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William Kaye über die baldige Wende bei Gold und das Ende der COMEX, wie wir sie kennen

29.12.2013  |  Redaktion
Geht es nach der Meinung von William Kaye, der den Goldpreiseinbruch in direktem Anschluss an das Fed-Meeting korrekt vorhergesehen hatte, so könnte die langersehnte Wende beim Goldpreis bereits zu Beginn des Jahres eintreten.

Wie der ehemalige Mitarbeiter von Goldman Sachs im Interview mit King World News erklärte, sei er äußerst optimistisch, dass beim Goldpreis im ersten Quartal, womöglich bereits im Januar, ein bedeutender Richtungswechsel stattfinden wird. Der Grund: Die noch immer immense Nachfrage aus Asien. So stockt China auch weiterhin die Goldreserven auf, während in Indien der Goldschmuggel ein bisher so nie dagewesenes Maß erreicht. Der Westen nähere sich allmählich dem Tag, an dem er die Nachfrage aus dem Osten nicht länger bedienen kann, so Kaye.

Ersichtlich werde dies etwa daran, dass sich Gold nahezu kontinuierlich in Backwardation befindet. Seitdem das gelbe Metall vor wenigen Wochen unter die 1.300-US-Dollar-Marke gerutscht war und sich im mittleren Bereich der 1.200er bewegte, sei es mehr oder minder ununterbrochen in Backwardation geblieben. Mit anderen Worten: Es bestanden zunehmend Zweifel daran, ob Papier und Schuldscheine tatsächlich noch in physisches Gold umgewandelt werden könnten. Auch die GOFO-Rate sei jüngst wieder in den negativen Bereich gerutscht.

Damit würden den westlichen Strippenziehern allmählich die Möglichkeiten ausgehen, den Goldpreis weiterhin künstlich niedrig zu halten, denn die bisherige Quelle, die Swapvereinbarungen mit anderen Zentralbanken, versiege langsam.

Nach Ansicht des Experten erwarte uns aufgrund all dessen schon bald die erhoffte Wende beim Preis des Edelmetalls. Zugleich jedoch, so die Warnung Kayes, werde dies das Ende der COMEX einleiten, wie wir sie kennen.


© Redaktion GoldSeiten.de



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