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Monatliche Auswertung von Silberkäufen und -verkäufen - 4. Juni 2013

05.06.2013  |  Silberjunge
Hier zunächst eine Themenauswahl der letzten Silberbulletins:

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Beachten Sie bitte auch die Hintergrundseiten 4 bis 6 im Silberbulletin vom 9. März 2013 mit erstmals gezeigten historischen Charts zu den Aktienmärkten, die unseres Erachtens zusammen mit dem Beitrag im Silberbulletin vom 13. April 2013 eindrucksvoll auf die an den Aktienmärkten lauernden Gefahren aufmerksam machen. Vor allem zeigen unsere historischen Auswertungen, dass bei Inflationsschüben Edelmetalle und eben nicht Aktien den besseren Vermögensschutz bieten.


Die Bedeutung antizyklischen Investierens …

Auch wenn wir Ende September 2012 ab 34,5 US-Dollar zum Risikoabbau rieten (und unseren im Sommer 2012 vorgenommenen Positionsaufbau rückgängig machten) sowie stets erst für das 2. Halbjahr 2013 Unterstützung für die Edelmetalle sahen, gaben wir unser Worst-Case für das 1. Halbjahr 2013 mit 26 bis 28 US-Dollar an. Vor dem Kursrutsch am 12. April 2013 schrieben wir dann in unserem Sentimentreport: "Der Optimismus unter den Silber-Beratern lag trotz des Kursrutsches sogar über dem Wert der Vorwoche, was uns überraschte“.

Wenn wir vor Korrekturen warnen, wissen wir nicht, bei welchem Kursniveau der Marktpessimismus wieder Höchstwerte erreicht (z. B. auf der Basis der Sentimentdaten, des Put/Call-Ratios der Optionen auf den Silber-Future, der Netto-Leerverkäufe der vier großen Spieler, der Netto-Leerverkäufe der Commercials und der Netto-Longbestände des Managed Money). Daher stellen wir all diese Datenreihen regelmäßig zur Verfügung. Letztlich darf es dabei aber niemals darum gehen, den exakten Tiefpunkt bei Korrekturen bzw. Hochpunkt bei Aufschwüngen zu treffen!

Zu dem "Gold - und Silbercrash“ Mitte April lesen Sie bitte die Sondermitteilung aus der Feder von Thorsten Schulte vom 21. April 2013: www.goldseiten.de


Löwenanteil bitte physisch investieren - Bei Hebelprodukten setzen wir auf unsere am 27. Dezember 2012 vorgestellte Strategie

Silber ist gerade zwischen 2013 und 2016 als eine der besten Inflationsversicherungen (gestützt auf historische Beobachtungen besser als Gold oder Rohöl) anzusehen und damit unabdingbarer Bestandteil einer jeden Vermögensschutzstrategie. Unser Löwenanteil entfällt auf physische Bestände. Eine am 27. Dezember 2012 vorgestellte Strategie unter Einsatz von Hebelprodukten wurde von uns in den letzten Monaten konsequent umgesetzt. Diese ist bewusst darauf ausgerichtet, dass die nächste Silberhausse erst zwischen Ende 2013 und Ende 2015 einsetzt.

Mit den vorgestellten Produkten können wir die Streckfolter überstehen und wir haben auch beim jüngsten Einbruch zwischen 23 und 23,5 US-Dollar konsequent Positionen zu einer Zeit aufgebaut, wo einige "kapituliert“ haben und sich mit großen Verlusten aus dem Markt verabschiedet haben (ob freiwillig oder durch Margin Calls der Banken/Broker erzwungen). Seit langem raten wir dazu, sich bei Hebelprodukten bewusst so aufzustellen, dass die gegenwärtige Schwäche mit Geduld und Gelassenheit verfolgt werden kann.


Die Auswertungen des Kundengeschäfts der Bayern LB

Am 2. Mai 2011 hatten wir damit begonnen, auf der Basis der Bayern LB, einem der größten Edelmetallhändler Deutschlands, Daten über Ankäufe und Verkäufe von Silber vorzulegen. Diese werden zukünftig stets am Anfang des Monats zur Verfügung gestellt. Diese Datenreihen werden seit dem Jahresanfang 2011 ermittelt.

Zunächst hier ein Vergleich der wertmäßigen Umsätze im Silber und im Gold. Im April und Mai 2011 betrugen die Silberinvestments 30,7 bzw. 37,1 Prozent der Goldinvestments. In den Monaten Juni, Juli und August 2011 gingen diese Werte deutlich zurück. Das Tief wurde im Oktober und November 2011 mit Werten von unter 11 Prozent verzeichnet.

Im Sommer 2012 kam es mit Werten von 7,9 Prozent im Juli zu einem Tief. Dies zeigte praktische "Kapitulation“ der Silberinvestoren. Für uns war dies damals ein gutes antizyklisches Kaufsignal.

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