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Gold- und Silberzyklen: Eine massive Preisbewegung startet jetzt

30.12.2013  |  Wilfried Kölz
Wie ein Uhrwerk folgen die Edelmetallpreise ihren zyklischen Vorgaben. Die Zeiten für Anstieg und Verfall, sowie die Trendwendetermine sind schon lange vorgegeben und lassen sich mit einer Genauigkeit von wenigen Tagen richtig vorausberechnen.

Bei der letzten "Int. Edelmetall- und Rohstoffmesse" in München hielt ich einen Vortrag über die Zukunft der Edelmetallpreise aus zyklischer Sicht (Gekürzte Fassung im Edelmetall- & Rohstoffmagazin ab Seite 166). Bis jetzt haben sich Gold und Silber an die damalige Prognose gehalten. Doch was in den nächsten Wochen geschieht, wird viele Goldfans überraschen. Um Ihnen einen Vorgeschmack dessen zu geben, zitiere ich nachfolgend einen Teil aus der aktuellen Analyse für Langfristanleger:

Gold: Das angekündigte versagende Hoch mit Termin Freitag 27. oder Montag 30.12. mag möglicherweise für das Empfinden mancher Leser optisch nicht ganz einwandfrei sein. Deshalb sollten Sie sich das Silber in dieser Beziehung ansehen: Tief "17" hatte den Prognosetermin 9.12. Und was ist geschehen?

Seit August ist Silber ständig gefallen und erreichte 3 Handelstage vor dem Prognosetermin den tiefsten Wert seit 5 Monaten! Anschließend setzte eine Seitwärtsbewegung ein, die laut Jahresprognose an Punkt "1" am 2. Januar enden sollte. Auch hier ist es nicht unbedingt erforderlich, den Termin ganz exakt einzuhalten.

1 bis 3 Handelstage Toleranz sind jederzeit akzeptabel. Schließlich stammt dieses Datum noch aus der vorletzten Jahresprognose, die im Dezember 2012 erschienen ist. Dort wurde ebenfalls nochmals die Aussage von Ende 2011 bekräftigt: Silber wird bis ungefähr Februar 2014 fallen! Wer das bis jetzt immer noch nicht glaubt, dem ist nicht mehr zu helfen.

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Halten wir also fest: Einschließlich sämtlicher Toleranzen war eine zyklisch bedingte Atempause (Korrektur) im weiter bestehenden Abwärtstrend zwischen dem ersten Dezemberdrittel und dem Jahreswechsel fällig. Diese Korrektur hat stattgefunden und sie war einigermaßen pünktlich. Jetzt dürfen Sie sich auf einen Absturz der Edelmetallpreise vorbereiten. Die Kursziele aus der Jahresprognose gelten weiterhin.

Alarmsignal!!! Wer nur den Goldpreis auf Dollarbasis betrachtet, befindet sich in trügerischer Sicherheit. Hier hat bis jetzt tatsächlich noch das Junitief bei 1.180 $ gehalten. Doch wie sieht es bei den anderen Währungen aus?

In Franken, Pfund und Euro ist der Goldpreis inzwischen auf ein neues Jahrestief gefallen. Das Junitief hatte wie erwartet nicht gehalten. Schlimmer noch: Beim Goldpreis in Pfund hatte sich 2010 ein stabiles Dreifachtief ausgebildet, an dem das Gold beim Junitief 2013 wieder nach oben drehte. Diese Mehrfachunterstützung wurde im Dezember gebrochen. Es tut mir leid für alle Edelmetallbesitzer, aber das sieht wirklich nicht gut aus. Wir stehen mit dem Korrekturhoch zum Jahresende vermutlich vor einem massiven Panikausverkauf.

Egal was passiert, man muss sich nur darauf vorbereiten, dann wird alles halb so schlimm. Dies ist auch der Grund, weshalb dieser Artikel erscheint. Sie haben jetzt noch die Möglichkeit, Ihre Edelmetallbestände gegen Verluste abzusichern. Dies ist mit Optionsscheinen jederzeit möglich.

Weiterhin dürfen Sie nicht der Versuchung erliegen, die "günstigen" Gold- und Silberpreise im Januar als eine ausgezeichnete Kaufgelegenheit zu betrachten. Auch der Kauf von Minenaktien kann noch etwas aufgeschoben werden. Warten Sie, bis beim bevorstehenden "Winterschlussverkauf" Gold, Silber und Minenaktien zu stark reduzierten Preisen angeboten werden.

Die vorstehenden Analysen wurden mit sehr viel Sorgfalt erstellt, dennoch sind Fehleinschätzungen jederzeit möglich. Eine Haftung für eventuelle Fehlprognosen ist deshalb ausgeschlossen.


© Wilfried Kölz
boersenzyklen@gmail.com



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