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Verschuldung, Wachstum und Inflation

11.02.2010  |  Dr. Michael Lorenz
Die Schere zwischen Ausgaben und Einnahmen im Staatshaushalt vergrößert sich. Die US-Neuverschuldung steigt damit weiter. Bereits 1944 hatte E. D. Domar den Zusammenhang zwischen Staatsverschuldung (relativ zum BIP), der Neuverschuldung und Wachstumsrate des BIP beschrieben.

Die Maastricht-Kriterien für Europa sind bekanntlich: 3% erlaubte Neuverschuldung, maximaler Schuldenstand 60% vom BIP. Damit verknüpft ist eine Wachstumsrate von 0.03/0.6 = 0.05, d.h. bereits unter „normalen“ Umständen geht man von einer Wachstumsrate von 5% aus, was nicht realistisch ist. Die verbleibende Differenz muß die Inflation schaffen.

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© Dr. Michael Lorenz
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