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Gold, Silber & die Minenaktien: Weiteres Abwärtspotential begrenzt

31.10.2016  |  Clive Maund
Einige von Ihnen haben bemerkt, dass ich in Hinblick auf den Edelmetallsektor in den letzten Wochen ziemlich still geworden bin. Ein Abonnent hat mich sogar gefragt, ob ich den Sektor aufgegeben habe. Meine Antwort darauf:

"Wir haben den donnernden Bullenmarkt nicht aus den Augen verloren, der sich derzeit an den Gold- und Silbermärkten zusammenbraut und im Sektor der Minengesellschaften fantastische Chancen bieten wird. Die kommende Hausse ist das unvermeidliche Ergebnis der sich zuspitzenden Finanzkrise, welche wiederum infolge der lawinenartig anwachsenden Schulden- und Derivateprobleme auftritt, die im Zuge der Finanzkrise von 2008 nicht gelöst, sondern mit Hilfe von Financial Engineering und Gelddrucken nur übertüncht wurden.

Vernünftigerweise ist nun davon auszugehen, dass diejenigen, die dieses Desaster zu verantworten haben, nicht zulassen werden, dass das System einfach so implodiert. Stattdessen werden sie auf die einzige Option zurückgreifen, die ihnen noch bleibt - das sogenannte Helikoptergeld, eine Maßnahme die selbstredend äußerst inflationär ist und einen Hauptfaktor für den erwarteten, starken Anstieg der Gold- und Silberpreise darstellt."


In der Zwischenzeit, während sich die Konstellation der bullischen Faktoren an den Edelmetallmärkten in Position bringt, haben wir andere Sektoren verfolgt, insbesondere den Marihuanasektor. Dieser macht derzeit rasante Fortschritte, nachdem er jahrzehntelang von den großen Pharmaunternehmen und deren einflussreicher Lobby unterdrückt wurde, die verhindern wollten, dass sich eine natürliche Alternative zu ihren teuren Chemiecocktails etabliert.

Doch zurück zu den Edelmetallen. Seit dem Hoch Anfang Juli haben die Gold- und Silberkurse eine recht starke Korrektur durchlaufen. Vor allem der steile Einbruch Anfang Oktober kam für viele überraschend, selbst für uns. Allerdings hätte uns der Preisrückgang nicht großartig erstaunen sollen, denn die Daten des Commitments of Traders Report waren schon den ganzen Sommer lang grauenerregend gewesen und hatten auf einen solchen Absturz hingewiesen. Wie Sie anhand der unten folgenden Charts sehen können, beginnen die Positionen der großen und kleinen Spekulanten an den Terminmärkten nun endlich deutlich zu sinken, wobei auch hier noch viel Raum für Verbesserung besteht.

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