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Aktuelles Update zur Entwicklung am Silbermarkt

16.12.2014  |  Clive Maund
Silber brach letzte Woche, wie erwartet, aus seinem 5-Monate-Abwärtstrend aus, allerdings wurde diese Bewegung (dasselbe gilt für Gold) leider nicht von den Aktien bestätigt, die weiter nach unten driften.

Dieser Umstand und die Tatsache, dass die Short-Positionen der Commercials und die Long-Positionen der großen Spekulanten seit einigen Wochen wieder ansteigen, könnten uns nun signalisieren, dass es sich hierbei um einen falschen Durchbruch gehandelt hat. Auf jeden Fall ist die Wahrscheinlichkeit eines Rücksetzers jetzt gestiegen.

Auf dem 6-Monate-Silber-Chart sehen wir die massive Bewegung von letztem Dienstag, wir sehen zudem, dass keine Bewegungen folgten, womit sich nun auch das Risiko erneut sinkender Kurse erhöht.

Dennoch hat das hohe Marktvolumen im Rahmen des Bullenhammers vom Monatsanfang weiterhin positive Wirkung. Es könnte also Folgendes passieren: Silber zieht sich zurück, um noch ein wenig Bodenbildung zu betreiben, bevor ein nachhaltiger Fortschritt auf den Weg gebracht wird. Ein guter Haltepunkt im Rahmen einer solchen Reaktion wäre an der Unterstützung bei 15 $. Das mögliche Szenario, das unten gezeigt wird, sollte nicht allzu sehr für bare Münze genommen werden.

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Der 18-Monate-Chart bringt mehr Übersicht. In diesem Chart können wir gleich sehen, welche Bedeutung die Unterstützung an den verschiedenen Tiefs gleich über der 18 $-Marke hat – mit dem Durchbrechen dieses Niveaus wäre also ein wichtiger technische Meilenstein genommen!

Insgesamt muss gesagt werden, dass dieser Chart aufgrund der jüngst markierten neuen Tiefs und der negativ ausgerichteten gleitenden Durchschnitte immer noch negativ aussieht, obgleich sich der volumenstarke Bullenhammer als Wendezeichen präsentiert.

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Der 15-Jahre-Chart ist hier deutlich ermutigender. Wir sehen zwar, dass Silber seinen langfristigen Aufwärtstrend durchbrochen hat, allerdings ereignete sich die jüngste Kursumkehr in einer starken Unterstützungszone, die sicherlich die Kraft besitzt, eine Marktwende zu generieren. Die jüngsten COTs und die Nichtbestätigung seitens der Aktien könnten nun ein Signal dafür sein, dass noch mehr Bodenbildungsarbeit von Nöten ist, bevor sich ein nachhaltiger Aufwärtstrend auf den Weg machen kann.



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