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Silber-Gold & Platin-Gold: Wie stehen die Verhältnisse?

12.01.2013  |  Przemyslaw Radomski
Dieser Artikel basiert auf dem Premium Update vom 11. Januar 2013. Weitere Artikel zum Thema Gold und Silber finden Sie in unserem Archiv.

Wir von Sunshine Profits sind voll und ganz überzeugt, dass die positiven Fundamentaldaten im Edelmetallsektor nach wie vor gelten und von der jüngsten Korrektur nicht einfach weggewischt wurden. Wie lässt sich aber abschätzen, welche Anlageklassen im Fall einer deutlichen Rally an den Finanzmärkten besser als andere abschneiden werden? Wie Sie vielleicht schon bemerkt haben, benutzen wir häufig verschiedene Ratios in unseren Charts; diese Technik nennt sich Relative-Stärke-Analyse und hilft Analysten bei der Einschätzung, welche von zwei betrachteten Vermögensanlagen in Zukunft wahrscheinlich besser abschneiden wird. So lassen sich entweder zwei bestimmte Vermögensanlagen (wie z.B. das Silber-Gold-Verhältnis) oder aber Anlagegruppen vergleichen (z.B. der allgemeine Aktienmarkt mit den Edelmetallaktien, beispielsweise das SPX-GDX-Verhältnis).

In diesem Essay werden wir uns auf die drei wichtigsten Edelmetalle konzentrieren: Gold, Silber und Platin. Wir wollen zudem das oben genannte technische Instrument anwenden, um vorherzusagen, welches dieser Metall in der nahen Zukunft die höchsten Gewinne abwerfen könnte. Man sollte dabei aber Folgendes nicht außer Acht lassen: Selbst wenn man eine Vermögensanlage findet, die innerhalb einer Vermögensklasse wahrscheinlich besser als die anderen abschneiden wird (beispielsweise ein bestimmtes Edelmetall im EM-Sektor, oder eine bestimmte Aktie unter den Gold- und Silberaktien), so ist es immer eine sehr gute Idee, seine Anlagen zu diversifizieren und auch andere Vermögensanlagen aus derselben Gruppe in eigenen Portfolio zu haben. Das Auffinden jener Anlage, die mit größter Wahrscheinlichkeit das beste Gewinnpotential hat, hilft bei uns bei der richtigen Proportionierung unseres Portfolios, Diversifikation ist jedoch immer die Absicherung gegen eigene Fehler oder für den Fall, dass ein unwahrscheinliches Ereignis unsere Pläne zunichtemacht.

Das vorausgeschickt, wollen wir uns jetzt die technischen Charts des heutigen Artikels anschauen. Beginnen wir mit dem langfristigen Chart für Gold (mit freundlicher von http://stockcharts.com).

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Wie wir sehen können, ist der Kurs über den 60-Wochen-Durchschnitt gestiegen. Allem Anschein nach hat sich eine Talsohle im Bereich des Tiefs von 2012 ausgebildet. Wir haben hier ein ABC-Zickzack-Korrekturmuster, ganz ähnlich dem, was wir schon Anfang 2009 und ebenfalls Ende 2009-2010 erlebt hatten (und zu vielen anderen Gelegenheiten). Es kann aktuell als ziemlich wahrscheinlich gelten, dass die Gold-Korrektur abgeschlossen ist.

Es ist zwar keine ganz neue Information, man kann es aber ruhig wiederholen, weil es so bedeutend ist: Gold korrigiert jetzt seit 1,5 Jahren; wir haben es also hier mit einer der längsten oder der längsten Korrektur (abhängig von der genauen Definition) dieses Bullenmarktes zu tun. Konsolidierungen sind notwendig, um den Optimismus abzukühlen und die "schwachen Hände" am Markt abzuschütteln. Da Analysten und Banken gerade ihre Goldpreisziele für die kommenden Jahre herabsetzen, macht es ganz den Eindruck, als wäre es schon zur „notwendigen Beschädigung der Marktstimmung“ gekommen, so dass Gold jetzt wieder seinen Weg nach oben beschreiten kann - sin Übereinstimmung mit seinen fundamentalen Faktoren.

Kommen wir jetzt zum Silbermarkt. Wir schauen uns den langfristigen Chart für das weiße Metall an.

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