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Edelmetalle

Geld ist der gemeinsame Maßstab aller wirtschaftlichen Transaktionen. Es dient als Tauschmittel, das von allen Teilnehmern einer Tauschgesellschaft als Bezahlung ihrer Güter und Dienstleistungen akzeptiert wird. Die Existenz des Geldes ist Voraussetzung für eine arbeitsteilige Wirtschaft.

Ein Tauschmittel sollte zunächst dauerhaft und wertbeständig sein. In einer primitiven Gesellschaft mit geringem Wohlstand könnte Weizen ausreichend "dauerhaft" sein. Sobald aber die Wertaufbewahrung bedeutsam wird, wie in einer zivilisierten und reichen Gesellschaft, muß das Tauschmittel langfristig dauerhaft sein. Diese Eigenschaften erfüllen beispielsweise Metalle.

Neben ihrer Beständigkeit sind Metalle gleichartig und beliebig teilbar sind. Sie können beliebig verformt, geteilt, vermischt und wieder zu einem Ganzen eingeschmolzen werden. Wertvolle Edelsteine (z.B. Diamanten und Rubine) sind zwar dauerhaft und beständig, jedoch nicht gleichartig oder beliebig teilbar. Jeder Stein stellt ein Unikat dar!

Metalle sind in jeder gewünschten Größe transportfähig und verursachen keine weiteren Werterhaltungkosten. Sie sind weltweit bekannt, exakt definiert (durch das Gewicht und Reinheit) und werden überall zum selben Wert akzeptiert, der zudem leicht bestimmbar ist. Eine Immobilie hat zwar einen Wert, ein Transport ist jedoch unmöglich, eine Veräußerung nur im Ganzen möglich, verursacht laufende Kosten und ist nach 50-100 Jahren ohne Rekonstruktion fast wertlos. Ein Diamant ist ein Unikat und wird preislich durch einen Gutachter bestimmt.

Sind Metalle relativ selten, erhöht sich der Wert pro Einheit. Angesichts der Knappheit und Hochwertigkeit pro Einheit stellen diese Metalle einen Luxusgegenstand dar. Das menschliche Bedürfnis nach Luxus ist unbegrenzt. Egal in welchem Jahrhundert, in welchem System, in schlechten oder guten Zeiten - Die Nachfrage nach Luxusgütern ist stets hoch und sie werden auch immer akzeptiert. Ein bestimmter Luxusgegenstand stellt aber nicht in jeder Epoche der Menschheit ein Luxusgut dar. In einer Gesellschaft mit hoher Unterernährung kann Weizen als Luxusgut gelten, in einer Wohlstandsgesellschaft hingegen nicht. Zigaretten sind heutzutage kein Luxusgegenstand nicht mehr, wie beispielsweise nach dem 2. Weltkrieg, als sie in Europa nur begrenzt verfügbar waren.

GoldbarrenGold, Silber, die Platingruppenmetalle (Platin, Palladium, Iridium, Osmium, Rhenium, Rhodium und Ruthenium) kurz PGM und Quecksilber (!), werden als Edelmetalle bezeichnet. Die Haupteigenschaft der Edelmetalle ist ihre große Beständigkeit gegenüber allen bekannten Elementen auf der Erde. Sie besitzen eine hohe Widerstandskraft gegen Korrosion und Oxydation, durch die gewöhnliche Metalle geschwächt und aufgelöst werden. Außerdem sind sie dauerhaft, schwer, und leicht verformbar.

Das Berühren der Edelmetalloberfläche wird meist als angenehm empfunden und die Metalle erfreuen das Auge durch ihren schönen Glanz. Die Schönheit und Seltenheit der Edelmetalle, insbesondere von Gold, hat jedoch auch eine Kehrseite. Der Kampf und die Gier nach immer mehr Gold machten auch vor Menschenleben keinen Halt. Weltreiche wurden mit Gold errichtet und der Mangel an Gold brachte sie zu Fall. Ohne Gold erlebte keine Kultur eine Blütezeit.

Das auf das Auge so angenehm wirkende Glänzen der Edelmetalle geht auf ein Zusammenwirken von Licht und freien Elektronen (winzige Elementarteilchen) zurück. Wird ein Elektron von Licht getroffen, nimmt es Energie auf und kann dadurch auf einer höheren, schnelleren Bahn um seinen Kern kreisen. Die neue Umlaufbahn kann jedoch nicht dauernd beibehalten werden, da sich immer wieder die Anziehungskraft des Kerns durchsetzt. Wenn das Elektron zu seiner ursprünglichen Bahn zurückkehrt, wird die von ihm aufgenommene Energie in Form von Licht abgestrahlt, was vom Auge als Glanz wahr genommen wird. Je heller die Lichtquelle ist, desto stärker erscheint der Glanz.

 

 

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