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Die Folgen des starken US-Dollar

06.07.2013  |  Robert Rethfeld
Wir nehmen den US-Unabhängigkeitstag zum Anlass, einen Blick auf den Zustand der Währung der größten Wirtschaftsmacht der Welt zu werfen. Dabei geht es uns nicht um die vielzitierte schleichende Entwertung, die eine langjährige Inflationspolitik mit sich bringt. Vielmehr wollen wir den US-Dollar relativ zu anderen Währungen betrachten.

Der so genannte handelsgewichtete US-Dollar-Index setzt sich aus der Bewegung der US-Währung gegenüber diversen Währungen (Euro, Pfund, Yen etc.) zusammen. Anhand des Index lassen sich langfristige Bewegungen des US-Dollar erläutern.

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Im Jahr 2002 ging der US-Dollar in eine starke Abwärtsbewegung über, die erst im Jahr 2008 gestoppt wurde. Umgekehrt erstarkten die Währungen der Schwellenländer, weil Kapitalströme den Weg in diese Länder fanden. Mit Hilfe dieses Kapitalstroms konnten Investitionen und Infrastrukturprojekte durchgeführt werden, die wiederum einen Rohstoffboom auslösten.

Um die Folgen des Rohstoffbooms für den US-Dollar aufzeigen zu können, kehren wir die normale Betrachtung Euro/Dollar in Dollar/Euro um. Dort liegen uns Daten seit 1955 vor.

Es ist gut zu erkennen, dass der US-Dollar in Zeiten eines Rohstoffbooms Schwäche zeigt. Dies galt für die 1970er Jahre, und dies war auch in der 2000er-Dekade so.

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Nach dem Ende des Rohstoffbooms der 1970er Jahre sprang der US-Dollar wie ein Tennisball nach oben. Der Spiegel brachte im Februar 1985 einen Dollar-Schein in Form von Superman auf das Titelbild: Zu jenem Zeitpunkt schien der Dollar unbesiegbar.

Der handelsgewichtete US-Dollar-Index zeigt seit Jahren eine Verengung seines Handelsmusters. Aktuell klopft der Index an die obere Dreiecksbegrenzung.




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