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Goldanalogie: damals und heute

27.10.2015  |  Gary E. Christenson
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Warum?

  • In den späten 1970er Jahren verloren die USA aufgrund ihres nicht sehr durchsetzungsfähigen Präsidenten (Carter), der hohen Inflationsrate und des massiven Schuldenberges international an Ansehen.

  • Auch heute haben die Vereinigten Staaten im Nahen Osten, in Europa und in Asien an Prestige eingebüßt. Außerdem haben sie enorme Schulden, keine Möglichkeit, den Staatshaushalt auszubalancieren und zweimal einen Präsidenten gewählt, der... (setzen Sie hier Ihre eigene Beschwerde ein).

  • Die hohe Inflation in den späten 1970ern war zum Teil eine Konsequenz der immensen Ausgaben für den Vietnamkrieg. Abgesehen von ein paar Militärkonzernen und Bankern kam das nur sehr wenigen zu Gute.

  • Die Konsequenzen und die Rechnung für die Kriege in Afghanistan, dem Irak, Libyen, Syrien und der Ukraine stehen heute noch aus - unangenehme Folgen sind aber unausweichlich. Von diesen Kriegen profitierten vorwiegend Rüstungsunternehmen und Banken.

  • In den späten 1970er Jahren hatte der Respekt für Banker und Politiker deutlich abgenommen.

  • Das war auch in den letzten Jahren der Fall.

  • Die schuldenbasierten Fiatwährung, gedeckt durch nichts als Glaube, Hoffnung, Wunschdenken und die Steuerbehörde wurde gegen Ende der 1970er stark abgewertet.

  • Die schuldenbasierten Fiatwährung, gedeckt durch nichts als Glaube, Hoffnung, Wunschdenken und die Steuerbehörde wird in den kommenden Jahren stark abgewertet werden.


Schlussfolgerungen

Es gibt gewisse Parallelen zwischen den 1970ern und unserer heutigen Zeit. Gegen Ende der 1970er stieg Gold innerhalb von 3,5 Jahren etwa um das Achtfache. Etwas Vergleichbares könnte erneut geschehen (und wird es wahrscheinlich auch).

Die übermäßigen Staatsausgaben, die gewaltige Verschuldung, nicht strafrechtlich verfolgter Betrug, die weitverbreitete Korruption, Derivate mit minimalen Sicherheitsleistungen und enormer Hebelwirkung, die Monetarisierung von Schulden, niedrige Zinssätze, aufgeblähte Aktienmärkte, endlose Kriege und all die anderen Übel unserer Zeit bringen die Menschen zum Nachdenken:

  • Sie wollen vorbereitet sein: Mit Gold, Schusswaffen, Lebensmittelvorräten und Gottvertrauen.

  • Die meisten Probleme wurden von Zentralbankern und Politikern ausgelöst, es ist also naiv, zu glauben, sie könnten auch von ihnen gelöst werden. Stattdessen steht mehr währungs- und finanzpolitischer Blödsinn, die weitere Entwertung der Währungen und höhere Inflation zu erwarten. Aber auch steigende Gold- und Silberpreise.

  • Krieg ist extrem profitabel - wenn Sie einen Rüstungskonzern haben oder Banker oder Politiker sind. Gehen Sie also davon aus, dass es mehr Krieg geben wird, der noch höhere Schulden und Inflation hervorbringt.

  • Der Kongress der USA hat sehr niedrige Zustimmungsraten - aus gutem Grund.

  • Die Schulden können nicht bis ins Unendliche wachsen, genauso wenig wie die Zinsen für immer bei Null bleiben können.

  • Die "Saison der Dummheit", in der die Bürger der Vereinigten Staaten einen neuen Präsidenten wählen, ist nicht die beste Zeit, um einen intelligenten Diskurs oder den Übergang zu einer sinnvollen Währungs- und Finanzpolitik zu erwarten.

  • Die Zeit zur Vorbereitung könnte ziemlich knapp sein.

  • Papiergeld stirbt, Silber und Gold erwachen.



© GE Christenson
aka Deviant Investor


Dieser Artikel wurde am 22.Oktober 2015 auf www.goldsilverworld.com veröffentlicht und exklusiv für GoldSeiten übersetzt.



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