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Gold vs. Staatsschulden: Die großen Zusammenhänge

23.09.2015  |  Gary E. Christenson
Im Januar 1996 erreichten die Goldpreise ein Hoch und fielen anschließend 3,5 Jahre lang bis auf ihren tiefsten Stand seit mehreren Jahrzehnten. Es war das Zeitalter der Aktien, der Schulden, der Hebelwirkung und des Vergnügens - niemand brauchte oder wollte Gold.

Seit der Spitze des Goldkurses im Jahr 2011 hat die US-Notenbank Federal Reserve der Welt "großzügig" mehrere Billionen Dollar an neu geschaffenem digitalen und Papiergeld zur Verfügung gestellt, gedeckt nur durch Glauben und Kredite. Für die Aktien und Anleihen ging es aufwärts und der S&P 500 hat seitdem um etwa 50% zugelegt. Die japanische Zentralbank hat auf ähnliche Weise Billionen von Yen produziert, Aktien und Anleihen gekauft und die Rezession der japanischen Wirtschaft um ein paar weitere Jahre verlängert.

Ja, die letzten vier Jahre waren erneut ein Zeitalter der Aktien, Schulden und Hebelwirkungen - mit dem Unterschied, dass diesmal nur die finanzielle und politische Elite vergnügt war. Der Schuldenberg ist enorm gewachsen und Gold befindet sich noch immer in einer Talsohle.

  • Der Goldkurs fiel von 405 US-Dollar im Januar 1996 auf 253 Dollar im Juli 1999: 38% in 42 Monaten.

  • Im August 2011 notierte Gold bei 1.900 Dollar, bevor es bis zum Juli 2015 hinab auf 1.070 Dollar ging. Das entspricht 44% in 47 Monaten. Der Kursverlust ähnelt also dem des Einbruches zwischen 1996 und 1999.

Die Schulden der USA haben beständig zugenommen. Schauen Sie sich die beiden folgenden Charts an, die die Höhe der Staatsschulden und den Goldpreis gegenüberstellen.

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