Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Mehr erfahren
In Ihrem Webbrowser ist JavaScript deaktiviert. Um alle Funktionen dieser Website nutzen zu können, muss JavaScript aktiviert sein.

Edelmetalle: Ruthenium

Ruthenium gehört zur Familie der Platingruppenmetalle (PGM), zu denen auch Platin, Palladium, Iridium, Rhodium und Osmium gehören. Im Periodensystem ist Ruthenium (engl. „ruthenium“, lateinisch „ruthenia“ für Russland) der Ordnungszahl 44 zugeordnet und steht in der 5. Periode. Das Element trägt das Symbol „Ru“ und wird als seltenes Übergangsmetall (Jahresförderung ca. 120 Kilogramm) der Platingruppe eingestuft.

Der russische Pharmazie-Professor Carl Claus entdeckte das letzte Element der PGM bei der Untersuchung von Platinerzen im Jahre 1844. Das seltene Schwermetall hat einen Anteil an der Bildung der Erdkruste von schätzungsweise 0,000002 Gewichtsprozent. Ruthenium findet man in Verbindung mit anderen Elementen der Platingruppe im Ural und Nord- sowie Südamerika. Kleinere Vorkommen gibt es in Sudbury, Ontario (Pentlandit) und in südafrikanischen Pyroxinit-Lagerstätten.

 

Eigenschaften

Ruthenium ist ein hartes, sprödes, grauweißes Metall der Platingruppe, das in vier Kristall-Modifikationen vorkommt. Die Dichte beträgt 12,37 g/cm³, der Schmelzpunkt liegt bei 2.334 °C und die Härte (nach Mohs) beträgt 6,5. Bei Raumtemperatur behält es seine metallisch blanke Oberfläche und läuft nicht an. Beim Glühen im Sauerstoffstrom bildet sich flüchtiges, unbeständiges und giftiges Rutheniumtetraoxid, das durch Lichteinwirkung explosiv in Rutheniumdioxid und Sauerstoff zerfallen kann.

Ruthenium ist in allen mineralischen Säuren unterhalb von 100 °C beständig, löst sich aber in Alkalischmelzen, besonders wenn zusätzlich oxidierend wirkende Verunreinigungen wie Natriumperoxid und Natriumchlorat vorhanden sind. Bei höheren Temperaturen wird es auch von Halogenen oxidiert.

 

Anwendung

Ruthenium wird ausschließlich in der Industrie benötigt. Zum Härten von Platin und Palladium wird es in kleinen Mengen zulegiert. Bei Titanlegierungen erhöht eine minimale Konzentration von 0,1% Ru die Korrosionsbeständigkeit um das Hundertfache. Außerdem wird es in Katalysatoren für organische Synthesen verwendet.

 

Ruthenium zu Anlagezwecken

Ruthenium ist kein traditionelles Anlagemedium! Das Edelmetall gibt es weder in Form von Münzen noch als Barren.

 

weiter zur Exploration von Rohstoffen...

 

weiterführende Links:


"Wir weisen Sie ausdrücklich auf unser virtuelles Hausrecht hin!"
In Ausübung dieses Rechtes wird allen Behörden, insbesondere Ämtern, juristischen Personen öffentlichen Rechts,
in dieser Weise beliehenen Personen und Anstalten öffentlichen Rechts der Zutritt zu unseren Netzseiten verboten!"

Alle Angaben ohne Gewähr! Copyright © by GoldSeiten.de 1999-2016.
Die Reproduktion, Modifikation oder Verwendung der Inhalte ganz oder teilweise ohne schriftliche Genehmigung ist untersagt!