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Silberinvestitionen zeigen: Finanz-Crash rückt näher

03.12.2015  |  Redaktion
Die Nachfrage nach Silbermünzen wird den Schätzungen des Silver Institute zufolge in diesem Jahr den Rekordwert von 130 Mio. Unzen erreichen. Dies berichtete der Silbermarktexperte Steve St. Angelo diese Woche. In seinem Artikel weist er darauf hin, dass diese Entwicklung aller Wahrscheinlichkeit nach bedeutet, dass dem Finanzsystem große Schwierigkeiten bevorstehen.

Während sich die offiziellen jährlichen Münzverkäufe zwischen 2003 und 2007 im Schnitt auf knapp 40 Mio. Unzen beliefen, schnellten sie in den folgenden Jahren im Zuge der Finanzkrise in die Höhe. Nachdem die Verkäufe 2014 im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen waren, erwerben die Anleger nun offenbar mehr physisches Silber als je zuvor. Besonders zwischen Juni und September war die Nachfrage in diesem Jahr sprunghaft angestiegen. Dem Artikel zufolge waren unter den Käufern nicht nur kleine Privatanleger, sondern auch sehr vermögende Investoren, die große Mengen Silber auf einmal kauften.

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© SRSrocco Report


Die Gesamtnachfrage nach Silbermünzen wird 2015 also mehr als dreimal so hoch sein, wie in den Jahren vor der Finanzkrise und selbst doppelt so hoch wie im Jahr 2008. St. Angelo geht davon aus, dass dieser Trend die wachsende Zahl der Investoren widerspiegelt, denen bewusst wird, dass an den Finanzmärkten vieles im Argen liegt und die deshalb ihre immer stärker an Kaufkraft verlierenden Papierwährungen gegen echte Wertanlagen tauschen.

Natürlich sei es frustrierend, dass sich die enorme Nachfrage nicht in den Preisen niederschlägt. Anleger sollten jedoch nicht vergessen, dass das Fiat-Währungssystem letztlich nicht von Bestand sein kann. Die Nachfragetrends an den physischen Edelmetallmärkten seien nur ein weiterer Hinweis darauf, dass der nächste Crash näher rückt.


© Redaktion GoldSeiten.de



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