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Zerstörung des Euro und Zerfall der Eurozone!

19.01.2017  |  Uli Pfauntsch
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Ein klares Warnsignal ist das so genannte Shiller KGV, berechnet vom gleichnamigen Nobelpreisträger Robert Shiller. Derzeit notiert der Indikator bei 28,06 Punkten. Das letzte Mal, als das Shiller KGV oberhalb von 27 Punkten notierte, war im Oktober 2007, dem Start des letzten Bärenmarktes, der bis März 2009 mehr als die Hälfte des Wertes der US-Aktien vernichtete. Fakt ist auch, dass es in der Historie erst dreimal zu einem Wert von mehr als 27 Punkten gekommen ist: In 1929, der Großen Depression, Ende der 90er Jahre, die zum Platzen der Tech-Bubble führten und zur globalen Finanzkrise in 2007.

Neulinge, die erst jetzt in den Aktienmarkt kommen, sollten außerdem wissen, dass der aktuelle Bullenmarkt nun fast acht Jahre andauert. Es ist der zweitlängste Bullenmarkt aller Zeiten. Wenn sich Geschichte wiederholt, dann haben wir eine Wahrscheinlichkeit von 80 Prozent, dass der nächste Bärenmarkt um die Ecke lauert.


Meine Prognose für 2017: Gold steigt auf 1.500 Dollar je Unze!

Nicht jeder glaubt, dass der Dollar steigen wird. Das US-Haushaltsdefizit wird massiv zunehmen. Wenn Trump zudem eine protektionistische Wirtschaftspolitik verfolgt und Strafzölle gegen China und andere Staaten verhängt, warum sollten diese dann überhaupt noch US-Staatsanleihen halten oder gar neu kaufen. Tatsächlich sind die Nettokäufe von US-Staatsanleihen rund um den Globus auf die niedrigsten Levels seit den 90er Jahren gesunken.

Russland überraschte zuletzt mit den größten Goldkäufen seit mehr als 20 Jahren. China, Saudi Arabien und andere Staaten verkaufen US-Dollars und Wertpapiere in einem Umfang, der seit Jahrzehnten nicht gesehen wurde. Abgesehen davon, dass andere nationale Währungen aufgrund ihrer eigenen Schwierigkeiten noch schneller abwerten, gibt es keinen fundamentalen Grund, dass der Dollar über die kommenden Jahre stärker wird.

Stellen Sie sich die Frage, was Ihnen als Zentralbank (oder Investor) lieber ist:

  • Die Schuldverpflichtung einer Nation, die gezwungen ist, zunehmend mehr Währungseinheiten auszugeben, um die ausufernden Staatsdefizite zu finanzieren

  • Oder Gold, eine globale Währung, die im Vergleich zu den Schuldverpflichtungen der USA nicht nur auf Allzeit-Tief notiert, sondern auch in immer geringeren Mengen produziert wird, mit einem aktuellen Preis, der nicht ausreichend ist, um die derzeitige Produktion beizubehalten.

Während die Zentralbanken von China, Russland und anderen Staaten ihre Dollar-Abhängigkeit reduzieren und ihre Goldbestände aufstocken, ist die breite Masse noch unterinvestiert. Als Gold von 1976 von rund 160 Dollar bis Anfang 1980 auf über 800 Dollar je Unze stieg, kamen Gold-Investments auf einen Anteil von 5 Prozent der gesamten globalen Finanz-Assets. Bis 2000 sank dieser Anteil auf 0,19 Prozent und beläuft sich heute noch immer auf niedrige 0,58 Prozent.

Die globalen Finanz-Assets entsprechen heute einem Volumen von circa 105 Billionen Dollar. Sollte der Anteil erneut auf 5 Prozent steigen, würde dies bedeuten, dass 5,25 Billionen Dollar in Gold fließen würden. Zum Vergleich: Die geschätzte Jahresproduktion von 3.000 Tonnen entspricht bei einem Goldpreis von 1.150 Dollar je Unze gerade einmal einem Gegenwert von rund 110 Milliarden Dollar.

Es benötigt deshalb nur einen relativ geringen Anstieg der Investment-Nachfrage, um Gold auf 1.500 Dollar oder höher steigen zu lassen.


Sensationelle Profite mit Goldaktien!

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Goldpreis 10 Jahre in US-Dollar


Gold markierte am 15. Dezember bei 1.124 Dollar seinen Boden und notiert aktuell bei 1.193 Dollar. Das Dezember-Tief wird sich im Nachhinein betrachtet als Korrekturtief erweisen, das einen neuen, langjährigen Bullenmarkt-Zyklus einläutet. Im Falle einer größeren Währungskrise oder eines anderen "Black Swan Events", besteht Aussicht auf weiteres Potenzial bis auf neue Allzeit-Hochs von mehr als 2.000 Dollar/Unze.

Auch Sie werden mit steigenden Goldpreisen in der Lage sein, sehr viel Geld zu verdienen. Der Schlüssel liegt im Kauf von Minenwerten. Wie Sie wissen, verfügen die Minen- und Explorationswerte über einen starken Hebel auf Gold. Während des Bullenmarktes 2000 bis 2003 stieg die durchschnittliche Goldaktie um mehr als 600 Prozent. Die besten Werte stiegen um 1.000 Prozent und mehr. Natürlich geht nicht jedes Goldunternehmen als Gewinner hervor. Tatsächlich entpuppen sich die meisten Minen- und Explorationswerte als Rohrkrepierer.

Grund ist, dass das Minen-Business unglaublich schwierig ist. So bedeutet die Entwicklung einer neuen Mine nichts anderes als eine konstante Abfolge von Problemen, die gelöst werden müssen. Deshalb setzt der CompanyMaker im Depot Minen & Rohstoffe ausschließlich auf die wenigen Unternehmen, die sich durch ein Top-Management, starke Bilanz, hohe Qualität, niedriges Risiko und hervorragende Lage auszeichnen.

Gleichzeitig setzen wir im neu aufgelegten CompanyMaker-Turnaround-Depot antizyklisch auf Uran. Es gibt derzeit keinen anderen Rohstoff mit stärkerem Aufwärtspotenzial und gleichzeitig weniger Abwärtspotenzial. In vergangenen Bullenmarkt-Zyklen schossen Uranaktien teilweise um das 100-Fache nach oben. Als die Uranpreise in 2007 auf 130 Dollar/Pfund schossen, explodierten selbst die schlechtesten Uranwerte in dieser Phase um das 20-Fache. In kaum einem anderen Sektor sind derart "brutale" Gewinne möglich.

Im aktuellen CompanyMaker-Spezialreport erfahren Sie alles, was Sie über die neuen Uran-Favoriten wissen müssen. Neben Gold, Silber, Öl & Gas und anderen spannenden Rohstoffen, werde ich Sie künftig über alles, was Sie über den Uransektor wissen müssen, auf dem Laufenden halten.


© Uli Pfauntsch
www.companymaker.de



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