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Von Grundwahrheiten und Konsequenzen

10.01.2015  |  Gary E. Christenson
Die meisten Menschen glauben an die folgenden Grundwahrheiten:

  • Schulden lassen sich nicht tilgen, indem man neue Kredite aufnimmt.
  • Durch Geldausgeben gelangt man nicht zu Reichtum.
  • Durch das Zahlen von Steuern erreicht man keinen Wohlstand.

Etwas spezifischere Versionen dieser essentiellen Wahrheiten lauten:

  • Ein exzessives Schuldenproblem lässt sich nicht mit mehr Schulden beheben.
  • Eine größere und immer teurer werdende Regierung lässt sich nicht durch eine abnehmende Arbeiterschaft stützen.
  • Papiergeld kehrt immer zu seinem inneren Wert zurück - null.

Oder, wie es Ayn Rand vor zwei Generationen ausdrückte: "Wir können zwar die Realität leugnen, nicht aber die Konsequenzen unserer Realitätsleugnung."

Sehen wir uns einige grundlegende Charts an. Der monatliche S&P 500 Index seit 1996:

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Der S&P-Chart zeigt einen freischwebenden Markt - dank der langanhaltend niedrigen Zinssätze, einer massiven Neuverschuldung, Aktienrückkäufen und dem uneingeschränkten "Drucken" von historischen Geldmengen in Dollar, Yen und Euro. Die Rallye beim S&P ist inzwischen nahezu sechs Jahre alt und scheint langsam zu ermüden.

Silber seit 2006:

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Silber schwächelt bereits seit April 2011 und damit seit fast vier Jahren - dank der heldenhaften Bemühungen, den Preis nach unten zu treiben, ebenso wie der Korrektur des zweieinhalbjährigen Silberpreisanstiegs von 9 auf 48 $. Würde der letzte Bulle bitte das Licht ausmachen, wenn er den Raum verlässt?

Der Wahnsinn von Schulden, Derivaten und der unverblümten Monetarisierung der Staatsschulden in den USA, Europa und Japan könnte uns dazu veranlassen, die Grundwahrheiten und die Konsequenzen der Realitätsleugnung einmal infrage zu stellen.

Was, wenn unsere Grundwahrheiten nicht länger zutreffen?

oder

Was, wenn wir die Konsequenzen der Realitätsleugnung DOCH ignorieren können?



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