz bestehend aus insgesamt vier Münzen, jeweils eine in Gold, Silber, Platin und Palladium. Abweichend von der üblichen Praxis wurde die Platinmünze als 1/4-Unzen-Version und die in Palladium als 1/2-Unzen-Münze geprägt. Letztere stellt zugleich die einzige russische Palladiummünze in dieser Größe dar, mit Ausnahme der "Ballerina".
Die Bildseite zeigt Baron Pierre de Coubertin und General Aleksej Butovskij, Begründer der modernen olympischen Bewegung, und eine Fackel mit Lorbeerzweig. Auffällig ist der Nennwert auf der Münzrückseite, der mit 10 Rubel wieder an einen gängigen geraden Nennwert (in Gegensatz zu den 25 Rubel bei der 1-Unzen-Variante) anknüpft. Mit einer Auflage in Höhe von 7.500 Stück lag die Münze im unteren Bereich russischer Palladium-Münzen.
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1982 begann China, eine Münze aus purem Gold zu prägen. Auf der Vorderseite ist der vom Aussterben bedrohte und streng geschützte Pandabär mit dem Nennwert und Feinheitsangabe, auf der anderen der "Tempel des Himmels" mit dem Prägejahr abgebildet. Das Motiv des Pandabären wechselte bis 2000 jährlich, 2001 und 2002 war es gleich, ab 2003 wechselte es wieder.
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Der Pandabär wurde vor etwas mehr als 100 Jahren (1896) in den dichten Bambuswäldern Zentralchinas entdeckt und zählt seitdem zu den seltensten, aber auch gleichzeitig zu den bekanntesten Tieren der Welt.
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Eine Seltenheit stellt der "Panda" in Platin dar, der von der staatlichen Münze People's Bank of China geprägt wird. Analog der Gold-Version sind auf der einen Seite der Münze wechselnde Motive des chinesischen Panda-Bären mit dem Nennwert und der Feinheitsangabe abgebildet. Auf der anderen Seite ist der himmlische Tempel "Beijing" mit dem Prägejahr zu sehen. Von der unterschiedlichen Randgestaltung abgesehen, bleibt das Tempel-Motiv jährlich gleich.
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Die erste asiatische Palladium-Münze kam 1989 aus China. Das 1-Unzen-Exemplar (Abbildung rechts) wurde einmalig in einer kleinen Auflage in Höhe von 3.000 Stück im Auftrag der People's Bank of China geprägt. Analog der 10-Yuan-Silbermünze von 1989 zeigt es einen Panda mit Bambuszweig, den Nennwert (50 Yuan) und die Feinheit. Wie bei den meisten chinesischen Anlagemünzen ist auf der Rückseite der Tempel des Himmels abgebildet.
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Der Peace Dollar ist eine amerikanische Silbermünze, die die United States Mint in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen prägte. Die Münzeigenschaften sind vollkommen identisch mit der Vorgängermünze, dem Morgan Dollar.
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Den "Peso" könnte man als Vorgänger des mexikanischen Gold-Libertad bezeichnen. Die Münze besteht zu 90% (21,6 Karat) aus Gold, der Rest ist Kupfer. Den Peso gibt es in sechs verschiedenen Größen, die in der Fachsprache auch als die "Centenario-Familie" bezeichnet werden.
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Die kanadische Prägestätte Royal Canadian Mintbrachte im Herbst 2012 eine neue Silbermünze heraus. Im Gegensatz zur klassischen jährlich gleichbleibenden Maple Leaf-Münze, wird das Motiv dieser neuen Serie wechseln. Nennenswert ist zudem das Feingewicht: mit 1,5 Unzen Silber handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um die erste Münze dieser Größe aus Kanada, wenn nicht weltweit.
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"Portugiesische Entdeckungen" war ein offizielles Gedenkmünzprogramm der Regierung von Portugal, das sich in zwei Münzserien unterteilen lässt. Von 1987 bis 1988 erschien die Serie "Die Entdeckung des afrikanischen Kontinents (1434-1488)" mit vier verschiedenen Auflagen. Die Münzen wurden jeweils mit gleichem Motiv und Nennwert von 100 Escudos als 1-Unzen-Exemplare in Gold (J), Platin (Pt) und Palladium (Pd) geprägt. Interessanterweise waren beide Motivseiten immer anders gestaltet, es kam nie zu einer Motivwiederholung.
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22 Jahre lang prägte die südafrikanische Münzprägeanstalt South African Mint die 1 Rand und 2 Rand Goldmünze. Das Motiv des Springbocks erinnert sehr stark an den Krügerrand, der erst sechs Jahre später das Licht der Welt erblickte. Es ist daher kein Wunder, daß diese beiden Randmünzen als Vorläufer des Krügerrands gelten.
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Auf der zwischen Irland und Großbritannien in der irischen See gelegenen Insel Man leben auf 576 km² ca. 76.000 Einwohner. Die Kronkolonie Großbritanniens ist für ihre vielen Münzmotive weltweit bekannt, die von der Pobjoy Mint Ltd. seit 1967 geprägt werden.
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Im Jahre 1993 erschienen neben der "Ballerina" und der "Ersten russischen Weltumseglung" noch zwei weitere Palladiummünzen. Unter dem Motto "Russische Musiker und Maler von Weltrang" prägte Russland u.a. zwei Münzen in Palladium. Das erste Motiv zeigt Modest Musorgskij (1839-1881) mit einer Szene aus der Oper "Boris Godunov" und das zweite Motiv (im Jahr 1994) die Ikone "Die Dreifaltigkeit" von Andrej Rublev (um 1360-1430). Die Rückseite zieren wie im immer das das russische Staatswappen und der Nennwert von 25 Rubel. Die Auflagenhöhe war mit je 5.500 Stück bzw. 6.000 Stück im unteren Bereich angesiedelt.
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Als einziges Land prägte Russland (ex UdSSR) bis zur Jahrtausendwende Palladiummünzen mit größeren Stückzahlen. Das "Russische Ballett", besser bekannt unter dem Namen "Ballerina", wurde erstmalig 1989 als Unzenstück geprägt. Mit einer Jahresauflage von 30.000 Exemplaren (davon 3.000 in Stempelglanz) hielt sie viele Jahre den Auflagenrekord. Im Folgejahr kam erstmals eine 1/2-Unzen-Version hinzu (17.000 Stück, davon 3.000 in Stempelglanz).
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Die Platinmünze „Australian Platypus“ wird seit Ende 2011 von der Perth Mint geprägt. Die Vorderseite der Münzen wurde von Natasha Muhl gestaltet und zeigt das Schnabeltier in einer Underwasserszene mit Luftblasen und Wasserpflanzen. Am Münzrand findet man die Beschreibung der Münze „Australian Platypus“, dass Jahr der Herausgabe 2012, sowie „1 Unze 9995 Platinum“.
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Die Bermuda- oder Somers-Inselgruppe mit einer Gesamtfläche von 53 km² (ca. 64.000 Einwohner) setzt sich aus etwa 300 Inseln im Atlantik zusammen. Die Inselgruppe wurde 1522 von dem Spanier Juan de Bermúdez entdeckt und knapp 100 Jahre später nochmals durch Sir George Somers, der mit seinem Flaggschiff "Sea Venture" 1609 auf der Insel landete und sie für England in Besitz nahm.
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Im Jahr 1995 erschien erstmalig das Erzengel-Motiv auf einer Silbermünze. In der goldenen Version gibt es den "Angel" (engl.: Engel) bereits seit 1984. Im Gegensatz zur Goldversion erschien diese Münze nur im ersten Ausgabejahr und 15 Jahre später im Jahr 2010.
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Als zweiten Vertreter aus Asien nach dem chinesischen Panda in Gold erschien im Mai 1990 erstmals der "Lion" in fünf verschiedenen Größen. Obwohl die Münzehin und wieder unter dem Begriff Anlagemünzen auftaucht, rechtfertigt die Auflagenhöhe dies in keinster weise.
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Der Sovereign besteht aus 22 Karat Gold und wurde erstmals 1816 unter Königin Victoria in London geprägt. Das meist verwendete Motiv ist der heilige Georg zu Pferd im Kampf gegen den Drachen. Zeitweise wurde auch nur das köngliche Wappen verwendet. Auf der anderen Seite ist stets das Portrait des jeweiligen Throninhabers abgebildet. Das Bildnis wird dem Original alle paar Jahre angepasst.
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Der Tscherwonez ist eine sowjetische Goldmünze, die im Zeitraum von 1975-1982 geprägt wurde. Die 8,6026 Gramm schwere Münze besaß eine 900er Feinheit, die in etwa einem Feingewicht einer heutigen 1/4-Goldunze entspricht.
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Die "Vreneli" gehört zu den bekanntesten schweizerischen Goldmünzen. Von der 20- Franken-Goldmünze, die in den Jahren 1897-1949 geprägt wurde, sind sagenhafte 58,6 Millionen Stück im Umlauf. Seltene Jahrgänge, die wegen des hohen Agios zum Goldpreis für Goldanleger theoretisch nicht in Frage kommen, sind die Jahrgänge 1904-06 (jeweils nur 100.000 Stück), 1926 (50.000 Stück) und 1935 (175.000 Stück).
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Der Walking Liberty Half Dollar wurde von 1916-1947 mit einem gleich bleibenden Motiv geprägt. Namensgebend war die schreitende Freiheitsgöttin "Lady Liberty“, die der aufgehenden Sonne entgegen geht.
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1989 begann die Republik Österreich als zweiter europäischer Staat nach Großbritannien (Britannia) mit der Prägung von 1- und 1/4-Unzen-Goldmünzen. Aufgrund der großen Beliebtheit und Nachfrage folgten 1991 die 1/10-Unzen- und ab 1994 1/2-Unzen-Stückelungen.
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Wer an Philharmoniker-Münzen denkt, dem fällt eigentlich nur die Gold-Anlagemünze ein, die seit 1988 geprägt wird. Seit Februar 2008 gibt es nun auch eine Silber-Version.<br /><br />Der silberne Wiener Philharmoniker ist die erste Silber-Anlagemünze mit Euro-Nennwert überhaupt.
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Ron Currie, Verkaufs- und Marketingdirektor der australischen Prägestätte, veröffentlichte heute im Perth Mint Bullion Blog die Verkaufszahlen der Perth Mint für den Monat April 2013. Wie aus der Meldung hervorgeht wurde mit den April-Verkäufen ein neuer Rekord in der Geschichte der Prägestätte aufgestellt.
Veröffentlicht am 14.05.2013
in der Rubrik: Nachrichten
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