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Klare und typische Untergangssignale in der Endphase

23.06.2015  |  Prof. Dr. Hans J. Bocker
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In einem TV-Interview wurde diese adelige und hochvermögende Gloria, mit Suppenküchen und Armenspeisungen (als Geber, beileibe nicht als Empfänger) eng verbundene Dame befragt, wie sie nur immer so viel Mut aufbrächte, diverse Missstände offen und mit scharfen Worten zu geißeln. Ihre Antwort per TV-Interview: 'Auf der einen Seite ist es nicht unproblematisch, ehrlich zu sein, und den Hals soweit heraus zu strecken. Man macht sich zahlreiche Feinde. Auf der anderen Seite aber gilt für mich die Einsicht: 'Was wäre das denn für ein elendes Dasein, wenn man immer nur mit zusammengekniffenem A.... dahinleben würde?'

Wir brauchen viel mehr solcher Halsherausstrecker(innen), und nicht nur mit adeligen Hälsen. Jeder, selbst der profanste Hals, sei es Ledernacken, Hühnerhals, Schwanenhals oder Stiernacken, Wendehals, mit oder ohne Kropf, weiß, braun oder schwarz, sei hoch willkommen. Konstruktive und sachliche Kritik am System und offene Diskussionen auf der Basis von Fakten, ohne das Wieselwort "Verschwörungstheoretiker", sind so dringend nötig wie nie zuvor, sinnvolle Vorbereitungen mit Sachwerten inklusive.


Kommt die altgermanische Wut gegen Fremdherrschaft zurück?

Vielleicht wird die uralte germanische Sitte wieder wach und aktiv, die keine Fremdherrschaft duldete. In der "Hermanns-Schlacht" im Jahre 9 n. Chr. irgendwo im heutigen NRW (die genaue Lokation ist unter modernen Forschern heftig umstritten) putzten die Germanen immerhin 3 voll ausgerüstete Legionen Roms nebst Reiterei und Tross hinweg. Das waren mit etwa 20 000 Mann, ca. 20% der gesamten Streitkräfte des nahezu allmächtigen Kaisers Augustus.

Allerdings gab es damals keine Millionen von Fernsehern, hinter die sich die Massen flüchteten, um sich mit Halbwahrheiten und Lügen berieseln und sich von endlosen "Unterhaltungsprogrammen" einschläfern und abstumpfen zu lassen. Nur ein paar harmlose Christen wurden auf kleinen Feuerchen in den Arenen geröstet oder längs der Via Appia, jedenfalls nach des Kaisers Ansicht, recht dekorativ gekreuzigt.

Mit genügend Stromausfällen bei uns, wie gerade in Griechenland, fiele allerdings diese energieraubende und mächtige TV-Hirnverklebungswaffe des Imperiums und seiner stiefelleckenden Vasallen weg. Vielleicht entstünden dann wieder solch lang vergessene Eigenschaften, wie Eigeninitiative, Courage, Mut, Selbstsicherheit, Nationalstolz, starke und kohäsive Familienverbände und Selbstwertgefühl. Vielleicht käme das große Ideal des Charles de Gaulle wieder zu Ehren: "Wir brauchen ein Europa der wirtschaftlich geeinten, aber politisch souveränen Vaterländer".

Wenn flankiert von ausfallender Versorgung mit Lebensmitteln, Medikamenten, Wasser, Heizung und dramatischer Schrumpfung von Arbeitsplätzen, könnte sich dann eine solide Basis für einen Aufstand nach dem Vorbild von Arminius (= Hermann) durchaus bilden. Ein weiterer Trost: Alle Imperien und herrschenden Großmächte der Vergangenheit gingen unter: Assyrien, Babylonien, Sparta, Athen, Ägypten, Alexander, Mongolen, Hunnen, Perser, Römer, Habsburger, Spanien, Portugal, Holland, Großbritannien, Mogulkaiser, Napoleon, Hitler und das Sowjetmonster, nur um einige zu nennen.

Nicht ihre dominierende Militärmacht, und alle gewaltigen Flotten (neuerdings auch "Luftmacht" und Flugzeugträger), Reitereien und Eliteschützen nebst Spitzelnetzwerken und anfänglich noch prallen Kriegskassen zusammengeraubten Goldes und Silbers - vermochten dies zu verhindern.


Klare und typische Untergangssignale in der Endphase

Degeneration, moralischer Verfall, zunehmende Brutalisierung, Abscheu und Zweifel der heimischen Bevölkerung des Landes der Unterjocher (z. B. Anti-Vietnamkriegs-Bewegung), eskalierende Finanzprobleme (Söldnerlöhnung) und innere Widersprüche, waren immer, und sind auch heute noch, typische Erscheinungen und Signale der Endphase. So wurde beispielsweise vor zwei Jahren in Amerika die Folter offiziell legalisiert, und in der EU, und damit auch in Deutschland, die Todesstrafe (vor etwa 3 Jahren) durch die Hintertür leise und heimlich eingeführt.

Glauben Sie nicht? Die entsprechenden Gesetzeswerke wurden durch Bundestag und Bundesrat abgesegnet und vom Bundespräsidenten unterzeichnet. Damit erlangte die Todesstrafe volle Rechtskraft. Zwei Bundespräsidenten hatten wohl Gewissensbisse und weigerten sich, zu unterschreiben. Schnell wurden sie unter konstruierten Vorwänden aus dem Amt gescheucht und die nachfolgende Figur mit einem gefalteten Nussknacker-Antlitz, unterschrieb rasch und devot. Böse Zungen behaupten, dass dort dringend gebügelt werden müsse.

Hinzu kommen Spaltungen nach Nachfolgestreitigkeiten und physische Eliminierung in der Führung (z.B. Ost- und West-Rom, Maria Stuart, Heinrich das Kind auf dem Marktplatz von Neapel, Julius Cäsar, Bismarck, Trotzki, Röm(putsch), Admiral Wilhelm Canaris, Präsident Kennedy, vergiftete Päpste, Prinzessin Diana, in Winkelform aufgehängte Top-Banker unter Londoner Brücken, weltweit über 72 tote Banker in den letzten 3 Jahren mit rätselhafter oder unklarer Todesursache, Abfall der Sowjet-Rand-Republiken), immer wieder aufflackernde Aufstände der Unterjochten, fortwährende Partisanenkämpfe, Abfall von eingesetzten fremdländischen Machthabern, Abschneiden von Nachschublinien, eine für die eroberten Riesenflächen zahlenmäßig auch nicht annähernd ausreichende Besatzungsmacht.

Hitler z.B. hatte in Frankreich im Wesentlichen nur Paris besetzt, für den übergroßen Rest reichte es nicht, alle verfügbaren Männer mussten im Osten usw. an die Front. Es waren einfach nicht genug Leute verfügbar. Ein weiterer, schwer wiegender Faktor ist die am Ende mit Macht einsetzende allgemeine Kriegsmüdigkeit. All dies und viele andere Faktoren sorgten schließlich für den imperialen Untergang und werden auch künftig wieder dafür sorgen. Marschtrittgetöse und kernigen Siegeshymnen folgen immer Trauerfeiern und Tränenströme.

Dem Ganzen lag und liegt auch ein einfaches ökonomisches Gesetz zugrunde: Die Kosten von Krieg, Besatzung und Unterjochungsmaschinerien, überstiegen schon bald den Wert aller zusammengeraubten Schätze, Rohstoffe, Minen, Nahrungsquellen und anderer werthaltiger Vermögensteile. Am Ende versinkt das System immer im schlichten Totalbankrott. No money left.

Die USA z. B. können ihre Macht nur mit Bergen frisch gedruckter Dollars halten. Solange diese ihnen weltweit noch in ausreichender Menge gegen die Lieferung realer Güter abgenommen werden, wird ihr Sklaven-System mit seinen Dollar-Gitterstäben noch eine Weile halten. Wie lange noch?

Weitere Teile "Sklavenstaat Europa - Vorzeigeobjekt im US-Finanzkalifat" können Sie hier lesen: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6, Teil 7, Teil 8 ...


© Prof. Hans-Jürgen Bocker
www.profbocker.ch


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