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Kaufgelegenheit: Gold-Sentimentindikator erreicht tiefsten Wert seit 30 Jahren

24.12.2016  |  Claus Vogt
Extremwerte soweit das Auge reicht

Seit der Wahl von Donald Trump hat die Stimmung der Marktteilnehmer an zahlreichen wichtigen Märkten Extremwerte erreicht. Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals zuvor ein derart einseitiges Stimmungsbild an so vielen Märkten gleichzeitig beobachtet zu haben.

Beispielsweise ist der Anteil der Dollar-Bullen unter den Terminmarkthändlern auf 96% gestiegen, während ebenfalls 96% mit einer Fortsetzung des Zinsanstiegs an den Rentenmärkten rechnen. Gleichzeitig ist der Anteil der Silber-Bullen auf 6% und der Gold-Bullen sogar auf 4% gefallen. Und der Vier-Wochen-Durchschnitt dieser Kennzahl hat mit 9,7% bei Gold sogar den niedrigsten Wert in der knapp 30-jährigen Geschichte dieses Indikators erreicht.


Das Ende der Gold-Korrektur zeichnet sich immer deutlicher ab

Damit sind die Sentimentindikatoren in dieser Edelmetall-Korrektur auf niedrigere Werte gefallen als vor einem Jahr, obwohl der Goldpreis heute höher ist. Diese Zahlen deuten sehr stark darauf hin, dass sich die Abwärtswelle im Edelmetallsektor in den letzten Zügen befindet. Wahrscheinlich handelt es sich bei dieser Abwärtswelle tatsächlich nur um die erste große Korrektur einer neuen Edelmetallhausse, die vor ziemlich genau einem Jahr begonnen hat.

Diese vielleicht kurios erscheinende Entwicklung der Anlegerstimmung ist nämlich durchaus nicht untypisch für die erste große Korrektur in einer neuen Hausse. Das bestätigt meine Prognose, dass sich die Edelmetallmärkte tatsächlich in der Frühphase einer Hausse befinden.


Ein konsequentes Risikomanagement ist auch 2017 unverzichtbar

Die Korrektur des Edelmetallsektors ist allerdings deutlich heftiger ausgefallen, als ich für wahrscheinlich gehalten habe. Hier hat sich wieder einmal gezeigt, wie wichtig die konsequente Verwendung von Stop-Loss-Marken bei meiner Arbeit ist. Sie hat dafür gesorgt, dass die Leser meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren bei zahlreichen Minenaktien mit hohen zweistelligen Gewinnen ausgestiegen sind und nicht wie viele andere jetzt wieder mit weitgehend leeren Händen dastehen.

Dieses Geld können meine Leser gut nutzen. Denn schon in den kommenden Wochen werden wir Ihnen viele dieser Aktien erneut günstig zum Kauf empfehlen.

Das überaus wichtige, aber weithin ignorierte Börsenthema "Risikomanagement" haben wir in unserer im Oktober erschienenen Themenschwerpunkt-Ausgabe übrigens ausführlich besprochen. Wenn Sie bisher vielleicht nicht ganz so erfolgreich an der Börse waren, wie Sie eigentlich sein könnten, dann liegt das wahrscheinlich an einem schlechten Risikomanagement.


Ganz seltene Extremwerte auch an den Aktienmärkten

Extremwerte zeichnen auch die Aktienmärkte nach der jüngsten Kursrally aus, und das nicht nur bei den Sentimentindikatoren, sondern bei allen Komponenten des von uns verwendeten Gesamtmodells. Folglich ist das gesamte Risikomodell jetzt auf Werte gestiegen, die es in den vergangenen 100 Jahren nur sechs Mal angenommen hat. Bis auf eine Ausnahme folgten anschließend schwere Aktienbaissen.

P.S.: Bei den Rohstoffen tut sich was: Die beiden erst kürzlich von uns empfohlenen Aktien aus dem Ölsektor sind bereits mit 14,0% und 15,2% im Plus.


© Claus Vogt
www.krisensicherinvestieren.com


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