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Marktkommentare über Emperor Mines Ltd.

03.06.2008  |  Martin Siegel
03.06.2008
Intrepid Mines (IK) (AUS, MKP 140 Mio A$) meldet für das Märzquartal den Abschluß der Fusion mit Emperor Mines Ltd. (AUS). Jeweils 4,25 Emperor Aktien wurden in 1 Intrepid Aktie getauscht.


21.02.2008
Emperor Mines (AUS, Kurs 0,062 A$, MKP 62,8 Mio. A$) meldet für das Dezemberquartal (Juniquartal) die Fusion mit Intrepid (AUS). Die Fusion soll am 25.03.08 vollzogen werden. Jeweils 4,25 Emperor Aktien sollen in 1 Intrepid Aktie getauscht werden. Die Tolukuma Mine wurde am 06.02.08 an die indonesische Petromin verkauft, ohne daß ein Verkaufspreis genannt wurde. Im Dezemberquartal erreichte die Produktion in der Mine 11.553 oz bei Nettoproduktionskosten von 969 $/oz, so daß erneut erhebliche Verluste angefallen sind. Neben der laufenden Produktion umfasst das Tolukuma Projekt Explorationsrechte über 5.000 km². Im indonesischen Tujuh Bukit Gold-, Silver und Kupferprojekt hat Emperor die Option, einen Anteil von 70% zu erwerben. Ein erstes Bohrprogramm wurde gestartet. Nach der Fusion mit Intrepid verfügt Emperor über einen größeren Cashbestand aus dem Verkauf des 20% Anteils an der Porgera Mine, über eine laufend jährliche Produktion von etwa 60.000 oz aus der australischen Paulsens Mine und über das argentinische Casposo Projekt, in dem jährlich 50.000 oz Gold und 1,1 Mio. oz Silber produziert werden sollen. Am 30.09.07 stand einem Cashbestand von 76,6 Mio. A$ eine gesamte Kreditbelastung von 25,6 Mio. A$ gegenüber. DRD Gold, der bisherige Hauptaktionär der Emperor hat seinen Anteil von 78,7% an Intrepid mittlerweile komplett verkauft.
Beurteilung: Emperor wurde durch ein unglaubliches Mißmanagement fast völlig ruiniert. Nur der hohe Verkaufspreis der 20% Beteiligung an der Porgera Mine konnte das Überleben der Gesellschaft sichern. Nach dem verlustreichen Dezemberquartal und dem Verkauf der Tolukuma Mine dürfte Emperor über einen Nettocashbestand von etwa 50 Mio. A$ oder 0,05 A$/Aktie verfügen, mit dem das Casposo Projekt der Intrepid entwickelt werden könnte. Intrepid leidet jedoch wegen umfangreichen Vorwärtsverkäufen unter einer verlustbringenden Produktion und einer hohen Kreditbelastung. Bei einer erfolgreichen Entwicklung ergibt sich für die fusionierte Gesellschaft jedoch ein hoher Hebel auf den Goldpreis. Investitionen in Emperor und Intrepid eignen sich nur für sehr risikobewußte
Investoren.
Empfehlung: Verkaufen, aktueller Kurs 0,062 A$, Kursziel 0,05 A$.


06.09.2007
Emperor (AUS, MKP 69,0 Mio. A$) meldet für das Juniquartal (Dezemberquartal 2006) den Verkauf des 20% Anteils an der Porgera Mine für 325 Mio. $. Aus dem Verkaufserlös wurde den Aktionären mittlerweile eine Kapitalrückzahlung von 0,05 A$ gemacht. Die Vorwärtsverkäufe wurden komplett geschlossen. Der wichtigste Vermögensteil der Emperor ist die Tolukuma Mine. Zudem hält Emperor Explorationsgebiete über 5.000 km² in Papua Neuguinea. Die Produktion in der Tolukuma Mine erreichte 10.561 oz (11.996 oz) bei Nettoproduktionskosten von 807 $/oz und erwirtschaftete damit weiterhin erhebliche Verluste. Die Lebensdauer der Reserven erreicht auf der Basis einer jährlichen Produktion von 40.000 oz 3,4 Jahre. Im Geschäftsjahr 2006/07 erwirtschaftete Emperor einen operativen Verlust von 237,0 Mio. A$, was das Desaster des Mißmanagements der letzten Jahre verdeutlicht. Am 30.06.07 stand einem Cashbestand von 7,7 Mio. A$ eine gesamte Kreditbelastung von 223,1 Mio. A$ gegenüber. Nach der Abwicklung des Verkaufs des 20% Anteils an der Porgera Mine, der Rückzahlung aller Schulden und der Kapitalrückzahlung in Höhe von 0,05 A$/Aktie erwartet Emperor einen verbleibenden Cashbestand in Höhe von 70 Mio. A$, was der aktuellen Börsenbewertung entspricht.
Beurteilung: Emperor wurde durch ein unglaubliches Mißmanagement völlig ruiniert. Die anhaltenden Verluste führten dazu, daß die 20% Beteiligung an der Porgera Mine verkauft werden mußte. Der überraschend hohe Verkaufspreis hat das Überleben der Gesellschaft gesichert. Wegen der verlustbringenden Produktion bleibt Emperor ein sehr risikoreiches Investment mit der Aussicht auf einen überraschenden Explorationserfolg, ist aber derzeit durch den hohen Cashbestand relativ gut abgesichert.
Empfehlung: Verkaufen, aktueller Kurs 0,066 A$, Kursziel 0,05 A$.


16.03.2007
Emperor (AUS, MKP 94,1 Mio. A$) meldet für das Dezemberquartal einen Rückgang der Produktion auf 44.803 oz, was einer Jahresrate von etwa 180.000 oz entspricht und die ursprünglich geplante Produktion von 375.000 oz weit verfehlt. Die Produktion in der mittlerweile stillgelegten Vatukoula Mine fiel auf 9.143 oz bei Nettoproduktionskosten von 978 $/oz zurück. Die Produktion in der Tolukuma Mine erreichte 11.996 oz bei Nettoproduktionskosten von 793 $/oz und erwirtschaftete damit ebenfalls erhebliche Verluste. Aus dem 20% Anteil an der Porgera Mine, die von Barrick (NA) betrieben wird läßt sich eine Produktion von 23.664 oz bei Nettoproduktionskosten von 289 $/oz zurechnen. Die Porgera Mine sichert damit weiterhin den Fortbestand der Emperor ab. Die Lebensdauer der Reserven der Mine erstreckt sich bei einer jährlichen Produktion von 100.000 oz auf 18,8 Jahre, so daß erhebliches Steigerungspotential besteht. Im 1. Halbjahr des Geschäftsjahres 2006/07 verzeichnete Emperor einen Verlust in Höhe von 9,4 Mio. A$, was 155 $/oz entspricht. Die Abschreibung der Vatukoula Mine verursachte einen Gesamtverlust in Höhe von 216,1 Mio. A$. Die unrealisierten Verluste aus den Vorwärtsverkäufen konnten von 46,8 auf 37,3 Mio. A$ reduziert werden. Emperor macht aber keine Angaben über den Umfang der Vorwärtsverkäufe, der zuletzt noch mit 146.000 oz angegeben wurden. Am 31.12.06 (30.06.05) stand einem Cashbestand von 5,9 Mio. A$ (9,8 Mio. A$) eine gesamte Kreditbelastung von 227,5 Mio. A$ (69,9 Mio. A$) gegenüber.
Beurteilung: Emperor wurde durch ein unglaubliches Mißmanagement völlig ruiniert. Die anhaltenden Verluste könnten dazu führen, daß die 20% Beteiligung an der Porgera Mine verkauft werden muß, die das Überleben der Gesellschaft bislang gesichert hat. Eine Finanzierung über die Ausgabe weiterer Aktien erscheint unmöglich. Da auch die Muttergesellschaft DRD Gold, die einen Anteil von 78,9% an Emperor hält, keine Finanzreserven hat, ist das Überleben der Emperor damit in Frage gestellt. Sollte der Anteil von 20% an der Porgera Mine gehalten werden können, erscheint ein Turnaround längerfristig möglich. Wir empfehlen, Emperor zu verkaufen und stellen die Aktie vorläufig auf Beobachten.
Empfehlung:Verkaufen, aktueller Kurs 0,092 A$.


08.12.2006
Emperor (AUS, MKP 220 Mio. A$) meldet die Schließung der Vatukoula Mine auf den Fiji Inseln. Die Gesamtproduktion der Emperor wird dadurch auf eine Jahresrate von 160.000 oz zurückfallen. Ursprünglich wollte Emperor jährlich 375.000 oz produzieren. Die beiden verbleibenden Minen sind der 20% Anteil an der Porgera Mine, die im Septemberquartal 29.379 oz bei Nettoproduktionskosten von 374 $/oz förderte und die Tolukuma Mine, in der im Septemberquartal 12.141 oz bei Nettoproduktionskosten von 717 $/oz gewonnen wurden. Die Reserven in der Porgera Mine haben eine aktuelle Lebensdauer von 11,6 Jahren und sichern den Fortbestand der Emperor ab. Die Lebensdauer der Reserven der Tolukuma Mine liegt bei 5,1 Jahren. In beiden Projekten liegen weitere Ressourcen vor, was eine Verlängerung der Lebensdauer wahrscheinlich macht. Sollte Emperor auf der Basis einer jährlichen Produktion von 160.000 oz eine Gewinnspanne von 100 A$/oz umsetzen können, würde das KGV auf einen Wert von 13,7 zurückfallen. Die Verpflichtungen aus Vorwärtsverkäufen liegen bei 146.000 oz und beinhalteten am 30.06.06 (31.12.05) unrealisierte Verluste von 46,8 Mio. A$ (35,6 Mio. A$) oder 238 $/oz. Am 30.06.05 (31.12.04) stand einem Cashbestand von 9,8 Mio. A$ (6,9 Mio. A$) eine gesamte Kreditbelastung von 69,9 Mio. A$ (42,8 Mio. A$) gegenüber.
Beurteilung: Durch die Schließung der verlustreichen Vatukoula Mine haben sich die Aussichten auf einen Turnaround bei Emperor verbessert. Problematisch sind allerdings die derzeitigen Verluste, die Verluste aus den Vorwärtsverkäufen und der niedrige Cashbestand. Da auch die Muttergesellschaft DRD Gold, die einen Anteil von 78,9% an Emperor hält, keine Finanzreserven hat, bleibt der Emperor nur der Weg über die Ausgabe weiterer Aktien, was den Aktienkurs erheblich belastet. Wir gehen davon aus, daß ein Turnaround aber auch ohne Kapitalerhöhung geschafft werden kann, sich aber über 12 Monate hinziehen dürfte. Wir reduzieren unser maximales Kauflimit von 0,30 auf 0,22 A$, behalten aber unser Kursziel von 0,50 A$ bei.
Empfehlung: Halten, unter 0,22 A$ kaufen, aktueller Kurs 0,23 A$, Kursziel 0,50 A$.


25.08.2006
Emperor (AUS, MKP 365 Mio. A$) meldet für das Juniquartal (Dezemberquartal 2005) einen Zusammenbruch der Produktion in der Vatukoula Mine auf nur noch 2.053 oz, was einer Jahresrate von 8.000 oz entspricht. Ursprünglich hatte Emperor eine Jahresrate von 160.000 oz angepeilt. Der von DRD Gold (SA) erworbene Anteil von 20% an der Porgera Mine steuerte 27.217 oz zur Produktion bei. In der Tolukuma Mine wurden 12.429 oz gefördert. Die Quartalsproduktion erreichte damit insgesamt 41.697 oz, was einer Jahresrate von 160.000 oz entspricht und die in Aussicht gestellte Produktionshöhe von 375.000 oz um über 50% verfehlt. Emperor gibt die Nettoproduktionskosten mit 493 $/oz an und macht keine Angaben über den Verkaufspreis und die aktuelle Gewinnsituation. Für das Geschäftsjahr 2005/06 erwartet Emperor einen operativen Verlust in Höhe von etwa 70 Mio. A$ oder etwa 400 $/oz. Auf der Basis einer jährlichen Produktion von 200.000 oz erreicht die Lebensdauer der Reserven 13,7 Jahre und die Lebensdauer der Ressourcen 44,5 Jahre. Die Verpflichtungen aus Vorwärtsverkäufen konnten von 179.000 auf 146.000 oz reduziert werden. Die unrealisierten Verluste aus den Vorwärtsverkäufen lagen am 30.06.06 (31.12.05) bei 46,8 Mio. A$ (35,6 Mio. A$) oder 238 $/oz. Am 30.06.05 (31.12.04) stand einem Cashbestand von 9,8 Mio. A$ (6,9 Mio. A$) eine gesamte Kreditbelastung von 69,9 Mio. A$ (42,8 Mio. A$) gegenüber.
Beurteilung: Emperor kann die Pleite nur mit der Übernahme des 20% Anteils an der Porgera Mine, der Tolukuma Mine und weiteren Kapitalerhöhungen abwenden. Das Management hat sich mit dem regelmäßigen Verfehlen der Produktionsziele in den letzten Jahren völlig unglaubwürdig gemacht. Positiv bleibt das Wachstumspotential aus den umfangreichen Reserven und Ressourcen. Emperor konnte im Mai über unserem Verkaufslimit von 0,50 A$ ab gegeben werden.
Empfehlung: Halten, unter 0,30 A$ kaufen, aktueller Kurs 0,35 A$, Kursziel 0,50 A$.


28.01.2006
Emperor (AUS, MKP 362 Mio. A$) meldet für das Dezemberquartal aus der Vatukoula Mine einen Rückgang der Goldproduktion um 18% auf 19.568 oz, was einer Jahresrate von etwa 80.000 oz entspricht. Die angestrebte jährliche Produktionsrate von 160.000 oz wird damit um etwa 50% verfehlt. Emperor macht keine Angaben über die aktuelle Gewinnsituation. Bei Nettoproduktionskosten von 564 $/oz und der teilweisen Lieferung in Vorwärtsverkäufe zu 444 $/oz muß Emperor jedoch gewaltige Verluste verkraften. Emperor verfolgt seit vielen Jahren das Ziel, die Produktion auf eine Jahresrate von 160.000 oz zu erweitern, ist aber bislang regelmäßig daran gescheitert. Die Verpflichtungen aus Vorwärtsverkäufen konnten von 228.000 oz auf 179.000 oz abgebaut werden und decken einen Produktionszeitraum von 2,2 Jahren ab. Der unrealisierte Verlust aus den Vorwärtsverkäufen lag am 31.12.05 (31.03.05) bei (35,6 Mio. A$) (0,6 Mio. A$) oder 148 $/oz. Am 30.06.05 (31.12.04) stand einem Cashbestand von 6,9 Mio. A$ (19,7 Mio. A$) eine gesamte Kreditbelastung von 42,8 Mio. A$ (47,0 Mio. A$) gegenüber. Am 25.11.05 meldet Emperor den Kauf des 20% Anteils an der Porgera Mine und der Tolukuma Mine der DRD Gold (SA, Kurs 1,29 Euro, MKP 627 Mio. A$). Als Kaufpreis gibt Emperor 751,9 Mio Aktien an DRD Gold aus und bezahlt DRD Gold zusätzlich 40,5 Mio A$ in bar. Nach der Transaktion wird DRD Gold etwa 90,5% der Aktien der Emperor im Gegenwert von derzeit 327,6 Mio. A$ halten. Im Geschäftsjahr 2004/05 erreichte die Produktion in der Porgera Mine 195.394 oz bei Nettoproduktionskosten von etwa 220 $/oz. Die Produktion in der Tolukuma Mine lag bei 76.314 oz. Die Lebensdauer der Reserven der Porgera Mine liegt aktuell bei 6,9 Jahren, der Tolukuma Mine bei 2,9 Jahren.
Beurteilung: Emperor leidet unter steigenden Verlusten und ist ohne den Kauf der Porgera und der Tolukuma Mine in ihrer Existenz gefährdet. Das regelmäßige Scheitern des Produktionsausbaus auf jährlich 160.000 oz hat das Management in den letzten Jahren völlig unglaubwürdig gemacht. Eine Höherbewertung der Gesellschaft scheint nur nach einer Schließung der Vatukoula Mine möglich zu sein. Richtig wertvoll ist nur der Anteil an der Porgera Mine, der dafür herhalten muß, die Verluste in der Vatukoula Mine auszugleichen. Zusätzlich belasten die Vorwärtsverkäufe. Die schwache Entwicklung der Emperor wirkt sich auch auf die Muttergesellschaft DRD Gold negativ aus. Wir reduzieren unser Kauflimit von 0,40 auf 0,30 A$ und unser Kursziel von 0,80 auf 0,50 A$ und stufen Emperor damit als Halteposition ein.
Empfehlung: Halten, unter 0,30 A$ kaufen, aktueller Kurs 0,38 A$, Kursziel 0,50 A$.


25.11.2005
Emperor (AUS, MKP 429 Mio. A$) meldet den Kauf des 20% Anteils an der Porgera Mine und der Tolukuma Mine der DRD Gold (SA, MKP 627 Mio. A$). Als Kaufpreis gibt Emperor 751,9 Mio. Aktien an DRD Gold aus und bezahlt DRD Gold zusätzlich 40,5 Mio. A$ in bar. Nach der Transaktion wird DRD Gold etwa 90,5% der Aktien der Emperor im Gegenwert von derzeit 388,2 Mio. A$ halten. Im Geschäftsjahr 2004/05 erreichte die Produktion in der Porgera Mine 195.394 oz bei Nettoproduktionskosten von etwa 220 $/oz. Die Produktion in der Tolukuma Mine lag bei 76.314 oz und die Produktion der verlustreichen Vatukoula Mine bei 104.033 oz. Insgesamt dürften die Nettoproduktionskosten bei etwa 350 $/oz liegen, so daß Emperor bei einem Goldpreis von aktuell 493 $/oz mit einer kleinen Gewinnspanne arbeiten dürfte. Dabei können die Gewinne aus der Porgera Mine die Verluste aus der Vatukoula Mine mehr als ausgleichen. Die Lebensdauer der Reserven der Porgera Mine liegt aktuell bei 6,9 Jahren, der Tolukuma Mine bei 2,9 Jahren und der Vatukoula Mine bei 6,5 Jahren. Die Lebensdauer der Ressourcen erreicht 20,0 Jahre. Sollte Emperor eine Gewinnspanne von 100 A$/oz umsetzen können, würde das KGV auf 11,3 zurückfallen.
Beurteilung: Durch die Einlage der 20% Beteiligung an der Porgera Mine hat sich die fundamentale Situation der Emperor dramatisch verbessert. Problematisch ist allerdings, daß die Verluste aus der Vatukoula Mine mit den Gewinnen aus der Porgera Mine ausgeglichen werden müssen. Ein Verkauf der Vatukoula Mine würde die Beurteilung der Emperor weiter verbessern. Wir setzen für Emperor ein maximales Kauflimit von 0,40 A$ und ein Kursziel von 0,80 A$ an und stufen die Aktie vorläufig als gute Halteposition ein.
Empfehlung: Halten, unter 0,40 A$ kaufen, aktueller Kurs 0,43 A$, Kursziel 0,80 A$.


30.05.2005
Emperor (AUS, MKP 57,5 Mio. A$) meldet für das Märzquartal einen Rückgang der Goldproduktion um 12,0% auf 26.886 oz, was einer Jahresrate von etwa 110.000 oz entspricht. Die angestrebte Produktionsrate von jährlich 160.000 oz wird damit weiterhin deutlich verfehlt. Im 1. Halbjahr des Geschäftsjahres 2004/05 erreichte der operative Verlust 7,3 Mio. A$, was 96 $/oz entspricht. Für das gesamte Geschäftsjahr 2004/05 erwartet Emperor einen Verlust von über 18 Mio. A$, was etwa 160 $/oz entsprechen wird. Emperor verfolgt seit vielen Jahren das Ziel, die Produktion auf eine Jahresrate von 160.000 oz zu erweitern, ist aber bislang regelmäßig daran gescheitert. Die Verpflichtungen aus Vorwärtsverkäufen konnten von 245.000 oz auf 228.000 oz abgebaut werden und decken jetzt einen Produktionszeitraum von 2,1 Jahren ab. Der unrealisierte Verlust aus den Vorwärtsverkäufen lag am 31.03.05 (31.12.04) bei 0,6 Mio. A$ (4,9 Mio. A$). Durch eine Kapitalerhöhung über 44,6 Mio. Aktien zu 0,45 A$ konnte Emperor 20,1 Mio. A$ aufnehmen, mit denen die Verluste der letzten Jahre ausgeglichen werden konnten. Am 31.12.04 (30.09.04) stand einem Cashbestand von 19,7 Mio. A$ (7,2 Mio. A$) eine gesamte Kreditbelastung von 47,0 Mio. A$ (55,4 Mio. A$) gegenüber. DRD Gold (SA) hält 45,3% der Aktien der Emperor.
Beurteilung: Emperor leidet unter steigenden Verlusten und erscheint ohne weitere Kapitalerhöhungen in ihrer Existenz gefährdet. Das regelmäßige Scheitern des Produktionsausbaus auf jährlich 160.000 oz hat das Management in den letzten Jahren völlig unglaubwürdig gemacht. Der hohe Hebel auf den Goldpreis wird sich nur bei einem deutlichen Goldpreisanstieg auf über 550 $/oz bemerkbar machen. Die schwache Entwicklung der Emperor wirkt sich auch auf die Muttergesellschaft DRD Gold negativ aus.
Empfehlung: Verkaufen, aktueller Kurs 0,28 A$.


03.03.2005
Emperor (AUS, MKP 105 Mio. A$) meldet für das Dezemberquartal einen Anstieg der Goldproduktion um 10,6% auf 30.566 oz, was einer Jahresrate von etwa 120.000 oz entspricht. Die angestrebte Produktionsrate von jährlich 160.000 oz wird damit weiterhin deutlich verfehlt. Im 1. Halbjahr des Geschäftsjahres 2004/05 erreichte der operative Verlust 7,3 Mio. A$, was 96 $/oz entspricht. Auf der Basis einer jährlichen Produktion von 120.000 oz liegt die Lebensdauer der Reserven bei 7,2 Jahren und die Lebensdauer der Ressourcen bei 33,5 Jahren. Emperor verfolgt seit vielen Jahren das Ziel, die Produktion auf eine Jahresrate von 160.000 oz zu erweitern, ist aber bislang regelmäßig daran gescheitert. Die Verpflichtungen aus Vorwärtsverkäufen konnten von 262.000 oz auf 245.000 oz abgebaut werden und decken jetzt einen Produktionszeitraum von 2,0 Jahren ab. Der unrealisierte Verlust aus den Vorwärtsverkäufen lag am 31.12.04 (30.09.04) bei 4,9 Mio. A$ (7,4 Mio. A$). Durch eine Kapitalerhöhung über 44,6 Mio. Aktien zu 0,45 A$ konnte Emperor 20,1 Mio. A$ aufnehmen, mit denen die Verluste der letzten Jahre ausgeglichen werden konnten. Am 31.12.04 (30.09.04) stand einem Cashbestand von 19,7 Mio. A$ (7,2 Mio. A$) eine gesamte Kreditbelastung von 47,0 Mio. A$ (55,4 Mio. A$) gegenüber. Durch ein Übernahmeangebot übernahm DRD Gold (SA) 45,3% der Aktien der Emperor.
Beurteilung: Emperor leidet trotz des Goldpreisanstiegs unter anhaltenden Verlusten. Ein Turnaround scheint bei einem Goldpreis unter 500 $/oz nicht möglich zu sein. Zuletzt waren vor allem gestiegene Energiekosten für die schwache Gewinnentwicklung verantwortlich. Das regelmäßige Scheitern des Produktionsausbaus auf jährlich 160.000 oz hat das Management in den letzten Jahren unglaubwürdig gemacht. Der hohe Hebel auf den Goldpreis wird sich nur bei einem deutlichen Goldpreisanstieg auf über 480 $/oz bemerkbar machen. Emperor bleibt ein wenig vielversprechendes Investment. Ein Tradingengagement erscheint erst bei einem Aktienkurs unter 0,40 A$ gerechtfertigt.
Empfehlung: Verkaufen, aktueller Kurs 0,52 A$.


09.12.2004
Emperor (AUS, MKP 94,3 Mio. A$) meldet für das Septemberquartal einen Einbruch der Goldproduktion auf 27.632 oz, was einer Jahresrate von etwa 110.000 oz entspricht und die Zielgröße der Produktion von jährlich 160.000 oz weit verfehlt. Bei Nettoproduktionskosten von 394 $/oz und einem Verkaufspreis von 392 $/oz mußte bereits auf der Produktionsebene ein Verlust von 2 $/oz hingenommen werden. Nach Abschreibungen erreichte der operative Verlust 3,6 Mio. A$, was 92 $/oz entspricht. Auf der Basis einer jährlichen Produktion von 110.000 oz erreicht die Lebensdauer der Reserven 7,8 Jahre und die Lebensdauer der Ressourcen 40,7 Jahre. Emperor verfolgt seit vielen Jahren das Ziel, die Produktion auf eine Jahresrate von 160.000 oz zu erweitern, ist aber bislang regelmäßig daran gescheitert. Die Verpflichtungen aus Vorwärtsverkäufen konnten von 308.000 oz auf 262.000 oz abgebaut werden und decken jetzt einen Produktionszeitraum von 2,4 Jahren ab. Der unrealisierte Verlust aus den Vorwärtsverkäufen lag am 30.09.04 bei 7,4 Mio. A$ (4,1 Mio. A$). Am 30.09.04 stand einem Cashbestand von 7,2 Mio. A$ (11,9 Mio. A$) eine gesamte Kreditbelastung von 55,4 Mio. A$ (45,1 Mio. A$) gegenüber. Am 09.03.04 machte DRD Gold (SA) (Durban Roodepoort Deep) ein Übernahmeangebot an Emperor und konnte mittlerweile 45,3% der Aktien übernehmen.
Beurteilung: Emperor leidet unter anhaltenden Verlusten, einer zunehmenden Kreditbelastung und der Belastung aus den Vorwärtsverkäufen. Das regelmäßige Scheitern des Produktionsausbaus auf jährlich 160.000 oz hat das Management in den letzten Jahren unglaubwürdig gemacht. Die schwache Entwicklung der Emperor wirkt sich zunehmend negativ auf die ohnehin schon problematische Entwicklung der DRD Gold aus.
Empfehlung: Verkaufen, aktueller Kurs 0,61 A$.


11.06.2004
Emperor (AUS, MKP 89,8 Mio. A$) erhält ein verbessertes Übernahmeangebot von Durban Roodepoort Deep (SA). Durban Deep bietet jetzt 5 Aktien für jeweils 22 Emperor Aktien. Bisher bot Durban Deep 1 Aktie für jeweils 5 Emperor Aktien. Bei einem aktuellen Aktienkurs der Durban Deep von 2,14 Euro entspricht das neue Angebot einem Aktienkurs der Emperor von 0,49 Euro/Aktie oder 0,85 A$/Aktie.
Beurteilung: Das von Durban Deep erhöhte Angebot liegt über dem aktuellen Aktienkurs der Emperor und dürfte daher erfolgreich sein. Da wir weiterhin kein besonderes Aktienkurspotential der Emperor sehen, empfehlen wir das Angebot der Durban Deep anzunehmen.
Empfehlung:Verkaufen oder das Übernahmeangebot der Durban Deep annehmen, aktueller Kurs 0,80 A$.


28.05.2004
Emperor (AUS, MKP 84,2 Mio. A$) meldet für das Märzquartal einen Anstieg der Produktion auf 35.552 oz, was einer Jahresrate von etwa 140.000 oz entspricht. Der Anstieg der Produktion ist auf höhere Goldgehalte in den verarbeiteten Erzen zurückzuführen. Bei Nettoproduktionskosten von 326 $/oz und einem Verkaufspreis von 371 $/oz stieg die Bruttogewinnspanne von 4 auf 45 $/oz an. Der operative Verlust konnte auf 1,2 Mio. A$ reduziert werden, was 34 $/oz entspricht. Auf der Basis einer jährlichen Produktion von 140.000 oz erreicht die Lebensdauer der Reserven 6,1 Jahre und die Lebensdauer der Ressourcen 33,3 Jahre. Emperor verfolgt seit vielen Jahren das Ziel, die Produktion auf eine Jahresrate von 160.000 oz zu erweitern, ist aber bislang regelmäßig gescheitert. Die Verpflichtungen aus Vorwärtsverkäufen konnten auf 308.000 oz abgebaut werden und decken jetzt einen Produktionszeitraum von 2,2 Jahren ab. Der unrealisierte Verlust aus den Vorwärtsverkäufen lag am 31.03.04 bei 4,1 Mio. A$. Am 31.12.03 stand einem Cashbestand von 11,9 Mio. A$ (15,2 Mio. A$) eine gesamte Kreditbelastung von 45,1 Mio. A$ (41,3 Mio. A$) gegenüber. Am 09.03.04 machte Durban Roodepoort Deep (SA) ein Übernahmeangebot an Emperor und bietet 1 Durban Deep Aktie für jeweils 5 Emperor Aktien (vgl. Meldung vom 09.03.04). Obwohl Durban Deep bis zum 13.05.04 nur 24,7 % der Emperor Aktien übernehmen konnte, halten wir ein erhöhtes Übernahmeangebot für unwahrscheinlich.
Beurteilung: Emperor leidet unter anhaltenden Verlusten, einer zunehmenden Kreditbelastung und der Belastung aus den Vorwärtsverkäufen. Das regelmäßige Scheitern des Produktionsausbaus auf jährlich 160.000 oz hat das Management in den letzten Jahren unglaubwürdig gemacht. Wir erkennen weiterhin kein besonderes Aktienkurspotential für Emperor und empfehlen, das Übernahmeangebot der Durban Deep anzunehmen.
Empfehlung: Verkaufen oder das Übernahmeangebot der Durban Deep annehmen, aktueller Kurs 0,75 A$.


09.03.2004
Emperor (AUS, Kurs 0,85 A$, MKP 95,4 Mio. A$) erhält ein Übernahmeangebot von Durban Roodepoort Deep (SA, Kurs 2,78 Euro, MKP 1.019 Mio. A$). Durban Deep bietet jeweils 1 Aktie für 5 Emperor Aktien.


16.12.2003
Emperor (AUS, MKP 72,9 Mio. A$) meldet für das Septemberquartal einen Rückgang der Goldproduktion um 6,0 % auf 26.335 oz, was einer Jahresrate von etwa 100.000 oz entspricht. Für den Produktionsrückgang waren erneut niedrigere Goldgehalte in den abgebauten Erzen verantwortlich. Bei Nettoproduktionskosten von 369 $/oz und einem Verkaufspreis von 373 oz erreichte Emperor eine Bruttogewinnspanne von 4 $/oz, nachdem im Vorquartal bereits auf operativer Ebene ein Verlust von 22 $/oz hingenommen werden mußte. Der operative Verlust konnte von 4,6 auf 2,8 Mio. A$ reduziert werden, was 74 $/oz entspricht. Auf der Basis einer jährlichen Produktion von 100.000 oz und den aktualisierten Angaben erreicht die Lebensdauer der Reserven 8,5 Jahre und die Lebensdauer der Ressourcen 46,6 Jahre. Emperor verfolgt seit vielen Jahren das Ziel, die Produktion auf eine Jahresrate von 160.000 oz zu erweitern, ist aber bislang regelmäßig gescheitert. Die Verpflichtungen aus Vorwärtsverkäufen bleiben mit 367.000 oz unverändert und decken einen Produktionszeitraum von 3,7 Jahren ab. Der unrealisierte Verlust aus den Vorwärtsverkäufen stieg auf 8,8 Mio. A$ nachdem er am 30.06.03 noch mit 6,5 Mio. A$ im Gewinn notierte. Am 30.06.03 stand einem Cashbestand von 15,2 Mio. A$ eine gesamte Kreditbelastung von 41,3 Mio. A$ gegenüber.
Beurteilung: Emperor leidet unter hohen Verlusten, umfangreichen Vorwärtsverkäufen und einer zunehmenden Kreditbelastung. Das regelmäßige Scheitern des Produktionsausbaus auf jährlich 160.000 oz hat das Management in den letzten Jahren unglaubwürdig gemacht. Wir erkennen weiterhin kein besonderes Aktienkurspotential für Emperor und bleiben bei unserer Verkaufsempfehlung.
Empfehlung: Verkaufen, aktueller Kurs 0,65 A$.


01.09.2003
Emperor (AUS, MKP 71,8 Mio. A$) meldet für das Juniquartal einen weiteren Rückgang der Goldproduktion um 7,2 % auf 28.025 oz, was einer Jahresrate von etwa 110.000 oz entspricht. Für den Produktionsrückgang war vor allem der vorübergehend niedrigere Erzgehalt verantwortlich, der durch die gesteigerte Verarbeitungsmenge nicht ausgeglichen werden konnte. Bei Nettoproduktionskosten von 377 $/oz und einem Verkaufspreis von 355 $/oz mußte bereits auf operativer Ebene ein Verlust hingenommen werden. Der Verlust erreichte 4,6 Mio. A$, was 106 $/oz entspricht. Auf der Basis einer jährlichen Produktion von 120.000 oz erreicht die Lebensdauer der Reserven 8,5 Jahre und die Lebensdauer der Ressourcen 29,7 Jahre. Emperor verfolgt seit vielen Jahren das Ziel, die Produktion auf eine Jahresrate von 160.000 oz zu erweitern, ist aber bislang regelmäßig gescheitert. Die Verpflichtungen aus Vorwärtsverkäufen wurden von 349.000 auf 367.000 oz ausgeweitet und decken einen Produktionszeitraum von 3,1 Jahren ab. Der unrealisierte Verlust aus den Vorwärtsverkäufen von 6,9 Mio. A$ verwandelte sich in einen unrealisierten Gewinn von 6,5 Mio. A$. Am 30.06.03 stand einem Cashbestand von 15,2 Mio. A$ eine gesamte Kreditbelastung von 29,1 Mio. A$ gegenüber.
Beurteilung: Emperor leidet unter hohen Verlusten, umfangreichen Vorwärtsverkäufen und einer zunehmenden Kreditbelastung. Das regelmäßige Scheitern bei der Produktionshöhe und des Produktionsausbaus auf jährlich 160.000 oz hat das Management in den letzten Jahren unglaubwürdig gemacht. Der Aktienkurs der Emperor wurde zuletzt durch die Erhöhung der Beteiligung der Durban Roodepoort Deep (SA) auf 19,9 % gestützt. Wir erkennen weiterhin kein besonderes Aktienkurspotential für Emperor und bleiben bei unserer Verkaufsempfehlung.
Empfehlung: Verkaufen, aktueller Kurs 0,64 A$.


02.06.2003
Emperor (AUS, Kurs 0,68 A$, MKP 78,5 Mio. A$) meldet für das Märzquartal einen Anstieg der Goldproduktion um 14 % auf 30.206 oz, was einer Jahresrate von etwa 120.000 oz entspricht. Bei Nettoproduktionskosten von 312 $/oz und einem Verkaufspreis von 346 $/oz stieg die Bruttogewinnspanne von 20 auf 34 $/oz an. Der operative Verlust lag bei 1,4 Mio. A$, was 28 $/oz entspricht. Auf der Basis einer jährlichen Produktion von 120.000 oz erreicht die Lebensdauer der Reserven 8,5 Jahre und die Lebensdauer der Ressourcen 29,7 Jahre. Emperor verfolgt seit vielen Jahren das Ziel, die Produktion auf eine Jahresrate von 160.000 oz zu erweitern, ist aber bislang regelmäßig gescheitert. Die Verpflichtungen aus Vorwärtsverkäufen konnten von 362.000 auf 349.000 oz gesenkt werden, was einen Produktionszeitraum von 2,9 Jahren abdeckt. Die unrealisierten Verluste aus den Vorwärtsverkäufen fielen von 23,1 auf 6,9 Mio. A$ zurück, was auf den Anstieg des A$ im Vergleich zum $ zurückzuführen ist. Am 31.12.02 stand einem Cashbestand von 12,1 Mio. A$ eine gesamte Kreditbelastung von 16,4 Mio. A$ gegenüber.
Beurteilung: Emperor wird durch hohe Produktionskosten und umfangreiche Vorwärtsverkäufe belastet. Der Aktienkurs der Emperor wurde durch die Erhöhung der Beteiligung der Durban Roodepoort Deep (SA) von 16,0 % auf 19,9 % gestützt. Wir erkennen weiterhin kein besonderes Aktienkurspotential für Emperor und bleiben bei unserer Verkaufsempfehlung.
Empfehlung: Verkaufen, aktueller Kurs 0,68 A$.


21.02.2003
Emperor (AUS, MKP 77,4 Mio. A$) meldet für das Dezemberquartal einen Rückgang der Goldproduktion um 12 % auf 26.422 oz, was einer Jahresrate von etwa 100.000 oz entspricht. Bei Nettoproduktionskosten von 305 $/oz (267 $/oz) und einem Verkaufspreis von 325 $/oz (312 $/oz) brach die Bruttogewinnspanne von 45 auf 20 $/oz weiter ein. Der operative Verlust stieg von 1,0 auf 3,2 Mio. A$, was 63 $/oz entspricht. Auf der Basis einer jährlichen Produktion von 100.000 oz erreicht die Lebensdauer der Reserven 10,2 Jahre und die Lebensdauer der Ressourcen 35,6 Jahre. Emperor verfolgt seit vielen Jahren das Ziel, die Produktion auf eine Jahresrate von 160.000 oz zu erweitern, ist aber bislang regelmäßig gescheitert. Auch im Dezemberquartal wurde nicht in die Vorwärtsverkäufe geliefert. Die Lieferungen von insgesamt 362.000 oz, die einen Produktionszeitraum von 3,6 Jahren abdecken, wurden in die Zukunft verschoben. Die unrealisierten Verluste aus den Vorwärtsverkäufen stiegen von 23,1 auf 27,4 Mio. A$. Der Cashbestand fiel von 18,1 auf 11,3 Mio. A$ zurück. Die gesamte Kreditbelastung stieg von 13,0 auf 15,5 Mio. A$.
Beurteilung: Emperor wird durch die aktuelle Gewinnschwäche und die enormen Vorwärtsverkäufe schwer belastet. Da Emperor nicht in die Vorwärtsverkäufe liefert, werden die steigenden unrealisierten Verluste in die Zukunft verlagert. Abzulesen ist die schwache Entwicklung am Rückgang des Cashbestands und der gleichzeitigen Kreditausweitung. Auch in den nächsten beiden Quartalen ist mit einer weiteren Verschlechterung der Situation zu rechnen, so daß das Geschäftsjahr 2002/03 wahrscheinlich mit einem hohen Verlust abschließen wird. Der Aktienkurs der Emperor wurde durch die Erhöhung der Beteiligung der Durban Roodepoort Deep (SA) von 14,2 auf 16,0 %, was einem Zukauf von 2,1 Mio. Aktien entspricht, gestützt. Wir bleiben bei unserer Verkaufsempfehlung für Emperor.
Empfehlung: Verkaufen, aktueller Kurs 0,68 A$.


28.11.2002
Emperor (AUS, MKP 68,4 Mio. A$) meldet für das Septemberquartal eine Goldproduktion von 29.989 oz, was einer Jahresrate von etwa 120.000 oz entspricht. Bei Nettoproduktionskosten von 267 $/oz und einem Verkaufspreis von 312 $/oz fiel die Bruttogewinnspanne von 68 auf 45 $/oz zurück. Der operative Verlust lag bei 1,0 Mio. A$, was 17 $/oz entspricht. Auf der Basis einer jährlichen Produktion von 120.000 oz erreicht die Lebensdauer der Reserven 8,5 Jahre und die Lebensdauer der Ressourcen 29,7 Jahre. Emperor macht keine Angaben über die Gründe der niedrigeren Produktion und über die zukünftigen Aussichten. Das Ziel, die Produktion auf jährlich 160.000 oz zu steigern, wird nicht mehr erwähnt. Die Vorwärtsverkäufe blieben unverändert bei 362.000 oz, was bedeutet, daß im Septemberquartal nicht in die verlustbringenden Vorwärtsverkäufe geliefert wurde. Die Vorwärtsverkäufe decken einen Produktionszeitraum von 3,0 Jahren ab und beinhalten unrealisierte Verluste von 23,1 Mio. A$. Bei einem Cashbestand von 18,1 Mio. A$ beträgt die gesamte Kreditbelastung 13,0 Mio. A$.
Beurteilung: Emperor wird durch die aktuelle Gewinnschwäche und die enormen Vorwärtsverkäufe schwer belastet. Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2002/03 müssen fast 100 % der Produktion in Vorwärtsverkäufe geliefert werden, wobei Emperor nach dem Abzug aller Kosten nur etwa 260 $/oz erlösen wird. Der hohe Cashbestand kann daher nicht wie vorgesehen zur Minenerweiterung eingesetzt werden, sondern wird dazu verwendet werden, die Verluste auszugleichen. Wir erwarten daher für das Geschäftsjahr 2002/03 hohe Verluste und stellen Emperor zum Verkauf.
Empfehlung: Verkaufen, aktueller Kurs 0,64 A$.


20.08.2002
Emperor (AUS, MKP 76,4 Mio. A$) meldet für das Juniquartal einen Anstieg der Goldproduktion um 1,0 % auf 31.990 oz. Im Geschäftsjahr 2001/02 erreichte die Produktion damit insgesamt 131.175 oz. Bei Nettoproduktionskosten von 244 $/oz und einem Verkaufspreis von 312 $/oz blieb die Bruttogewinnspanne mit 68 $/oz konstant. Der operative Gewinn erreichte 0,2 Mio. A$, was einem aktuellen KGV von 95,5 entspricht. Auf der Basis der aktualisierten Zahlen liegt die Lebensdauer der Reserven bei 7,9 Jahren und die Lebensdauer der Ressourcenbei 27,4 Jahren. Über eine Kapitalerhöhung konnte Emperor 10,1 Mio. A$ aufnehmen, die in ein umfangreiches Bohrprogramm investiert werden sollen. Ziel ist es, die jährliche Produktion innerhalb der nächsten 3 Jahre auf über 160.000 oz zu steigern. Frühere Versuche, die Produktion zu steigern, scheiterten jedoch regelmäßig. Die Vorwärtsverkäufe fielen von 383.000 auf 362.000 oz zurück, was einen Produktionszeitraum von 2,8 Jahren abdeckt. Die unrealisierten Verluste aus den Vorwärtsverkäufen fielen von 19,3 auf 14,2 Mio. A$. Einem Cashbestand von 9,2 Mio. A$ steht eine gesamte Kreditbelastung von 10,7 Mio. A$ gegenüber. Der Zufluß von 10,1 Mio. A$ aus der Kapitalerhöhung wird jedoch erst im nächsten Quartal gebucht.
Beurteilung: Emperor kann vom aktuellen Goldpreisanstieg nur unterproportional profitieren, da etwa 65 % der laufenden Produktion in Vorwärtskontrakte geliefert werden müssen. Außerdem belastet der Produktionsstandort auf den Fidschi Inseln. Mit einer Marktkapitalisierung von 76,4 Mio. A$ und einer Produktion von jährlich 130.000 oz ergibt sich jedoch ein enormer Hebel auf den Goldpreis, so daß sich Emperor trotz der Vorwärtsverkäufe als Beimischung für ein gewinnorientiertes Goldminendepot eignet. Frühere Versuche, die Produktion zu steigern, sind regelmäßig gescheitert, so daß wir auch den aktuellen Ankündigungen nur wenig trauen. Sollte es Emperor dennoch gelingen, die Produktion zu steigern, könnte ein größerer Teil der Produktion am Markt verkauft werden, wodurch Emperor stärker von einem Goldpreisanstieg profitieren könnte.
Empfehlung: Halten, unter 0,70 A$ kaufen, aktueller Kurs 0,69 A$.


22.04.2002
Emperor (AUS, MKP 63,8 Mio. A$) meldet für das Märzquartal einen Rückgang der Goldproduktion um 2,8 % auf 31.555 oz, was einer Jahresrate von etwa 125.000 oz entspricht. Über eine Kapitalerhöhung konnte Emperor 5,1 Mio. A$ aufnehmen, die in ein umfangreiches Bohrprogramm investiert werden sollen. Ziel ist es, die jährliche Produktion innerhalb der nächsten 3 Jahre auf jährlich über 160.000 oz zu steigern. Frühere Versuche, die Produktion zu steigern, scheiterten regelmäßig. Bei Nettoproduktionskosten von 235 $/oz und einem Verkaufspreis von 304 $/oz fiel die Bruttogewinnspanne um 3 auf 69 $/oz zurück. Der operative Gewinn erreichte 0,35 Mio. A$, was einem aktuellen KGV von 49,1 entspricht. Auf der Basis der letzten verfügbaren Zahlen erreicht die Lebensdauer der Reserven 10,4 Jahre und die Lebensdauer der Ressourcen 30,4 Jahre. Die Vorwärtsverkäufe belaufen sich auf 383.000 oz, was einen Produktionszeitraum von 3,4 Jahren abdeckt. Die unrealisierten Verluste aus den Vorwärtsverkäufen erhöhten sich von 11,1 auf 19,3 Mio. A$. Einem Cashbestand von 9,0 Mio. A$ steht eine gesamte Kreditbelastung von 10,7 Mio. A$ gegenüber.
Beurteilung: Emperor kann vom aktuellen Goldpreisanstieg nur unterproportional profitieren, da etwa 70 % der laufenden Produktion in Vorwärtskontrakte geliefert werden müssen. Außerdem belastet der Produktionsstandort auf den Fidschi Inseln. Mit einer Marktkapitalisierung von 63,8 Mio. A$ und einer Produktion von jährlich 125.000 oz ergibt sich jedoch ein enormer Hebel auf den Goldpreis, so daß sich Emperor trotz der Vorwärtsverkäufe als Beimischung für ein gewinnorientiertes Goldminendepot eignet. Frühere Versuche, die Produktion zu steigern, sind regelmäßig gescheitert, so daß wir auch den aktuellen Ankündigungen nur wenig trauen. Sollte es Emperor dennoch gelingen, die Produktion zu steigern, könnte ein größerer Teil der Produktion am Markt verkauft werden, wodurch Emperor stärker von einem Goldpreisanstieg profitieren könnte.
Empfehlung: Halten, unter 0,70 A$ kaufen, aktueller Kurs 0,65 A$.


16.04.2002
Emperor (AUS, MKP 63,8 Mio. A$) meldet für das Dezemberquartal eine Goldproduktion von 32.473 oz, was einer Jahresrate von etwa 130.000 oz entspricht. Bei Nettoproduktionskosten von 217 $/oz und einem Verkaufspreis von 289 $/oz fiel die Bruttogewinnspanne auf 72 $/oz. Aus dieser Gewinnspanne konnte Emperor einen operativen Gewinn von 0,2 Mio. A$ erzielen. Emperor konnte aus den laufenden Einnahmen weitere Lohnzahlungen vornehmen, die zwischen September und November 2000 wegen der angespannten finanziellen Lage nicht geleistet werden konnten. Auf der Basis der letzten verfügbaren Zahlen erreicht die Lebensdauer der Reserven 10,0 und die Lebensdauer der Ressourcen 29,2 Jahre. Die Vorwärtsverkäufe belaufen sich auf 426.000 oz, was einen Produktionszeitraum von 3,2 Jahren abdeckt. Die unrealisierten Verluste aus den Vorwärtsverkäufen belaufen sich auf 11,1 Mio. A$.
Beurteilung: Wegen der hohen Produktionskosten und der Belastung aus den Vorwärtsverkäufen mußte Emperor in den letzten Jahren ums Überleben kämpfen und dabei sogar die Zahlung von Löhnen zeitweise aussetzen. Vor aktuellen Goldpreisanstieg kann Emperor nur unterproportional profitieren, da etwa 65 % der laufenden Produktion in Vorwärtskontrakte geliefert werden müssen. Zusätzlich belastet der Produktionsstandort auf den Fidschi Inseln. Mit einer Marktkapitalisierung von 63,8 Mio. A$ und einer Produktion von jährlich 130.000 oz ergibt sich jedoch ein enormer Hebel auf den Goldpreis, so daß sich Emperor trotz der Vorwärtsverkäufe als Beimischung für ein gewinnorientiertes Goldminendepot eignet. Wir nehmen Emperor als zusätzliche Kaufempfehlung in unser gewinnorientiertes Goldminendepot auf.
Empfehlung: Halten, unter 0,70 A$ kaufen, aktueller Kurs 0,65 A$.


20.09.2000
Emperor (AUS, MKP 31,4 Mio. A$) meldet für das Juniquartal einen Rückgang der Goldproduktion um 19 % auf 27.198 oz, was einer Jahresrate von etwa 110.000 oz entspricht. Bei Nettoproduktionskosten von 318 $/oz und einem Verkaufspreis von 300 $/oz musste Emperor einen Verlust von 6,2 Mio. A$ hinnehmen, was einem Verlust von 131 $/oz entspricht. Zusätzlich wurde das Ergebnis durch Sonderabschreibungen mit 21,5 Mio. A$ belastet. Im Quartalsbericht wird bestätigt, dass der Einfluss der politischen Unruhen auf die Produktion und die Ergebnisse minimal war. Im Tuvatu Projekt sieht ein vorläufiger Minenplan die jährliche Produktion von 80.000 oz Gold vor. Wegen der politischen Unruhen wurde der Abschluss der Durchführbarkeitsstudie jedoch verschoben.
Beurteilung: Wegen der hohen Verluste im Juniquartal hat sich die fundamentale Situation der Emperor wesentlich verschlechtert, so dass die Existenz der Gesellschaft mittelfristig gefährdet ist. Zusätzlich ist Emperor durch die Unruhen auf den Fidschi Inseln gefährdet. Mit einer Lebensdauer der Reserven von 11,0 Jahren, einer Lebensdauer der Ressourcen von 28,3 Jahren und einem Hebel auf den Goldpreis von 39,5 bietet Emperor bei einem Goldpreisanstieg dennoch ein Aktienkurspotential von mehreren 100 Prozent.
Empfehlung: Verkaufen, aktueller Kurs 0,36 A$.


19.06.2000
Emperor (AUS, MKP 33,1 Mio. A$) meldet für das Märzquartal einen Rückgang der Goldproduktion auf 33.779 oz, was einer Jahresrate von etwa 140.000 oz entspricht. Bei Nettoproduktionskosten von 236 $/oz und einem Verkaufspreis von 306 $/oz mußte Emperor bei einer Bruttogewinnspanne von 70 $/oz einen Verlust von 0,1 Mio. A$ hinnehmen. Die Exploration des Tuvatu Projektes verlief erfolgreich, so daß eine Verdoppelung der Ressource auf 545.000 oz ausgewiesen werden konnte. Die Goldreserven des Projektes werden auf 269.000 oz bei einem für die Untertageproduktion allerdings problematischen Goldgehalt von nur 6,6 g/t angegeben. Noch am 19. Mai 2000 gab Emperor an, von den Unruhen auf den Fidschi Inseln nicht betroffen zu sein. Am 22. Mai mußte dann bekanntgegeben werden, daß es wegen der verhängten Ausgangssperre zu Produktionsunterbrechungen in der Spät- und der Nachtschicht kam.
Beurteilung: Durch den Aktienkursrückgang bietet sich Emperor mit einem aktuellen KGV von 8,3, einer Lebensdauer der Reserven von 8,7 Jahren, einer Lebensdauer der Ressourcen von 27,5 Jahren und einem Hebel von 52,1 auf den Goldpreis als eine spekulative Beimischung für ein gewinnorientiertes Goldminendepot an. Da wegen der Unruhen auf den Fidschi Inseln Konkursgefahr besteht sollten Käufe jedoch zurückgestellt werden.
Empfehlung: Halten, nicht nachkaufen, aktueller Kurs 0,38 A$ (vgl. Analyse vom 07.10.99: Verkaufen bei 0,88 A$, Analyse vom 21.03.00 Kaufen unter 0,50 A$, wegen der großen Risiken untergewichten). Vorsichtige Anleger, die unter 0,50 A$ eingestiegen sind, können ihre Bestände wegen der großen Risiken auch abbauen.


21.03.2000
Emperor (AUS, MKP 45,0 Mio. A$) meldet für das Dezemberquartal einen Rückgang der Goldproduktion auf 39.068 oz, was einer Jahresrate von etwa 160.000 oz entspricht. Bei Nettoproduktionskosten von 215 $/oz und einem Verkaufspreis von 329 $/oz arbeitete Emperor mit einer Gewinnspanne von 114 $/oz. Der Halbjahresgewinn lag bei 1,8 Mio. A$, was einem aktuellen KGV von 12,3 entspricht. Bei einer jährlichen Produktion von 160.000 oz hat Emperor eine Lebensdauer der Reserven von 7,6 Jahren und eine Lebensdauer der Ressourcen von 24,1 Jahren. Der Hebel auf den Goldpreis liegt mit einem Wert von 41,9 überdurchschnittlich hoch. Am 29. Februar 2000 veröffentlichte Emperor den Rückkauf von 127.500 Calloptionen. Putoptionen über 39.000 oz, die Emperor gegen einen fallenden Goldpreis absichern sollten, wurden bereits im Dezemberquartal verkauft. Emperor baute ihre Anfälligkeit gegenüber einem Goldpreisanstieg jedoch nur unwesentlich ab, da die Vorwärtsverkäufe gleichzeitig von 448.000 auf 521.000 oz ausgeweitet wurden. Emperor hat sich bis zum Jahr 2009/2010 verpflichtet, jährlich 54.000 oz zu durchschnittlich 350 $/oz zu liefern.
Beurteilung: Das Volumen der Vorwärtsverkäufe von 521.000 oz, was der Produktion von 3,2 Jahren entspricht und die ungeklärte Finanzierung der Vorwärtsverkäufe bleiben eine erhebliche Belastung der Emperor. Attraktiv ist der auf 41,9 gestiegene Hebel auf den Goldpreis, der Emperor für eine Beimischung für ein gewinnorientiertes Goldminendepot interessant macht.
Empfehlung: Halten, unter 0,50 A$ kaufen, aktueller Kurs 0,52 A$, wegen der großen Risiken untergewichten.


07.10.1999
Emperor Mines (AUS, MKP 76,0 Mio. A$) meldet für das Septemberquartal einen Anstieg der Goldproduktion um 26,3 % auf 36.462 oz. Der Anstieg ist vor allem auf höhere Goldgehalte in den Erzen zurückzuführen. Bei durchschnittlichen Produktionskosten von 194 $/oz und einem durchschnittlichen Verkaufspreis von 286 $/oz konnte ein marginaler Gewinn von 0,6 Mio. A$ erzielt werden. Emperor hat mit einer jährlichen Produktionsrate von 140.000 oz eine Lebensdauer der Reserven von 8,7 Jahren und eine Lebensdauer der Ressourcen von 27,5 Jahren. Der Hebel auf den Goldpreis liegt bei 19,5. Durch den gestiegenen Goldpreis hat sich die Bewertung der Vorwärtsverkäufe im Septemberquartal von einem Plus von 17,4 Mio. A$ in ein Minus von 11,5 Mio. A$ verwandelt. Bei einem Goldpreis von 326 $/oz erhöht sich das Minus auf 25,8 Mio. A$. Emperor hat etwa 30 % der jährlichen Goldproduktion bis zum Jahr 2009 vorwärtsverkauft, was insgesamt 448.000 oz entspricht. Emperor macht leider keine Angaben über die Zinsbelastung durch die gestiegenen Goldleihraten. Bei einem Zinssatz von 6 % dürfte sie jährlich bei etwa 10 Mio. A$ liegen. Weiterhin hat Emperor 105.000 oz Call Optionen für die Jahre 2003 bis 2006 verkauft, die bei einem Goldpreis von 370 $/oz abgerufen werden können. Sollte es Emperor gelingen, aus der frei verkäuflichen Produktion von jährlich 100.000 oz einen Gewinn von 100 A$/oz zu erwirtschaften, könnte Emperor bei einem ausgeglichenen Ergebnis mit großer Mühe zu überleben. Bei einem Rückgang der Leihzinsrate und bei einer Erweiterung der Produktion, die aufgrund der umfangreichen Ressourcen möglich erscheint, könnte sich die Situation für Emperor verbessern.
Empfehlung: Wegen der großen Risiken verkaufen, aktueller Kurs 0,88 A$.


04.03.1999
Emperor Mines (AUS, MKP 57,7 Mio. A$) meldet im Dezemberquartal einen Rückgang der Goldproduktion um 7 %. Die Höhe der Produktion wird im Geschäftsbericht nicht angegeben, dafür aber die Höhe des verkauften Goldes, die auf 30.853 oz gestiegen ist. Die Jahresproduktionsrate liegt bei etwa 120.000 oz. Die Nettoproduktionskosten stiegen von 250 auf 271 $/oz, so daß nach den Abschreibungs- und Verwaltungskosten nur noch ein marginaler Gewinn von 0,7 Mio. A$ verblieb. Wegen des niedrigeren Gold-preises mußten die Reserven und Ressourcen nach unten korrigiert werden. Sie erreichen aber immer noch eine komfortable Lebensdauer von 9,6 bzw. 31,7 Jahren, so daß bei Emperor weiterhin Wachstumspotential besteht.
Beurteilung: Emperor versucht seit mehreren Jahren die Kosten in den Griff zu bekommen und die Produktion auf jährlich 200.000 oz auszuweiten. Bisher ist die Gesellschaft nach blumigen Versprechungen jedesmal gescheitert und konnte keine substantiellen Gewinne erwirtschaften. Mit der fehlenden Gewinnfähigkeit und einem Hebel auf den Goldpreis von 23,0 ist Emperor auf dem aktuellen Kursniveau nur ein unterdurchschnittliches Investment. Interessant ist aber die lange Lebensdauer der Reserven und Ressourcen. Am 25. Februar erhielt Emperor ein Übernahmeangebot von der südafrikanischen Durban Roodepoort Deep. Jeweils 5 Emperor Aktien sollen in 1 Durban Deep Aktie getauscht werden. Emperor wird mit diesem Angebot aktuell mit 0,43 Euro bewertet, kostet aber in Berlin in den letzten Tagen nur 0,38 bis 0,40 Euro. Eventuell könnte ein Kauf der Emperor auch zu einem Einstieg in Durban Deep genutzt werden, die nur schwer zu erhalten sind. Emperor bleibt ohne Übernahme durch Durban Deep uninteressant.
Empfehlung: Weiter beobachten, aktueller Kurs 0,40 Euro.



Interessenkonflikte (IK): Die Mitarbeiter des Goldmarkts, die an der Erstellung von Aktienempfehlungen beteiligt sind, haben sich verpflichtet etwaige Interessenkonflikte offen zu legen. In dem Fall, daß zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Goldmarkts in einer zum Kauf oder Verkauf empfohlenen Aktie Positionen gehalten werden, wird dies im entsprechenden redaktionellen Artikel kenntlich gemacht. Die Siegel Investments berät Dritte bei deren Anlageentscheidungen. Auch im Rahmen dessen umgesetzte Empfehlungen unterliegen den obigen Bestimmungen.
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