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Mike Maloney: Gold & Silber auf 5.000-Jahrestief

24.12.2014  |  Redaktion
Wann immer man beginne, mit Gelddrucken künstlich Wohlstand schaffen zu wollen, so würden hiervon stets nur wenige profitieren, erklärt Mike Maloney, Inhaber und Gründer von GoldSilver.com, zu Beginn des Monats in einem Interview mit Peak Prosperity. Die Folge der Geldschöpfung, so sagt er, sei zwangsläufig eine Verschiebung des Wohlstandes weg von der breiten Masse der Bevölkerung - all jenen, die sich auf die finanziellen und wirtschaftlichen Entwicklungen keinen Reim mehr machen können - hin zum Einzelnen, der sich auskenne und anzupassen wisse.

Gleichwohl, fährt Maloney fort, gäbe es durchaus ein Mittel, das sich in solchen Zeiten des finanziellen Umbruchs immer bewährt habe: Mit Gold und Silber sei man auf der sicheren Seite. Die Wohlstandsverschiebung, so ist sich der Experte sicher, werde am Ende in Richtung derer stattfinden, die ausreichend in Edelmetalle investiert seien.

Noch aber würden sich Gold und dessen Schwestermetall keiner allzu großen Beliebtheit erfreuen. Zu schwer laste auf ihnen der Bärenmarkt der vergangen drei Jahre. Man bräuchte sich nur einmal bei Bekannten umhören; wohl die wenigsten von ihnen dürften über nennenswerte Gold- und Silberbestände verfügen - ein Fehler, denn längerfristig betrachtet gibt es nach Ansicht Maloneys keine Anlageklasse, die den beiden Edelmetallen in unsicheren Zeiten das Wasser reichen könnte.

Wenn man Gold und Silber einmal näher betrachte, so werde man feststellen müssen, dass sie derzeit auf einem 5.000-Jahrestief notieren.

6.000 Jahre lang seien die beiden Edelmetalle die ultimative Währung gewesen. Doch anders als in all den Jahrtausenden zuvor haben wir seit mehr als vier Jahrzehnten keine Goldwährung oder goldgedeckte Währung mehr. Die Regierung, so Maloney, hätte uns langsam aber sicher hiervon entwöhnt. Heute spiele Gold kaum noch eine Rolle im Finanzsystem, mit Ausnahme der Zentralbankgoldbestände, deren Bedeutung Ex-Fedchef Ben Bernanke einst mit dem Wort "Tradition" herunterspielte.

So werde es jedoch gewiss nicht bleiben. Scheitern die Fiatwährungen erst einmal - und eben hierzu seien sie laut Maloney von Natur aus verurteilt -, so würden Gold und Silber endlich wieder als das wahrgenommen, was sie seien: Die einzig wahre Währung. In Anbetracht des zugleich vorhandenen, dank der Manipulation der Regierungen jedoch noch nicht eingepreisten Angebotsdefizits, stünde einem gewaltigen Preiszuwachs auf lange Sicht nichts im Wege.


Das vollständige englischsprachige Interview finden Sie inklusive Mitschrift bei Peak Prosperity.


© Redaktion GoldSeiten.de



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