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Goldene Harfe und zugewiesene Goldkonten (Teil 1/2)

02.11.2012  |  Jim Willie CB
Eine üble goldene Harfe bekommt bald ihre Saiten aufgezogen; ihre Schwingungen werden nach und nach die Schutzmäntel der Bankster lockern, unter denen sich die unanständige, unzulässige und höchst illegale Nutzung zugewiesener Goldkonten verbirgt. Wenn divers verstreute Konten ohne Genehmigung in der Schweiz geplündert und geleert werden - was verschiedene Sammelklagen mit einem Streitwert von mehreren Milliarden $ in Zürich nach sich zog, die pflichtbewusst aus den Medien ferngehalten wurden - dann ist das eine Sache. Wenn aber eine ganze Reihe wichtiger staatlicher Goldkonten systematisch dort geplündert werden, wo sie vertrauensvoll aufbewahrt wurden (wodurch das Vertrauen des deutschen Staates sowie anderer Nationalstaaten missachtet wurde), dann ist das eine ganz andere Sache.

Das System kann sicherlich die Plünderung der venezolanischen Goldkonten und deren bedrängt-eiligen Ersatz (wie 2011) noch tolerieren. Die Medien erzählten eine dreist-kreative Geschichte; man mied die Wahrheit, erfand ein Märchen und brachte einen glaubwürdigen Dunghaufen zusammen, der an die Öffentlichkeit verfüttert und von ihr am Stück geschluckt wurde. Der globale Geldkrieg wütet seit vier Jahren, seitdem die Lehman-Brothers-Firma ins Visier genommen und im Rahmen einer geplanten und motivierten Exekution zerstört wurde - vorteilhaft für Goldman Sachs, deren Credit Default Swaps komplett übernommen wurden und mehr als nützlich für JP Morgan, die ihre Kriegskasse unter dem Deckmantel der Entscheidungen der Insolvenzgerichte wiederauffüllen konnten. Fälschlicherweise reden die Medien in diesem Zusammenhang gerne von der Weltfinanzkrise.

Eine Krise ist nach etwa einem Jahr vorbei. Wie WK I, WK II und Vietnam dauert dieser Krieg aber an - mit einer sich jetzt deutlicher abzeichnenden Agenda: die Verteidigung des US-Dollar-Systems gegen globale Meidung und Isolierung, das Verbergen der derivativen Stützungsmechanismen für US-Staatsanleihen, die Vermeidung grotesker Insolvenz im US-amerikanischen Bankensystem (das trotzdem durch große Geldwäschekanäle am Laufen gehalten wird) und die Stimulierung und Rechtfertigung eines endlosen Krieges, um Ressourcen-Dieben Schutz zu gewähren und die Zentren der Öl- und Mohnfelder zu kontrollieren. Es zeigt es sich langsamer, schrittweiser, unerbittlicher Zusammenbruch des globalen Geld- und Finanzsystems.

Es herrscht globaler Geldkrieg, das letzte Hurra für die am längsten bestehende Papier-Fiat-Währung der modernen Geschichte, und sie besteht seit 1971. Das aktuelle, sterbende System wird durch Druck aufrechtgehalten, um dem US-Dollar die Unterstützung zu sichern und Diversifikation nicht zuzulassen. Es wird durch den verstärkten Derivateeinsatz in Form von Zinsswap-Kontrakten gestützt, wodurch die Renditen von US-Staatsanleihen (angesichts eines chronischen 1,3 Billionen $ schweren US-Haushaltsdefizits) ultraniedrig gehalten werden und die Illusion einer Flucht in den sicheren USD-Hafen erzeugt wird. Es wird durch ulkige Programme der US Fed gestützt, die für Liquiditätsfülle sorgen, um den US-Banken endlose Anleiherückkäufe bieten zu können und um ihnen mit Anleihe-Carry-Trades beizustehen. Es ist so weit gekommen, dass das sterbende US-Dollarsystem in aller Offenheit eine permanente Geldpolitik mit toxischem 0%-Leitzins und, wie sich jetzt immer deutlicher zeigt, grenzenloser Anleihemonetisierung zulässt. Es wird aufrechtgehalten durch weitreichende Verzerrung ökonomischer Statistiken, über deren Missbrauch man eigentlich schon lachen müsste.

Wenn man das als Finanzkrise bezeichnet, dann kann man den Hurrikan Sandy auch als heftigen Wind bezeichnen, oder eine verheerende Dürre als Trockenperiode, oder einen wuchernden Krebs als Wachstumsanomalie, eine Vergewaltigung als unglückliches Zusammentreffen, einen Todeskampf als Ableben, oder eine Immobilien-Zwangsvollstreckung schlicht als gute Gelegenheit, wieder mal Reine zu machen und komplett durchzufegen. Die USA und die Welt erleben einen Todeskampf des US-Dollars, und eine energische, korrupte Verteidigung seines Weiterlebens, um Macht zu erhalten, um weiterhin gigantische Diebstahlserien, gigantischen Anleihebetrug und Plünderungen ausländischer Konten (herkömmlicher Art oder in Verbindung mit Gold) begehen zu können. Das verborgene Motiv des Sturzes von Gaddafi: Man wollte die 144 Tonnen Gold, die er in London gelagert hielt, stehlen. Die Bankster brauchten es. Der Verlauf der Ereignisse und die Berichterstattung waren typische, stark mit Fiktion angereicherte Ablenkungsmanöver.

Horrende Sturmschäden

Die Nation ist stark abgelenkt vom Hurrikan Sandy - von seinem Wind, seinem Wasser, den folgenden Überflutungen, Stromausfällen, zerstörten Unternehmen und von den versicherungstechnischen Kontroversen, ob es sich um Überflutungsschäden oder aber Regen- und Windschäden handelt. Sandy könnte Katrina in punkto Gesamtschadenssumme übertreffen, 2005 waren es 105 Milliarden $. Einfache Recherchen zeigen, dass Sandy und Katrina viel gemeinsam haben, denn die verrückten Wissenschaftler möchten gerne "Gott spielen“. Möglicherweise haben die Versuche im vergangenen Jahr, als man mildes Winterwetter herstellen wollte, einen Rückstoßeffekt erzeugt und eine kräftige Dürre entstehen lassen. Damit war der Weg nach Nordosten frei für einen einzigartigen Sturm - einen Jahrhundertsturm, wie man sagt. Ich erinnere mich noch gut an den letzten Hurrikan in dieser Region, er hieß Julia. Jackass machte damals in Gebiet von Boston all seine Fenster wetterdicht - umsonst, denn die Winde von 50 bis 60 Meilen pro Stunde waren maximal unangenehm und ließen ein paar Bäume auf Stromleitungen stürzen.

Dieser Sturm war aber für die Geschichtsbücher, vielleicht ein Vergeltungsschlag von Mutter Natur, weil in ihrer Küche rumgefuscht wurde (oder Schlimmeres).Sie erntet immer den Zorn, und sie rächt sich dafür. Das High Frequency Active Auroral Research Program hat einen schattig-düsteren Klang, aber das würde den Rahmen des Hat Trick Letter sprengen. Was Mengele für die Medizin war, ist HAARP für die Meteorologie. Was Fort Detrick für biologische Waffen ist, ist HAARP für die Wetterkontrolle und die Erzeugung seismischer Schwingungen. Was Monsanto für gentechnisch manipulierte Lebensmittel ist, ist HAARP für Wetterentwicklungen. In der Öffentlichkeit scheint lächerliche Unwissenheit über gewisse Instrumente zu herrschen, mit denen Erdbeben erzeugt, Stürme verstärkt und dann gesteuert werden - mit nuklearen Netzteilen. Die Aufzeichnungen und Träume Nikola Teslas wurden in der Tat verwirklicht. Einige meiner persönlichen Kontakte haben enge Kollegen, die tatsächlich im Auftrag des "harten Kerns“ an diesen Projekten gearbeitet haben.

Die halluzinierenden, benebelten, abgewrackten US-Ökonomen tauchten wieder auf der Bildfläche auf, um ihre irrigen und sinnleeren Ansichten zum Besten zu geben, inwieweit die US-Wirtschaft von Wiederaufbau profitieren werde. Würden doch alle nur Fenster kaputtmachen und Gartenschläuche in Richtung Wohnzimmer halten, dann würde auch die Binnenwirtschaft schnell wieder gesunden. Die wirkliche Schlagzeile ist, dass die New York Stock Exchange letztendlich wegen unkontrollierbarer Feucht-Liquidität und größeren Schäden zwei Tage geschlossen wurde. Die Systeme ließen sich hier nicht mit Hochfrequenzblitzen trockenlegen. Kein PlungeProtectionTeam konnte den Stöpsel unter dem ganzen Schaden ziehen. Keine Derivate-Kunst konnte die Arbeiter wieder aufs Handelsparkett bringen.

Die Sturmschäden werden auf 20 bis 25 Milliarden $ geschätzt - wobei die Schätzungen auch hier wieder weltfremd waren. Erinnern Sie sich an die anfänglichen Schätzungen für die Rettung von Fannie Mae? Zuerst waren es 50 bis 100 Milliarden $. Erinnern Sie sich noch, dass die Kosten für den Irakkrieg ursprünglich auf 200 bis 400 Milliarden $ geschätzt wurden. Jackass führte damals Kostenprognosen an, die um ein Vielfaches höher waren - sie waren alle korrekt. Eine kurze Anmerkung zu Nach-Sturm-Zeiten (ob nun Desert Storm oder Desert Shield oder was für unergründliche Namen auch immer vergeben wurden). Die gelb bepinselten Backsteine, die man aus der Irakischen Zentralbank mitgenommen hatte, waren in Wirklichkeit ganz echte Goldbarren - gestohlen! Die unglaublich hirnlose Öffentlichkeit fraß diese lahme Medien-Story dann auch. In wenigen Wochen könnte vielleicht die Geschichte die Runde machen, dass auch in der New York Fed wegen des Sturms Stromausfall herrschte und ihre Tresoranlagen daher ungesichert waren.

Die Schäden des Hurrikan Sandy werden sich auf deutlich mehr als 100 Milliarden $ belaufen - und wohl eher im Bereich von 200 Milliarden $ liegen. Im Nordosten war der Sturm am stärksten, im am dichtesten bevölkerten Gebiet des Landes. Schon 20% der gesamten US-Bevölkerung sind betroffen, da fast 7 Millionen Haushalte keinen Strom haben. Versicherungsunternehmen werden Rücklagen verlieren - und das zu einer Zeit, in der sie ohnehin mit den ultraniedrigen US-Staatsanleiherenditen zu kämpfen haben, zusätzlich zu den Verlusten bei Hypothekenanleihen.

Die US Fed wird großen Auftrieb bekommen, obwohl sie die Endnachfrage zerstört (weil sie ihr heimliches Programm durchführt, mit dem die Rohstoffpreise auf Kosten der allgemeinen Wirtschaft niedrig gehalten werden, wodurch die Endnachfrage zerstört wird). Die Fed wird demnächst die Scheinheiligkeit genießen, wenn die Wirtschaft kurz aussetzt und dann durch Wiederaufbau und Bereinigung wieder an Kraft gewinnt. Die Zentralbanken werden von einem Schub und Stimulus reden. Der Preis für Bauholz und Zement könnte später dann zum Problem werden. Zeit, die kaputten Fenster zu reparieren und die gefluteten Wohnzimmer trockenzuwischen. Alles schön und gut, die Menschen sind wieder am Arbeiten und die wirtschaftliche Erholung hat neuen Schwung bekommen.




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