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Zur aktuellen Lage - 02.07.2016

04.07.2016  |  Silberjunge
Immer wieder spreche ich gern davon, dass das Pareto-Prinzip für Silber bedeutet: Silber macht in 20 Prozent der Zeit 80 Prozent der Performance.

Bitte nehmen Sie sich die Zeit und sichten Sie in Ruhe die Charts dieser Mitteilung.

Mein Lieblingsmetall schafft in der Regel dann starke Ausbrüche, wenn niemand damit rechnet. In den letzten Wochen verglich ich die gegenwärtige Lage mit der im Sommer 2010. Damals glaubte kaum jemand an meine Ankündigung einer großen Silberhausse. Viele Ex-Kollegen aus dem Investmentbanking belegten mich damals mit Spott. Als genau diese Leute dann im April 2011 nahe des Preishochs Lob aussprachen und mir Achtung zollten, hatte ich die Seite gewechselt und vor einem drohenden Einbruch auf unter 30 oder sogar unter 25 US-Dollar gewarnt.

Leute wie ich haben das Problem, dass wir die meiste Zeit mit unseren Ideen und Erwartungen nicht mehrheitsfähig sind. Und wenn wir es dann wie im April 2011 sind, müssen wir wieder die Seite wechseln und können den Erfolg gar nicht wirklich genießen. Ich erzähle Ihnen dies, um Sie zu sensibilisieren. Aber mich selbst sensibilisiere ich damit gleichermaßen.

Gier frisst Hirn und jeder von uns muss sich stets kritisch hinterfragen. Niemand hat eine Glaskugel und niemand hat die "Weisheit mit Löffeln gefressen". Auch wenn ich bereits im Dezember 2012 vor einer sehr langen Streckfolter für Silberinvestoren warnte, hätte ich zum damaligen Zeitpunkt die 13,65 US-Dollar je Feinunze im Dezember 2015 für so unwahrscheinlich gehalten wie das Aufgehen der Sonne am nächsten Morgen im Westen.

Seit Monaten schreibe ich, dass wir es wieder mit einem Bilderbuchumfeld zu tun haben und begründete dies in meinem 4minütigen n24-Live-Interview am 9. Mai 2016, welches wir auf www.silberjunge.de auf der Hauptseite unten nochmals zur Verfügung stellen. Mit unserer Anzeigenkampagne machten wir auf unsere Anfang März 2016 auf www.silberjunge.de veröffentlichten 15 Wissensboxen aufmerksam, um rechtzeitig einer breiten Öffentlichkeit Augen zu öffnen. Auf den Goldseiten veröffentlichte ich noch am 12. Januar 2016 den Beitrag "Gold - Totgesagte leben länger".

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Im 1. Halbjahr 2016 sagte ich, dass ich bereits auf Sicht von 8 bis 18 Monaten von sehr starken Anstiegen überzeugt bin. Heute sage ich, dass 23 bis 30 US-Dollar ganz schnell erreicht werden können. Korrekturen werden zweifelsohne immer wieder kommen und Ängste unter Gold- und Silberfans schüren. Neue Hochs bei Gold und Silber sind dennoch nur eine Frage der Zeit, auch wenn die wenigsten Investoren dies derzeit hören wollen und noch weniger glauben wollen.

Wie oft schrieb ich Ihnen, dass ich im Dezember 2015 und Januar 2016 massiv nachkaufe? Vermutlich konnten es viele nicht mehr hören und lesen. Ich gehe jedoch davon aus, dass bereits in nicht allzu ferner Zukunft all diejenigen ein Problem haben werden, die zum Jahreswechsel 2015/16 nicht wie wir massiv nachkauften und auf noch tiefere Gold- und Silberpreise warteten.

Mit Blick auf Negativzinsen, die unglaublichen Volumina von Staatsanleihen mit Negativrenditen, den aus den Fugen geratenen Papiergeldsystemen, dem drohenden Vertrauensverlust der Notenbanken und vielem mehr sind Gold und Silber unverzichtbare Rettungsboote. Meine Leser muss ich davon kaum überzeugen. Auch berichtete ich Ihnen wiederholt, dass sich Insiderkreise, Reichste der Reichen, das SMART MONEY auf starke Anstiege von Gold und Silber vorbereiten. Wir leben in einer Zeitenwende - aber kaum jemand bekommt es mit.


Draußen herrscht Lethargie in puncto Vermögensschutz

Der Fußball-Europameisterschaft wird gefrönt und über die Gold- und Silberkäufer eher gefeixt. Dabei zeigt selbst der alte CRB-Rohstoffindex mit 17 gleichgewichteten Rohstoffen seit vielen Wochen das Ende der Rohstoffbaisse und die Zeitenwende am Kapitalmarkt an - von den Massen weitgehend unbemerkt. Die Sparer schimpfen zwar über Nullzinsen und Negativzinsen, ziehen aber kaum Konsequenzen.

Den folgenden Chart zeigten wir bereits im Silberbulletin vom 11. Juni 2016 (Seite 8). Er unterstreicht, dass der alte CRB-Rohstoffindex (blau) bereits das 23,6%-Fibonacci-Retracement erreicht hat, Gold (rot) sogar kaum noch vom 38%-Fibonacci-Retracement entfernt ist und Silber (gelb) noch nicht einmal das 23,6%-Niveau bei 22,18 US$ je Feinunze zurückerkämpfen konnte:

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Quelle: Bloomberg, Daten bis heute (G2020)


Gold/Silber-Verhältnis macht weiter Hoffnung

Schauen wir uns heute noch einmal das Gold/Silber-Preisverhältnis an. Nach dem Tief von 30,5 im Jahre 2011 ging es hoch auf 84. Das 23,6%-Fibonacci-Retracement ist mit 71,25 nunmehr unterschritten. Das 38,2%-Fibonacci-Level liegt bei 63,46 und die 50%-Gegenbewegung wäre bei einem Gold/Silber-Preisverhältnis von 57,18 erreicht. Auch hier haben wir in den kommenden 6 bis 12 Monaten mächtig Platz nach unten. Silber steigt dann also stärker als Gold. Die 30,5 vom April 2011 werden dabei mit hoher Wahrscheinlichkeit in den kommenden Jahren unterschritten.


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