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Geschundene Erde - Raubzüge pervertierter Machtgier

17.10.2009  |  Hans Jörg Müllenmeister
Die wie immer gut unterrichteten Medien brabbeln, dass der Boden des wirtschaftlichen Aufschwungs erreicht sei und ein neuerlicher bevor stünde. Das sind saftige Lügen, um das Volk in Sicherheit zu wiegen. Dazu verbreiten die Politiker angenehme Kuschelwärme: In Wirklichkeit ziehen uns die Polit-Fuzzis so schnell über den Tisch, dass Reibungshitze entsteht und der Hosenboden qualmt.

Die Weltordnung droht zu zerfallen. Längst ist das globale Gesellschafts- und Wirtschaftssystem entgleist. Wohin steuert
  • eine skrupellose Gesellschaft, die Überfälle auf andere Völker konzeptioniert,
  • eine korrupte Gesellschaft, die den Aufschrei des eigenen Volkes gegen das Unrecht erstickt - dies mit allen willfährigen Medien,
  • eine maßlose Gesellschaft, in der Konsumenten zu dümmlichen Kaufrobotern mutieren?

Der Treibriemen des kapitalistischen Wirtschaftssystems funktioniert nur mit stetig steigendem Wachstum. Durch die erreichte Marktsättigung ist aber kein echtes Wachstum mehr zu erzielen. Ein Scheinwachstum in einem Blasenmeer wird vorgegaukelt. Allerorten gibt’s verlogene Mogelpackungen. Der Schwindel ist aufgedeckt, das System kollabiert. Die Dollar-Leidwährung liegt auf dem Totenbett. Was passiert, wenn die 50 Billionen US-D Weltvermögen durch das 35fache an Luftbuchungen ausradiert werden? Während alle Börsen zusammen einen Wert von 36 Billionen US-D haben, explodierten die durch nichts gedeckten Derivate auf massive 684 Billionen US-D. Sie unterliegen keiner gesetzlichen Regelungen, keinen Auflagen durch die US-Börsenaufsicht, keiner Einlagensicherung, die für Verluste geradesteht.


Inflation

Heimtückisch wie eine Schleichkatze umstreicht die Inflation des Volkes Geldbeutel. Erlahmen bald die deflationären Kräfte, geschürt von Bankern und Politikern? Was geschieht mit den Schulden, die aufgetürmt sind zu apokalyptischen Giganten? Ursache waren die hemmungslosen Orgien der Geld- und Kreditschöpfer. Sie erschufen Kreditpyramiden und diese drohen jetzt einzustürzen - ungebremst ohne den Goldstandard. Was kommt aber nach dem Ruin? Galoppierende Inflation, entwertete Währung, verarmte Bevölkerung, erlahmte Geschäftsaktivität.

Mit dem luftgesponnenen Inflationsgeld hat vor allem die amerikanische Federal Reserve Bank die realen Werte der betrogenen Welt entsorgt. Diese fleißigen Strandräuber besitzen heute sämtliche Schlüsselindustrien, fast das gesamte Gold der Welt, Edelmetalle, Patente auf genmanipulierte Produkte, Flüsse, Wälder, Kraftwerke, Militäreinrichtungen und Immobilien. Bezahlt wurde mit nichts anderem als mit den in ihren Finanzcomputern eingetippten Ziffern.


Ist nicht die Welt für alle da?

Nach UNEP gehen jedes Jahr weltweit landwirtschaftlich nutzbare Fläche von der Größe der Schweiz durch Wüstenbildung verloren. In den Industrieländern werden Naturflächen durch Bauten versiegelt - allein in Deutschland täglich eine Fläche von 129 Hektar. 80% der einstmals existierenden Urwälder sind inzwischen abgeholzt. Der brasilianische Regenwald schrumpft in jeder Minute um die Fläche von sieben Fußballfeldern. Nach Berechnungen des WWF sind 2,1 "globale Hektar" nötig, um einem Menschen das Leben zu ermöglichen. Mit 9,5 Hektar punkten die Amerikaner als größte mißbräuchliche Nutzer. Wen wundert es da noch, dass nur etwa 300 Familien auf unserem blauen Planeten über satte 50% aller Einkünfte dieser Welt verfügen, während Tausende Menschen pro Tag ihr Leben durch Armutskrankheiten und Hunger verlieren. Gegenwärtig leiden 1,02 Milliarden Menschen Hunger, vor einem Jahr waren es 963 Millionen. Und die führenden Polit-Sesselpupser der G20-Staaten, die 85% des Reichtums der Welt repräsentieren, treffen sich nicht einfach in einer amerikanischen Stadt zum Quasselgipfel, nein, ein Aufgebot von 12.000 Polizisten muss sie rund um die Uhr beschützen.


Ein Aufschrei der Natur

Jährlich verenden qualvoll etwa eine Million Seevögel, Hunderttausende Meeressäuger, aber auch unzählige Fische und Schildkröten am Meeresmüll - sie fressen ihn oder verheddern sich darin. So treibt 1600 Kilometer vor der Küste Kaliforniens ein Strudel aus Kuststoffteilen: der sogenannte Große Nordpazifische Müllstrudel. Diese wassergetragene Müllhalde ist viermal so groß wie Deutschland und wiegt sagenhafte drei Millionen Tonnen; ein Gewicht vom Zehnfachen des Kölner Doms.


Perverse Verrücktheiten

In den USA türmen sich mancherorts die Leichen. Viele Menschen können sich die Beerdigungen ihrer Angehörigen einfach nicht mehr leisten: In den Kühlhäusern stapeln sich die Verblichenen in Plastiksäcken. Da sind die Taiwaner findiger. Die Wärme, die beim Einäschern entsteht, wird gleich in Elektrizität umgewandelt und für Klimaanlagen und Kaffeemaschinen genutzt. Während die Trauergäste auf die Asche ihrer Lieben als Mitbringsel warten, gönnen sie sich nebenan einen Kaffee oder kleine Snacks des Bestattungsunternehmens. Die Energie, so der Betreiber, spart im Monat 15000 Taiwan-Dollar, also etwa 315 Euro an Stromrechnung - bei einem täglichen Durchsatz von 50 Leichen.

Kaum zu überbietende Perversitäten spielen sich im Nordosten der USA ab: Ein Alptraum für jeden Sterblichen, Organspender und Organempfänger. Da entnahm eine Bande mehr als tausend Leichen Organe und Gewebe zu Transplantationszwecken. Als Knochenersatz praktizierten sie Plastikrohre in ausgeweidete Leichen vor der Bestattung oder Verbrennung. Hand in Hand mit Bestattungsinstituten verdienten die Nekrophilen Millionen von Dollar.




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