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Interessante Beobachtung an der COMEX

22.11.2013  |  Hannes Huster
Nachdem Gold am Mittwoch (2 Angriffe) und gestern (1 Angriff) nach unten gepresst wurde, waren gestern auffällige Umsätze an der COMEX zu beobachten, die ich nachfolgend für Sie analysiert habe.

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Wie am Montag im MMW berichtet, haben die großen Spekulanten bis vergangenen Dienstag sehr hohe Short-Positionen im Gold aufgebaut. Mit den Attacken gegen Gold zog auch das Handelsvolumen im Dezember 2013 Kontrakt am Mittwoch und Donnerstag deutlich an. Dies lässt darauf schließen, dass die Spekulanten begonnen haben, die Short-Positionen einzudecken.

Was jedoch gestern spannend war, möchte ich Ihnen nun zeigen. Während im aktuellen Dezember-Future bis kurz vor Handelsende rund 178.000 Kontrakte gehandelt wurden, stechen die hohen Volumen im Februar-Future ins Auge. Dieser wurde bislang kaum gehandelt, gestern jedoch ein auffällig hohes Volumen mit über 51.000 Kontrakten:

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Was ich nun vermutet ist Folgendes. Die Spekulanten haben die Short-Positionen im Dezember-Future größtenteils in den vergangenen zwei Tagen eingedeckt und sich gleichzeitig im Februar-Future auf die Long-Seite begeben.

Dies würde doppelt Sinn ergeben. Man kann auf diese Art und Weise die vorhandenen Short-Positionen (Anstieg von -57.895 auf -82.710 lt. letzten COT-Daten) mit einem Gewinn von 50 $ - 70 $ die Unze eindecken. Auf der anderen Seite hat man im neuen Kontrakt ein vergleichbares Preisniveau durch die Aktionen erreicht, die es ermöglichen Long-Positionen aufzubauen.

Es ist wichtig zu verstehen, dass eine Goldpreismanipulation nur Sinn macht, wenn man abzielt, sich auf der Gegenseite für einen richtig starken Move zu positionieren. Ansonsten hätte die Akteure genügen andere Spielwiesen um Geld zu verdienen. Doch mit einem Goldpreis nahe den Tiefs und nahe der All-In-Produktionskosten der Goldminen, wird die Luft nach unten dünner. Es wird also gezielt Schwäche herbeigeführt und sich selbst auf der Long-Seite zu positionieren.

Johann Saiger beschreibt die Situation in folgendem Interview sehr gut und seine Aussagen würde ich unterschreiben!




© Hannes Huster
Quelle: Auszug aus dem Börsenbrief "Der Goldreport"



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