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Hat der weltweite Run auf Silber begonnen? Steht uns bald ein Engpass bevor?

09.07.2015  |  Steve St. Angelo
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Weiner schreibt Folgendes zur Änderung in der Silber-Co-Basis:

[…] Sehen Sie sich die rote Linie der Co-Basis an. Letzten Freitag stand sie bei nur 7 Basispunkten. Diese Woche schloss sie mit 100 BP. Auch die Co-Basis weiter in der Zukunft liegender Kontrakte stieg proportional dazu an.

Plötzlich ist der Silbermarkt stabil.

Es gibt zwei mögliche Gründe für einen sprunghaften Anstieg der Co-Basis. Zum einen besteht ein Risiko. Wenn Ihre Gegenpartei nicht zahlen kann, bekommen Sie Ihr Edelmetall nicht zurück. Sie erhalten vielleicht Dollar und die Börse wird darauf beharren, dass diese gleichwertig sind, aber das ist nur ein geringer Trost.

Wir denken nicht, dass darin zur Zeit das Hauptproblem besteht, denn bei Gold lässt sich diese Entwicklung nicht beobachten. Bei einer unmittelbaren Gefährdung der Banken wäre die Goldbasis nicht so ruhig.

Die andere mögliche Erklärung ist eine zunehmende Silberknappheit. Um Silber zu verkaufen, muss man es natürlich erst einmal besitzen. Wenn es nicht verfügbar ist, kann man der steigenden Co-Basis nur wehmütig nachsehen.


Kurz gesagt glaubt Weiner, dass die steigende Co-Basis (in rot) das Ergebnis einer Knappheit am Silbermarkt ist. Er schreibt weiterhin, dass das der aktuelle Zustand sei, es zukünftig aber Änderungen geben könne.

Nun, ich kann mir kaum vorstellen, dass sich die Situation in der Welt der Finanzen in Zukunft bessert. Ich denke, die Hedgefonds und Privatanleger verstehen endlich, dass der Markt außer Kontrolle gerät und setzen klugerweise auf den Kauf von physischem Silber. Das lässt sich auch an den deutlich höheren Verkaufszahlen des Silver Eagle ablesen.

Viertens, der enorme Anstieg der Silver- und Gold-Eagle-Käufe. Anhand des neusten Updates der US-amerikanischen Prägestätte U.S. Mint sehen wir, dass die Verkäufe im Juni stark erhöht waren und dieser Trend sich bisher auch im Juli fortgesetzt hat:

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Im Juni wurden Silver-Eagle-Münzen in einer Gesamtmenge von 4,8 Mio. Unzen verkauft, während es im Mai noch 2 Mio. Unzen waren. Zudem waren die Zahlen in der ersten Juliwoche mit 1,6 Mio. verkauften Unzen weiterhin sehr stark. Wenn die Verkäufe im Laufe des Monats weiterhin erhöht bleiben, könnten im Juli leicht mehr als 5 Mio. Unzen verkauft.

In der ersten Woche dieses Monats wurden bereits Gold-Eagle-Münzen in einer Gesamtmenge von 21.500 Unzen verkauft, verglichen mit 76.000 Unzen im gesamten Juni. Das ist außerdem jetzt schon genauso viel wie im Mai, wo insgesamt nur 21.500 Unzen verkauft werden konnten. Es ist offenkundig, dass die Investoren aufgrund des Chaos an den Finanzmärkten und möglicher unvorhergesehener Entwicklungen im Zuge der griechischen Schuldenkrise zunehmend besorgter werden.


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