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Münzen, klassisch, Silber

  • Der nur als 1-Unzen-Stück geprägte American Silver Eagle besteht zu 99,93% aus Silber und zu 0,07% aus Kupfer, wobei die Feinheit als Wort "1 oz Fine Silver" und nicht als Zahlenwert abgebildet ist. Mit ihren jährlichen Auflagen stellt der "American Eagle" die auflagenstärkste Silber-Anlagemünze der Welt dar. Sie erschien zusammen mit der Goldversion erstmals 1986.

  • Zum 10-jährigen Jubiläum erschien im Jahr 1997 die Britannia erstmalig auch in Silber, nachdem es die Goldversion seit 1987 gibt. Zum damaligen Zeitpunkt war es die erste und für viele Jahre die einzige europäische Silber-Anlagemünze der Neuzeit. Das als "Standing Britannia Design" bekannt gewordene Motiv zeigt eine Frauengestalt mit Helm und in einem wehenden Gewand.

  • Die Britannia-Silbermünze wurde seit dem Erscheinungsjahr 1997 zunächst in einer Feinheit von .958 geprägt. Um mit dem Markt Schritt zu halten und wettbewerbsfähig zu bleiben, entschied man sich 2013 und damit einhergehend mit den neuen Britannia-Goldmünzen, die Feinheit auf 999 Tausendstel zu erhöhen. Auf der Motivseite ist die "Standing Britannia" zu sehen.

  • Im Jahr 2007 präsentierte die australische Prägeanstalt The Perth Mint auf der "World Money Fair" in Berlin eine weitere Anlagemünze in Silber: den Koala. Der Münzname "Australian Koala" in der oberen Rundschrift ist erst ab dem 2010er Prägejahr vorhanden. Nach dem 1-Unzen-Stück im ersten Ausgabejahr kamen ab 2008 die Stückelungen zu 1/2 oz, 10 oz und 1 kg hinzu.

  • Im Jahr 1990 prägte die australische The Perth Mint mit dem Kookaburra erstmalig eine reine 1-Unzen-Anlagemünze aus Silber mit einem Nennwert* von 5 A$, der ab dem Jahr 1992 auf 1 A$ gesenkt wurde. Als Tiermotiv wurde der australische Kookaburra-Vogel auserwählt. Im zweiten Prägejahr 1991 kamen erstmalig die 2- und 10-Unzen sowie die 1-kg-Stückelungen hinzu.

  • Das Motiv des "Roten Riesenkängurus" ziert analog zur Goldausgabe die ersten Ausgabe der neuen Silberanlagemünze, die die australische Münzprägestätte The Perth Mint ab dem Prägejahr 2016 unlimitiert prägen wird.

  • Das Motiv des ersten Libertad in Silber ist identisch mit dem goldenen Libertad, das es widerum von der 50 Pesos Goldmünze übernahm. Im Laufe der Jahre wurde das Design modifiziert und die Prägequalität erhöht. Das aktuelle Design des Silber-Libertad erschien erstmalig 1996, davor gab es noch zwei weitere Versionen, die am kleineren Durchmesser erkennbar sind.

  • Nach dem Erfolg der australischen Gold-Lunars entschied die australische Münzprägeanstalt The Perth Mint, die Tierkreiszeichen des chinesischen Mondkalenders auch in Silber zu prägen. Die Tiermotive der Silber-Lunar-Münzen sind nicht mit denen der Goldversion identisch, ebenso wenig mit den Serien aus China oder Kanada. Anfangs gab es sie in 5 Größen.

  • Analog zur Lunar-Vorgängerserie sind die alljährlichen Motive des chinesischen Tierkreiszeichenkalenders auf den Gold- und Silbermünzen unterschiedlich. Gleiches trifft für das jeweilige Sternzeichenmotiv zu, welches vor jeweils 12 Jahren anders gestaltet war. Die Verteilung der Angaben auf den Silbermünzen hat sich im Vergleich zur Vorserie leicht geändert.

  • Als offizieller Distributor der Perth Mint konnte die BayernLB die Prägeanstalt überzeugen, eine exklusive "Privy Mark"-Serie des Lunar-Silberkalenders aufzulegen. Pro Jahrgang sind die australischen Lunar-Silbermünzen mit einem "Privy Mark" bis auf den zusätzlichen Beistemplel auf der Motivseite identisch mit der entsprechenden Originalversion.

  • Kanada prägte erstmals 1988 eine 1-Unzen-Anlagemünze Maple Leaf in Silber. Heute ist die Maple Leaf Silbermünze die unbestrittene Nr. 1 in Sachen: Bekanntheitsgrad, größte Auflage, höchste Reinheit und höchster Nennwert. Das jährlich gleich bleibende Motiv des Ahornblattes auf der Silbermünze ist mit der Gold-, Platin- und Palladium-Version identisch.

  • Wiesen die Panda-Silbermünzen der ersten drei Prägejahre noch eine Feinheit von 900/1000 auf, erhöhte sich die Feinheit ab 1987 auf 999. Die Motive der Pandas wechseln jährlich, sie sind jedoch prinzipiell mit der Goldversion identisch. Die Auflagen der ersten 900er Silbermünzen betrugen jeweils 10.000 Stück, 1989 wurde die Auflage sechsstellig.

  • Der Wiener Philharmoniker ist die erste Silberanlagemünze mit einem Euro-Nennwert überhaupt. Es gibt sie nur als 1-Unzen-Exemplar. Markant und auffallend ist der unrunde Nennwert von "1,50 Euro", der nicht nur einmalig in der Euro-Zone, sondern weltweit unter allen anderen Anlagemünzen ist. Interessanterweise ist der Durchmesser beider 1-Unzen-Münzen identisch.



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