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Monatliche Auswertung von Silberkäufen und -verkäufen - 11. März 2013

12.03.2013  |  Silberjunge
Zunächst ein kurzer Hinweis auf unseren Mitschnitt unserer großen Seminarreihe 2013 in Frankfurt, München und Hamburg. Die DVD mit fast 7 Stunden Filmmaterial ist erhältlich unter: http://seminare.silberjunge.de.

Beachten Sie bitte auch die Hintergrundseiten 4 bis 6 im Silberbulletin vom 9. März mit erstmals gezeigten historischen Charts zu den Aktienmärkten, die unseres Erachtens eindrucksvoll auf die an den Aktienmärkten lauernden Gefahren aufmerksam machen.

Am 2. Mai 2011 hatten wir damit begonnen, auf der Basis der Bayern LB, einem der größten Edelmetallhändler Deutschlands, Daten über Ankäufe und Verkäufe von Silber vorzulegen. Diese werden zukünftig stets am Anfang des Monats zur Verfügung gestellt. Diese Datenreihen werden seit dem Jahresanfang 2011 ermittelt.

Wir rieten an Tagen wie dem 26. September, dem 29. Dezember 2011 sowie in der Phase zwischen 26 und 28 US-Dollar im Mai, Juni und Juli 2012 zu Käufen. Sie kennen die unzähligen Datenreihen, die wir immer wieder vorstellten und die für Kaufopportunitäten sprachen. Andererseits unterscheidet sich die Gesamtsituation heute wesentlich von der zwischen Mitte 2010 und April 2011, als wir ständig eine Silberhausse ausriefen. Denn die weltwirtschaftliche Entwicklung ist heute eine andere und die Handlungsmöglichkeiten der Regierungen ebenso.

Silber ist gerade zwischen 2013 und 2016 als eine der besten Inflationsversicherungen (gestützt auf historische Beobachtungen besser als Gold oder Rohöl) anzusehen und damit unabdingbarer Bestandteil einer jeden Vermögensschutzstrategie. Gerade jetzt haben wir bei 28 US-Dollar gekauft und nicht verkauft.

Zunächst hier ein Vergleich der wertmäßigen Umsätze im Silber und im Gold. Im April und Mai 2011 betrugen die Silberinvestments 30,7 bzw. 37,1 Prozent der Goldinvestments. In den Monaten Juni, Juli und August 2011 gingen diese Werte deutlich zurück. Das Tief wurde im Oktober und November 2011 mit Werten von unter 11 Prozent verzeichnet.

Im Sommer 2012 kam es mit Werten von 7,9 Prozent im Juli zu einem Tief. Dies zeigte praktische "Kapitulation“ der Silberinvestoren. Für uns war dies damals ein gutes antizyklisches Kaufsignal.

Im Februar 2013 erkennen angesichts des relativ hohen Gold/Silber-Preisratios immer mehr Investoren wieder den Reiz des Silbers, welches aus unserer Sicht zu Unrecht ein Schattendasein als Investment gegenüber Gold führt. Dies sollte die Rückschlagsgefahren des Silbers begrenzen.

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Das Silberinvestment/Goldinvestment-Ratio (nicht bezogen auf die Menge, sondern den Wert der Edelmetallkäufe in Euro):

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Quelle: Bayern LB, Bloomberg, Silberjunge


Die Bayern LB hat den durchschnittlichen Tagesumsatz des Jahres 2010 ermittelt, der 100 entspricht. Täglich wird nun der tägliche Verkauf und Ankauf von Silber auf Basis der Jahresdurchschnitte ermittelt.

Hier der Chart ohne Tageswerte (nur 5-Tages-Durchschnitt):

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Quelle: Bayern LB, Bloomberg, Silberjunge





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