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Charles Oliver: China & der Goldmarkt und warum sich Tapferkeit auszahlt

24.09.2014  |  Redaktion
Charles Oliver, Manager des Sprott Gold & Precious Minerals Fund, gehört zweifelsohne noch immer zu den Optimisten, wenn es um den Goldmarkt geht. Die jüngsten Verluste beim Goldpreis gingen allerdings auch an ihm nicht spurlos vorüber. Merklich zurückhaltender gibt sich der Experte im kürzlich veröffentlichten Interview mit Sprott Money News, in dem er erneut einige Prognosen zum chinesischen Goldmarkt und zu den weiteren Preisaussichten für das Edelmetall wagt.

China baut seine Stellung auf dem globalen Goldmarkt stetig weiter aus, zuletzt mithilfe seiner neuen internationalen Goldbörse in der Freihandelszone Shanghai, die vergangenen Donnerstag und damit früher als zunächst angedacht lanciert wurde.

In den vergangenen drei bis vier Jahren hat das Reich der Mitte seine Goldkäufe massiv erhöht, erklärt Oliver. Heute wandern jährlich gut 40% des weltweiten Goldes nach China. Nach Ansicht des Experten ist das asiatische Land damit auf dem besten Wege, die Zügel in Sachen Preisfestlegung in die Hand zu nehmen, nicht zuletzt auch, da der Westen mit seinem Gold auch mehr und mehr an Macht verliere.

Ob von China damit zugleich mehr Transparenz zu erwarten ist, scheint auch für Oliver nicht gänzlich klar zu sein. Seines Erachtens sei es jedoch alles andere als unrealistisch, dass das Reich der Mitte seine Goldreserven über kurz oder lang auf mehr als 10.000 Tonnen aufstockt, sofern nicht bereits geschehen, was einmal mehr dessen Vormachtstellung unterstreichen würde.

Mit Blick auf die weitere Preisperformance des gelben Metalls zeigt sich Oliver durchaus von einer vorsichtigeren Seite als noch vor einigen Monaten. Auch, wenn sein Preisziel von 1.500 US-Dollar bis zum Ende des Jahres womöglich bis dahin nicht erreicht werden könnte, so erklärt er, sei es letztlich jedoch nur eine Frage der Zeit, ehe das Edelmetall auf 1.500 US-Dollar, 2.000 US-Dollar und höher steigt.

Unter Umständen könne sich eine Bodenbildung länger hinziehen als gedacht. Angesichts der positiven Fundamentaldaten jedoch lohne es sich durchaus, diese Durststrecke durchzuhalten und auf Kurs zu bleiben. Es winkt eine satte Belohnung.


© Redaktion GoldSeiten.de



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