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Sklavenstaat Europa - Vorzeigeobjekt im US-Finanzkalifat (Teil 2)

06.04.2015  |  Prof. Dr. Hans J. Bocker
Doch erheben sich mittlerweile sogar in Kreisen der Halbdebilen und professionellen Zombies gelinde Zweifel an der Allmacht und unfehlbaren Schirmherren-Rolle der letzten, als gottgleich porträtierter Supermacht. Sie scheint ja nicht einmal mehr in der Lage, den geplanten großen Schlag gegen Russland mit Hilfe des Ukraine-Projektes glatt durchzuziehen. Die alte Schlagkraft, mit der man ein Land nach dem anderen zwangs-“demokratisierte“, scheint zu schwinden.

Es gab 23 derlei "gewaltsamer Demokratisierungen" und massiver Verletzungen des Völkerrechts seit Ende von WK II. 23 zu 1 also, wenn es um den Vergleich mit Russland / Krim geht, mit dem kleinen Unterschied, dass die Krim schon immer zu Russland gehörte und nur durch Chrustchow (als Ukrainer) per Federstrich künstlich abgetrennt wurde. Die 23, durch Krieg von den USA versklavten - Verzeihung, wollte sagen - durch friedliche Gewalt und noch friedlichere Bomben dem Washingtoner Imperium einverleibten Länder - gehörten noch nie zu Amerika.

Die mit diesen 23 Einverleibungen ins Reich der US-Konzerne einhergehenden "Segnungen" durch Kredite, die auf der Vertragsbasis eines starken Dollars ewig bedient werden müssen, der Zwangsintegration ins Finanzimperium als moderne Wall-Street-Leibsklaven (Pardon - die nach der Invasion höchst freudig erregten Diener und begeisterten neuen Freunde), der Etablierung von US-Banken, Coca Cola, hochgesundem Fast Food und genmanipulierter Nahrung, sowie das gründliche Austreiben von Demokratiedefiziten durch Drohnen - werden zunehmend als das empfunden, was sie wirklich sind:

Nämlich Plünderung von Ressourcen- und Rohstoff-Diebstahl per roher oder subtiler Gewalt, sei es durch Mittelsmänner, über gut getarnte Tochterfirmen oder direkt - äh- Verzeihung - wollte sagen: Freundschaftlicher Abtransport von Öl, Gas, Kohle. Erzen, Metallen, landwirtschaftlichen Produkten sowie "Erleichterung von absolut überflüssigen Rohstoffen aller Art" - und das Ganze zum Fast-Nulltarif. Natürlich, und das versteht sich von selbst: - unter Hinterlassung starker Militär-, Flug-, Raketen- oder Flottenbasen.

Mit derlei Praktiken aber kann man derzeit nicht mehr so ganz überzeugend punkten. In den betroffenen Ländern, und deren sind viele, regt sich gegen Zwangs-Dollarisierung, fremdes Militär und Ausbeutung immer stärkerer Widerstand. Und den gilt es um jeden Preis zu brechen.

Über die Unverschämtheiten des Widerspruchs ist man in Washington mehr als nur erbost. Hier gilt es zum einen üble "Schurkenstaaten" zu bekämpfen und zum anderen gefährliche "Defizite" und "Abweichler" mit der Wurzel auszurotten. Dies geschieht oft vom gemütlichen Büro im amerikanischen "Homeland" aus. Man drückt während der Vorspeise einige Knöpfe, bis die Bildschirme aufleuchten, dann schaltet man zu Beginn der Hauptspeise die Satelliten hinzu und setzt die unbemannte Drohne sicher in Bewegung.

Spätestens zum Nachtisch folgt der finale Druck auf den roten Knopf und - puuhhff - 20 bis 100 weit, weit entfernte "Terroristen" werden zerfetzt, lebendig geröstet oder verstümmelt. Dass diese kleine Menschenmenge der Zivilbevölkerung fast immer zu 98% aus Kindern, Halbwüchsigen, Frauen und Alten bestand, wird von den Medien geflissentlich verschwiegen. Also dann weiter, bis zum nächsten Knopfdruck. Auf ein Neues! Und die Drohnenindustrie wächst, blüht und gedeiht.

Die Amerikaner finden diese Drohneneinsätze hervorragend. Aufmüpfige werden zurechtgedrohnt, bis sie zu Kreuze kriechen. Der Bevölkerung wird suggeriert, dass man damit höchst wirtschaftlich alle terroristischen Feinde unserer großen Nation ohne eigene Verluste an jedem Ort der Welt, sogar in der Schweiz oder in Schweden, wegputzen kann. Na, wer möchte das schon nicht?

Die Masse der "Weggeputzten" sind wie gesagt, Frauen und Kinder, oder eben einfach Zivilisten aller Art. Das sind dann die unvermeidlichen "Kollateralschäden". Hermann Göring, der sich mit den gleichen Vorwürfen konfrontiert sah, bemerkte an dieser Stelle etwas schnodderig: "Wo gehobelt wird, da fallen Späne".

Aber Kinder? Naja, die Kinder müssen schon deswegen fort-dronisiert werden, weil sie später garantiert "Terroristen" geworden wären. Die abgenutzten Alten waren ehemals solche und die Frauen und Mütter unterstützen in Küche, Wohn- und Schlafzimmer fortlaufend terroristische Aktionen. Das weiß doch schließlich jedes Kind und jeder amerikanische Fernsehzuschauer. Also wird die Massenproduktion von Drohnen kräftig angekurbelt, mit Steuergeldern im Namen von Demokratiedefiziten finanziert und fortlaufend modernisiert.

Klingt logisch und gut. Auf diese Weise wird der nachhaltigen Besserung und Gesundung der Welt ein wenig nachgeholfen. Kräftig sogar. Sklaven kann man nie genug haben.

Was? Es waren diesmal nur 27 Kinder- und Frauen-Terroristen, die die Drohne erwischte? Naja, Kleinvieh macht auch Mist. Wir arbeiten permanent an der Verbesserung der Effizienz, also bitte etwas mehr Geduld. Nur nicht hetzen!

Interessant auch der häufige Wechsel ein und desselben Landes von "befreundeter Nation" ("BefNat", nicht zu verwechseln mit dem medizinischen Kürzel für Bettnässer) zum "terroristischen Schurkenstaat" ("TeSchurk").



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