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4. Ein kleiner Ausblick in die Zukunft

 

Alle Notenbanken zusammen könnten mit ihren laut World Gold Council 30.708,3 Tonnen Gold (Stand: November 2011) eine Verkaufspanik am Goldmarkt hervorrufen - ebenso das Gegenteil - eine Goldpreisexplosion, sobald das Vertrauen in die Weltwährungen schwindet, was angesichts der zahlreichen Krisen zunehmend der Fall ist.

Dabei ist noch nicht einmal sicher, inwieweit die einzelnen Zentralbank-Goldbestände überhaupt noch physisch vorhanden sind. Seit mehr als 10 Jahren wird immer mehr Gold an die Investmentbanken verliehen. Die Banken verkaufen das Gold am Markt und bewirken damit ein Überangebot und sinkende Kurse. Wollen die Zentralbanken ihr Leihgut Gold zurück, stehen die Investmentbanken vor dem Problem, zusätzliches Gold zum ohnehin bestehenden Golddefizit aufzutreiben.
Insider gehen davon aus, dass bei einem rasanten Goldpreisanstieg die Goldleiher -wenn überhaupt - nur noch in der Lage wären, den Preis des Goldes in Form von Papiergeld zurück zu zahlen. Das Gold, das dem Staat gehört, wäre hoffnungslos verloren.

Bemerkenswert ist auch das Verhalten der USA zu Gold. Die USA sind der größte Goldhorter der Welt und verkaufen seit Jahren kein Gramm Gold!
In der Vergangenheit verstanden die USA es prächtig, anderen Staaten das Gold zu entlocken, wie beispielsweise Anfang der 1980er Jahre Südafrika (mit Hilfe einer Kredit-Sicherheit) und vor kurzem der Schweiz. Das deutsche Gold lagert bereits zu einem großen Teil in den USA...

Daher sollte man zukünftig ganz genau auf die USA achten, denn dort werden die Weichen für die Zukunft des Goldes gestellt! Einen Vorgeschmack findet man in dem Buch des ehemaligen Fed-Chefs Alan Greenspan (erschienen 1966), wo er seine Einstellung zu Gold darlegt.

Unser heutiges ungedecktes und unkontrollierbares Kreditgeldsystem verursacht eine gigantische Kreditblase. Der Zinseszinseffekt bewirkt ein trotz Sparmaßnahmen stetig wachsendes Haushaltsdefizit. Kein Land wird je seine Schulden zurückzahlen können.

Am Ende steht der unausweichliche Staatsbankrott und mit ihm der Zusammenbruch der Währungen. Die weltweite Verflechtungen der Wirtschaft, der Währungen und der Staaten untereinander werden diese Krise als Weltwirtschaftskrise, ähnlich wie 1929 - nur etwas schlimmer, in die Geschichtsbücher eingehen lassen.

Die ehemals als "sicher" geltenden Staatsanleihen (Obligationen, Schatzbriefe,...) werden sich in Luft auslösen.
Vielen Bürgern ist nicht bewusst, dass sie sowohl Schuldner (sie sind der Staat, der das Geld ausgibt) als auch Gläubiger (die dem Staat das Geld geben, damit er es ausgeben kann) sind.

Etwas anders ausgedrückt:

Staatsanleihen sind nichts anderes als ein Versprechen eines heutigen Politikers, das erhaltene Geld in x-Jahren plus Zinsen zurück zu zahlen! Dass dies nicht gut gehen kann, erleben wir derzeit in der Euro-Krise.

Die Sparguthaben werden gegen Null tendieren, sodass die Währungen ebenfalls zusammenbrechen werden. Alle Währungen werden gegen Null gehen, da sie beliebig vom Staat aus dem Nichts erzeugt wurden und somit wertlos sind.

Immer mehr Politiker Europas, Asiens und Amerikas fordern eine neue Art des Bretton-Wood-Systems, wie beispielsweise der Weltbankchef Robert Zoellick auf dem G20 im Jahre 2010.

All diese Faktoren zeigen deutlich, dass unser Finanzsystem vor gewaltigen Schwierigkeiten steht.


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