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BayernLB eröffnet neues Kompetenzzentrum für Sorten und Edelmetalle in Nürnberg

26.07.2013  |  Presse
Mehr als 10 Mio. Euro investiert - wachsendes Geschäftsvolumen

Nürnberg – Die BayernLB hat heute in Nürnberg ihr neues Kompetenzzentrum für Sorten und Edelmetalle eröffnet und baut damit ihre Aktivitäten in der Frankenmetropole weiter aus. Die Bank investierte in den vergangenen Monaten mehr als 10 Mio. Euro, um das Gebäude am Stadtrand zu erwerben, umzubauen und mit hochmoderner Logistik- und Sicherheitstechnik auszurüsten. Insbesondere wegen des boomenden Geschäfts mit physischen Edelmetallen reichten die Räumlichkeiten in der Nürnberger Innenstadt nicht mehr aus. Die BayernLB gibt den bisherigen Standort aber nicht auf, sondern wird von dort aus weiterhin ihre nordbayerischen Mittelstandskunden betreuen und Handelsfinanzierungen für alle Kunden der Bank anbieten.


Nürnberg als "zentraler und unverzichtbarer Standort"

"Nürnberg ist und bleibt ein zentraler und unverzichtbarer Standort für die BayernLB“, sagte der Vorstandsvorsitzende der BayernLB, Gerd Häusler, bei der Eröffnung des Kompetenzzentrums vor rund 100 Gästen, darunter auch Bayerns Finanzminister Dr. Markus Söder. Häusler: "Wir wollen von hier aus unsere starke Marktposition im Sorten- und Edelmetallgeschäft weiter ausbauen. Mit der Investition in das neue Kompetenzzentrum, unserem zweiten Standort in der Stadt, schaffen wir dafür die notwendigen Voraussetzungen. Gleichzeitig zeigen wir, dass die BayernLB in ihrem kundenbezogenen Kerngeschäft erfolgreich und mit Augenmaß wächst."

Die BayernLB beliefert von Nürnberg aus seit Jahren Großkunden mit ausländischem Bargeld (Sorten) sowie Münzen und Barren aus Gold, Silber, Platin und Palladium. Abnehmer sind insbesondere Sparkassen, aber auch andere Banken und Unternehmen; Privatleute werden nicht direkt bedient. Dabei handelt die BayernLB ausschließlich im Auftrag ihrer Kunden. Sie beschäftigt dazu in Nürnberg rund 40 Mitarbeiter, die in den kommenden Wochen in das Kompetenzzentrum umziehen werden. Der Jahresumsatz im Sorten- und Edelmetallhandel der BayernLB belief sich 2012 auf knapp zwei Mrd. Euro.


Ankauf von Altgold und Wertelager als neue Dienstleistungen

Die BayernLB will im Sorten- und Edelmetallgeschäft weitere Marktpotenziale ausschöpfen. Die neuen Räumlichkeiten bieten ausreichend Platz, die erforderliche technische und logistische Infrastruktur sowie hochmoderne Sicherheitsvorkehrungen, um ein größeres Handelsvolumen abzuwickeln. Darüber hinaus kann die BayernLB ihren Kunden aus dem neuen Kompetenzzentrum heraus zusätzliche Dienstleistungen anbieten:

In Kooperation mit den Sparkassen kauft die BayernLB als erste Bank in Deutschland neuerdings Altgold, wie Schmuck oder Medaillen, von Sparkassenkunden an. Dazu haben die Edelmetallspezialisten der Bank Analysegeräte sowie einen Schmelzofen installiert. Zudem können institutionelle Kunden zukünftig Wertgegenstände bei der BayernLB einlagern. Wegen der hohen Nachfrage nach physischen Edelmetallen sind in den vergangenen Jahren Tresorflächen knapp geworden.

"Wir können unseren Kunden, insbesondere auch den Sparkassen, aus unserem neuen Kompetenzzentrum heraus eine deutlich bessere Servicequalität liefern", erklärte Dr. Edgar Zoller, der als stellvertretender Vorstandsvorsitzender bei der BayernLB das Sparkassengeschäft verantwortet. "Nicht nur, dass wir neue Dienstleistungen wie den Ankauf von Altgold anbieten. Durch verbesserte und teilweise stärker automatisierte Betriebsabläufe werden wir in Zukunft noch schneller liefern können."


BayernLB als einer der führenden Edelmetallhändler

Im Edelmetallgeschäft etablierte sich die BayernLB in den vergangenen Jahren als einer der führenden Großhändler im deutschsprachigen Raum. Sie führt rund 800 Münzen und Barren im Sortiment, die sie bei den wichtigen Präge- und Scheideanstalten weltweit direkt ordert. Darunter sind Verkaufsschlager wie die südafrikanischen Krügerrand-Münzen, aber auch 1-Kilogramm-Platinbarren (Marktwert Ende Juli 2013: rund 36.000 Euro) oder 15-Kilogramm Silberbarren (Marktwert Ende Juli 2013: rund 7.900 Euro).

Seit dem Jahr 2000 verzehnfachte die BayernLB den Jahresumsatz mit Edelmetallen auf weit über eine Milliarde Euro. Allein im Rekordjahr 2011 handelte sie Gold und Silber mit einem Gesamtgewicht von 350 Tonnen sowie kleinere Mengen Platin und Palladium. Wesentliche Ursachen für das Wachstum waren das verstärkte Interesse von Anlegern an physischen Edelmetallen im Zuge der Finanz- und Staatsschuldenkrise sowie eine deutlich verbreiterte Kundenbasis. Trotz der zuletzt gesunkenen Preise für Gold und Silber ist die Nachfrage nach physischen Edelmetallprodukten im laufenden Jahr hoch und liegt etwa 25 Prozent über dem Vorjahr.

Im Sortenhandel versorgt die BayernLB Sparkassen, Banken und Firmenkunden mit 85 ausländischen Währungen. Darunter sind neben Klassikern wie dem US-Dollar, dem Britischen Pfund oder dem Schweizer Franken auch Exoten wie der Fidschi Dollar, der Costa Rica Colon oder die Mauritius Rupie. Trotz des zunehmenden bargeldlosen Zahlungsverkehrs ist die Nachfrage nach Sorten seit der Euro-Einführung sehr stabil. Um die Servicequalität zu verbessern, hat die BayernLB im Kompetenzzentrum die Betriebsabläufe automatisiert. Dadurch wird das Verarbeiten und Ausliefern von Bestellungen erheblich beschleunigt und vereinfacht.


Tresor-Bauteile wiegen mehr als 600 Tonnen

Das neue Kompetenzzentrum der BayernLB ist in einem Gebäudekomplex aus den 90er-Jahren in einem Nürnberger Gewerbegebiet untergebracht. Die Bank hatte die Immobilie im vergangenen Jahr erworben, weil eine Erweiterung der bisherigen Niederlassung am Lorenzer Platz aus Denkmalschutzgründen nicht möglich war. Der neue Standort war bis dato eine gewöhnliche Büroimmobilie mit Lagerräumen. Die BayernLB ließ unter anderem einen Tresorraum, zahlreiche Überwachungskameras, Alarmsysteme und weitere Sicherheitstechnik einbauen. Der Tresorbereich gehört mit einer Fläche von rund 150 Quadratmetern zu den größten und sichersten Wertelagern in Deutschland. Er besteht aus Bauteilen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 600 Tonnen.


Die BayernLB und Nürnberg

Die Metropolregion Nürnberg ist traditionell ein wichtiger Markt und Standort für die BayernLB. Schon die Bayerische Gemeindebank als eines der Vorgängerinstitute war in der heute zweitgrößten bayerischen Stadt vertreten. Neben dem Sorten- und Edelmetallhandel betreibt die BayernLB in Nürnberg insbesondere Firmenkundengeschäft und betreut von hier aus rund ein Drittel ihrer mittelständischen Unternehmenskunden. In der Niederlassung angesiedelt ist zudem eine Abteilung, die Unternehmen in ganz Deutschland mit Dienstleistungen für deren internationale Handelsgeschäfte versorgt. Insgesamt beschäftigt die BayernLB in Nürnberg derzeit rund 125 Mitarbeiter.




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