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John Embry über gefährliche Selbstzufriedenheit & physische Knappheit bei Gold und Silber

02.07.2014  |  Redaktion
Für John Embry zeichnen die Anleihe- und Aktienmärkte derzeit ein äußerst trügerisches Bild, das die harte Realität verschleiere. Es scheine, als würde jedermann an ein Wirtschaftswachstum glauben, doch genau hierin liege der Trugschluss, wie der Investmentstratege von Sprott Asset Management im Interview mit King World News erklärt.

Das unlösbare Problem sei das Übermaß an Verschuldung. Der tatsächliche Schuldenberg der USA liege bei mindestens 50 Billionen US-Dollar und habe damit eine Summe erreicht, die jedweder Vernunft entbehre, betrachte man sie einmal im Vergleich zum BIP der Vereinigten Staaten, das bei etwa 17 Billionen US-Dollar liege. Wer also glaube, dass in Zukunft alles weiterlaufe wie gehabt, der irre sich gewaltig, so Embry. Noch nie seien die USA in eine derart gefährliche Situation geraten.

Embry vergleicht die aktuelle Lage mit der Ausgangssituation vor dem Ersten Weltkrieg. Auch seinerzeit habe einige Selbstzufriedenheit geherrscht, ehe das Attentat von Sarajevo von jetzt auf gleich zum Ausbruch des Krieges führte. Dass momentan jedermann ruhig gestimmt sei trotz all der geopolitischen und finanziellen Risiken, bereite ihm daher ziemliche Sorgen.

Nach Ansicht des Experten könnte es mit dem Wohlbehagen jedoch womöglich bereits vor Ende des Jahres vorbei sein, etwa durch einen Kollaps des Aktienmarktes, eine negative Entwicklung an der Wirtschaftsfront oder durch ein furchtbares geopolitisches Ereignis. Das alles werde ziemlich hässlich enden, so der Experte, wenn man einmal bedenke, wie stark alles aus dem Gleichgewicht geraten sei. Einzige positive Entwicklung hieran: Gold und Silber werden wieder zunehmend in den Blick geraten.

Die beiden Edelmetalle, die bereits in den letzten Tagen eine für Embry äußerst erfreuliche Performance hingelegt haben, stünden dem Experten zufolge aufgrund der sich in alarmierendem Tempo vergrößernden physischen Knappheit ohnehin vor einem bedeutenden Preisanstieg.


© Redaktion GoldSeiten.de



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