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Goldman Sachs warnt erneut vor Gold, UBS senkt Monatsprognose

12.11.2014  |  Redaktion
Nachdem der Goldpreis am Freitag zunächst wieder auf die Beine zu kommen schien, vermochte er es entgegen der Hoffnung der Goldbullen am Ende nicht, seine Rallye fortzusetzen, da die bärische Stimmung noch immer überwiege, schreibt Paul Ploumis in einem Beitrag für Metal.com. Einige Investmentbanken haben dies zum Anlass genommen, ihre Goldpreisvorhersagen weiter nach unten zu korrigieren, und raten den Anlegern zur Vorsicht.

Allen voran handelt es sich hierbei um Goldman Sachs. Die Bank hatte bereits seit Jahresbeginn vor einem deutlichen Verlust bei dem gelben Metall gewarnt und beständig ihre Preisvorhersage von 1.050 US-Dollar je Feinunze wiederholt. Noch immer zeigen sich die Analysten von ihrer pessimistischen Seite und sagen für das kommende halbe Jahr weitere Turbulenzen voraus.

Steigende Zinssätze, ein starker US-Dollar und eine Verbesserung der US-Wirtschaft würden, so die Einschätzung von Goldman Sachs, als treibende Kräfte agieren und für den Goldpreis eine weitere Abwärtsbewegung bedeuten.

Die Schweizer Großbank UBS hat indes ihre kurzfristige Preisvorhersage angepasst. Statt der bisherigen 1.250 US-Dollar je Feinunze liegt die aktuelle Monatsprognose der Analysten bei 1.180 US-Dollar. Schlimmer noch sei nach deren Ansicht nicht auszuschließen, dass das Edelmetall vorübergehend die 1.100-US-Dollar-Marke unterschreitet.

Die Einschätzung der UBS bezüglich des durchschnittlichen Goldpreises im Gesamtjahr 2014 wurde von 1.270 auf 1.230 US-Dollar je Feinunze gesenkt. Unverändert blieben dagegen die Vorhersagen für die kommenden drei Monate und das Jahr 2015 mit jeweils 1.200 US-Dollar je Feinunze.


© Redaktion GoldSeiten.de



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